Profis | 20.01.2019

Personalsituation

Anfang: „Wir gehen kein Risiko ein“

Am Sonntagvormittag haben die FC-Profis bei klirrender Kälte am Geißbockheim trainiert. Nach der Einheit sprach Cheftrainer Markus Anfang über die angespannte Personalsituation, den Heilungsverlauf bei den Verletzten und über die Winterneuzugänge.

… über den Gesundheitszustand von Rafael Czichos und Jonas Hector:
„Wir gehen bei keinem ein Risiko ein. Rafael Czichos hat Schwierigkeiten am Gesäßmuskel, Jonas Hector hat ein bisschen gekränkelt, deshalb haben wir ihn lieber beim Training raus gelassen. Wir müssen gucken, dass wir niemanden unnötig belasten und dadurch einen längeren Ausfall riskieren. Das war auch der Grund, warum wir heute auf die ursprünglich geplante zweite Trainingseinheit verzichten. Wir hatten heute Vormittag eine sehr lange Einheit, möchten aber vermeiden, dass die Jungs bei der Kälte zu oft vom Warmen raus ins Kalte müssen. Sonst wird noch jemand krank, das wollen wir nicht.“

… über die Verletzten Marco Höger, Lasse Sobiech und Vincent Koziello:
„Marco macht hier am Geißbockheim sein Reha-Programm. Es sieht ganz gut aus mit seinem Knie. Er ist auf einem guten Weg, aber braucht noch Zeit. Zum Start der zweiten Saisonhälfte wird er noch nicht einsatzbereit sein.

„Lasse ist heute Laufen gegangen. Er hat ja eine Geschichte an den Adduktoren, da sind lineare Bewegungen weniger das Problem, sondern eher Rotationsbewegungen. Deshalb müssen wir abwarten, wann er wieder Rotationsbewegungen machen kann, schnell abstoppen und sich drehen zum Beispiel.

„Vincent war schon kurz auf dem Laufband. Aber auch bei ihm war diese Belastung bisher nur lineal und es wird sich zeigen, wie er mit Rotationsbewegungen zurechtkommt und inwiefern er da belastbar ist. Wir sind da geduldig. Wichtig ist, dass die Jungs nachhaltig fit werden.“

… über die beiden Winterneuzugänge:
„Das sind Spieler mit Potential, die uns auch auf Sicht nach vorne bringen können. Unsere Aufgabe wird sein, ihre Qualität zum Tragen zu bringen. Johannes Geis zum Beispiel hat schon bewiesen, dass er Bundesliga auf hohem Niveau spielen kann, aber er hat zuletzt wenig Spielzeit bekommen. Wir müssen versuchen, ihm so schnell es geht zu ermöglichen, sein Potential und sein Leistungsoptimum abzurufen. Bei Florian Kainz ist es genau dasselbe. Dafür brauchen sie Spielzeit. Aber wir dürfen jetzt auch nicht von der ersten Sekunde an zu viel erwarten, sondern müssen ihnen Zeit geben. Du verlernst das Fußballspielen nicht, aber du brauchst Wettkampfpraxis.“

… über den Konkurrenzkampf im durch die Neuzugänge noch einmal verstärkten Kader:
„Wenn alle gesund ist, wird die Konkurrenz groß sein. Aber wann hatten wir mal alle gesund? Wir haben jetzt noch zwei neue Spieler dazu bekommen. Aber es geht uns nicht darum, den Kader aufzublähen, sondern ihn sukzessive stärker zu machen – wenn denn die Möglichkeit dazu besteht. Diese Möglichkeit hat jetzt bestanden, deshalb haben wir zugeschlagen.“

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PL. Verein Pkt.
1 1. FC Köln 51
2 Hamburger SV 50
3 1. FC Union Berlin 47

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