Profis | 23.05.2019

Neuer FC-Cheftrainer

Antritts-PK mit Achim Beierlorzer

Der 1. FC Köln hat am Donnerstagmittag Achim Beierlorzer offiziell vorgestellt. Auf der Pressekonferenz im Geißbockheim sprach der neue FC-Cheftrainer über seine neue Aufgabe, seine Ziele mit dem FC und seine neuen Co-Trainer Manfred Schmid und André Pawlak.

Achim Beierlorzer am Donnerstag im Geißbockheim über…

…seine neue Aufgabe: Ich freue mich auf die Mannschaft, auf den Verein, die Stadt und die Menschen. Auf die rheinischen Frohnaturen. Ich habe eine wahnsinnige Vorfreude auf diese Aufgabe. Ich möchte den FC wieder in der Bundesliga etablieren. Der FC hat eine tolle Stadt und Wahnsinnsfans im Rücken.

…seine neuen Co-Trainer André Pawlak und Manfred Schmid: Wir hatten intensive Gespräche mit André Pawlak und Manfred Schmid. Die beiden haben mich überzeugt. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit. Es ist ehrlich so, ich freue mich, mit André und Manni die Mannschaft zu trainieren - weil ich von ihnen menschlich überzeugt bin, nachdem wir uns kennengelernt haben. Meine Co-Trainer sind keine Hütchenaufsteller. Sie müssen denken und analysieren wie Cheftrainer. Dann gibt es einen guten Austausch. Und dieser gute Austausch hat auch schon stattgefunden. Deshalb sind wir so überzeugt von der Lösung. André und Manni wissen, wie ich ticke und wie ich Fußball sehe. Und ich weiß es von ihnen. Und das passt mit uns.

…die Mannschaft: Der FC hat eine Bundesligamannschaft. Wir werden sie auf ein paar Positionen verstärken - und dann freue ich mich riesig, mit dieser Mannschaft in die Bundesliga zu gehen. Die Stärken der aktuellen FC-Mannschaft liegen in der Offensive. Die Mannschaft hat vorne Wucht und Tempo. Wenn man so offensiv spielt, ist man in der 2. Liga manchmal konteranfällig und die Defensive ist nicht so stabil.  Wenn es eine Schwäche bei der aktuellen FC-Mannschaft gibt, dann ist es das Umschaltspiel nach hinten. Daran werden wir arbeiten. Die Mannschaft, so wie ich sie kennengelernt habe, ist offen, neue Dinge anzunehmen. Wir werden in der Bundesliga in einigen Spielen definitiv nicht als Favorit ins Spiel gehen.

… das Kennenlernen der Mannschaft: Ich habe mich heute Morgen der Mannschaft vorgestellt. Ich finde, es gehört sich so, dass die Mannschaft mich als erstes kennen lernt. Aber ich möchte auch das Personal am Geißbockheim kennen lernen. Wir müssen an einem Strang ziehen.

… die Art, wie er Fußball spielen lässt:
Ich möchte sehr aktiven Fußball in allen Spielphasen spielen. Mit Ball eher nach vorne aufdrehen als dreimal hintenrum spielen. Gegen den Ball dem Gegner im Aufbau keine Ruhe geben, so lange es möglich ist. Aber auch rechtzeitig in die Kompaktheit kommen. Ich möchte, dass jeder Spieler in dieser Mannschaft in jeder Phase des Spiels das Spiel mitgestalten möchte. Wir werden in der Bundesliga aggressiv in die Zweikämpfe kommen müssen, um unser Umschaltspiel zum Tragen zu bringen. Unser Umschaltspiel kann eine Waffe werden. Ich finde das 4-4-2-System richtig gut, weil man mit zwei Spitzen gut Druck nach vorne entwickeln kann.

… seine Ziele mit dem FC: 
Wir wollen uns kurzfristig in der Bundesliga etablieren. Das bedeutet, so schnell wie möglich nichts mit den hinteren Plätzen zu tun zu haben und dann zu schauen, wie viele Spiele wir noch haben. Ich bin ein grundweg positiver Mensch. Ich sehe das Hier und Jetzt, das ich bewältigen und gestalten kann. In Regensburg haben alle gesagt, wie sollen wir mit der Mannschaft den Klassenerhalt schaffen. Wir sind dann Fünfter geworden. Es lohnt sich, positiv an die Sache heranzugehen.

… seine Arbeit als Trainer: Menschen zu führen, das ist das Entscheidende, was wir Trainer in der täglichen Arbeit umsetzen müssen. Ich habe drei Kinder und bin in einer Großfamilie aufgewachsen. Das prägt mich. Mein Anspruch als Trainer ist es, die Spieler besser zu machen. In Trainingsformen, mit individuellen Gesprächen, durch Videoanalyse.

… Trainer-Vorbilder: Die Souveränität von Ottmar Hitzfeld hat mich begeistert. Vielleicht lag es aber auch daran, dass ich wusste, dass er früher auch Mathe- und Sportlehrer war. Und wenn man auf heutige Kollegen schaut, fällt mir Jürgen Klopp ein. Die Art, wie er Liverpool entwickelt, ist interessant. Auch von Ralf Rangnick habe ich einiges mitgenommen, den Blick für Kleinigkeiten, die sich auf die Mannschaft auswirken.

… die Stadt Köln: Während meiner Fußballlehrer-Ausbildung in Hennef waren wir ein paarmal in Köln. Ich kenne den Dom, ich kenne den Rhein - den Karneval kenne ich noch nicht. Ich freue mich darauf, Stadt und Menschen kennen zu lernen.

… die Förderung von FC-Talenten: Das ist ein ganz wichtiger Aspekt für mich. Wir haben, auch in der U21, Spieler mit hohem Potential. Der Schritt in die Bundesliga ist groß. Aber wer Talent und Geduld mitbringt, dem wollen wir den Weg ebnen.

Armin Veh über…

… die Entscheidung für Achim Beierlorzer: Wir haben Achim Beierlorzer beobachten lassen, wie er trainiert, wie er mit der Mannschaft umgeht, wie er es taktisch macht. Ich bin überzeugt, dass wir mit Achim eine richtig gute Entscheidung getroffen haben. Ich bin froh, dass du hier bist, Achim.

… das Trainerteam, das durch die beiden Co-Trainer Manfred Schmid und André Pawlak komplettiert wird: Ich bin überzeugt: Mit Achim Beierlorzer als Cheftrainer und André Pawlak und Manfred Schmid als Co-Trainer haben wir ein richtig gutes Trainerteam.

… die Neubesetzung der Stelle des FC-Chefscouts, die zuvor Manfred Schmid innehatte:  Wir werden die Stelle des FC-Chefscouts auch weiterhin mit einem Fußballlehrer besetzen. Wer das wird, verkünden wir in den nächsten Tagen.

… mögliche Verstärkungen: Dass wir mehr Dynamik brauchen, ist kein Geheimnis.

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Tabelle

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Gesamttabelle
PL. Verein Pkt.
15 1. FC Union Berlin 4
16 1. FC Köln 3
17 1. FSV Mainz 05 3

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