Profis | 30.09.2020

Stürmer im Gespräch

Andersson: „Wir wissen damit umzugehen“

Am Mittwoch sprach Neuzugang Sebastian Andersson über seine ersten zwei Wochen beim 1. FC Köln, die Niederlagen zum Auftakt und seine Rolle im Team.

Sebastian Andersson sagte über… 

… seine ersten Eindrücke: Es ist immer aufregend, in ein neues Team zu kommen und alle kennenzulernen – die Trainer, die Spieler, die Stadt. Ich habe hier in Köln noch nicht das perfekte Zuhause gefunden, aber das kommt noch, ich habe ein paar Optionen. Es gibt viel zu tun im ersten Monat nach einem Wechsel. Bisher habe ich hier nur gute Erfahrungen gemacht – außer, dass wir noch keinen Punkt geholt haben. 

… sein Wissen über die Bedeutung des Derbys gegen Gladbach: Ich weiß schon ein bisschen etwas über das Derby. In Berlin haben wir mit Union gegen Hertha gespielt. Das zweite Spiel war ohne Zuschauer, deswegen war es ruhiger. Aber im ersten war es schon emotional zwischen den Fans der beiden Vereine und eine gute Atmosphäre. Für Emotionen braucht man Zuschauer. 

… Druck nach zwei Niederlagen in Folge: Das gehört zum Fußball dazu. Es ist normal, auch Phasen zu haben, in denen man verliert. Wir wissen, damit umzugehen.

… seine Rolle im Team: Ich muss hart arbeiten, um dem Team zu helfen. Nicht nur in der Offensive, sondern auch in der Defensive. Im heutigen Fußball muss man auch als Stürmer gut und engagiert in der Defensive mitarbeiten. Ich mag das, weil es bedeutet, dass ich immer im Spiel bin. Ich brauche Ballkontakte und Zweikämpfe, um ins Spiel zu kommen. Das ist mein Spielstil. 

… die Anzahl der Tore, die er machen möchte: Es ist schwierig, ein bestimmtes Ziel auszurufen. Das hängt von vielen verschiedenen Faktoren ab. Man will immer mehr Tore erzielen, als in der vorherigen Saison. Das braucht viel harte Arbeit. Im Fußball kann alles passieren. Wenn du nicht performst, spielt jemand anders und bekommt statt dir die Chance. Verletzungen sind möglich und können einen Spieler ausbremsen. Es ist Fußball. Ich glaube deshalb nicht, dass es gut für mich ist, mir eine konkrete Zahl an Toren als Ziel auszurufen. 

… eine mögliche Reise mit der schwedischen Nationalmannschaft, die drei Spiele in drei Ländern beinhaltet: Ich werde mit dem Nationaltrainer sprechen und sehen, was passiert. Ich bin mir nicht sicher, wie es im Hinblick auf Corona aussieht. 

…das Zusammenspiel im Team mit mehreren Neuzugängen: Natürlich brauchen wir Zeit. Wir brauchen Spiele. Wir brauchen Training. Viele der neuen Spieler sind erst seit ein oder zwei Wochen hier. Es ist normal, dass es etwas dauert, bis alles ineinandergreift in unserem Spiel. Ich bin mir aber sicher, dass es klappen wird. 

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Tabelle

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Gesamttabelle
PL.VereinPkt.
15Hertha BSC3
161. FC Köln2
17FC Schalke 041