Profis | 22.10.2021

Pressekonferenz vor Leverkusen

Baumgart: „Ich verspüre positive Aufregung“

Am neunten Spieltag empfängt der 1. FC Köln in der Bundesliga Bayer Leverkusen. Bevor der Ball am Sonntag um 15.30 Uhr gegen die Werkself rollt, sprach Cheftrainer Steffen Baumgart auf der Pressekonferenz über das Personal, Lampenfieber vor der Partie und den kommenden Gegner.

FC-Cheftrainer Steffen Baumgart über…

…das Personal: „Ellyes Skhiri wird weiter ausfallen. Niklas Hauptmann, der vergangene Woche komplett mit der Mannschaft trainiert hat, wurde von uns in dieser Woche nochmal aus dem Training genommen. Seine Krankheit ist noch nicht vollständig auskuriert, weswegen wir uns bei ihm für eine Pause entschieden haben. Ansonsten stehen alle Jungs zur Verfügung.“

…den kommenden Gegner: „Wir treffen auf eine der besten Mannschaften in Deutschland, auch wenn sie vergangenes Wochenende deutlich gegen Bayern München verloren haben. Sie verfügen über eine hohe Geschwindigkeit und haben ein gutes Umschaltspiel mit sehr hoher Qualität. Wenn wir bestehen wollen, müssen wir als Mannschaft mit allem, was wir haben, dagegenarbeiten. Wir müssen Tugenden wie Intensität und Mut auf den Platz bringen. Dann geht es darum, sich auf das Duell zu freuen. Wir haben 50.000 Fans im RheinEnergieSTADION. Ich hoffe, dass die Kölner uns bis zur letzten Minute unterstützen und wir das Feuer auf dem Platz entfachen können. Ich hoffe, dass es ein friedliches und stimmungsvolles Spiel wird. Darauf freue ich mich.“

…die Zitate von Rudi Völler: „Ich habe in dem Artikel eher gelesen, dass er die Arbeit schätzt, die wir hier in Köln leisten. Das mit dem Einschleimen ist so ein Nebensatz, wie es bei mir die Bemerkung mit den Zuschauern der Fall war. Darum geht es nämlich gar nicht. Es geht hier ums sportliche, es geht um drei Punkte. Darauf sollten wir uns konzentrieren. Wir wollen weiterhin zu Hause ungeschlagen bleiben. Ich glaube, dass Rudi Völler und ich uns gegenseitig respektieren, zumindest tue ich das. Ich durfte gegen ihn spielen und halte ihn für einen der besten Stürmer, die wir je hatten.“   

…eine mögliche Aufstellung: „Es ist die Qual der Wahl bei der Aufstellung in der Innenverteidigung. Wir müssen da auf die Geschwindigkeit der Leverkusener achten. Wir spielen gerade mit dem Gedanken, mit einem oder zwei Sechsern zu spielen, aber das hat auch etwas mit der Ausrichtung zu tun. Wir wollen weiterhin unserem Spielstil treu bleiben und den Gegner früh unter Druck setzen. Es wird schwierig, wenn Leverkusen den Weg nach vorne findet. Es geht um eine große Geschlossenheit und nicht darum, wer in der Innenverteidigung spielt. Ich habe eine Lösung im Kopf, die werde ich aber für mich behalten.“

Pressekonferenz vor Leverkusen

…die Motivation für die Partie am Sonntag: „Besonders heiß machen, muss man gar keinen. Es ist schon eine große Aufregung dabei, auch Lampenfieber. Ich finde das gehört dazu. Ich bin jetzt nicht der coole Typ, den das kalt lässt. Ich verspüre eine positive Aufregung. Ich habe nicht das Gefühl, dass ich die Jungs extra anheizen muss. Nach dem Hoffenheim-Spiel mussten wir einiges aufarbeiten. Wir haben analysiert, was uns nicht gelungen ist. Wir wollen uns weiterentwickeln, daran haben wir im Training gearbeitet.“

…die Arbeit im Kollektiv: „Ich glaube, im Fußball kommt es immer aufs Kollektiv an. Gerade wenn die Mannschaft nicht nur von einem Spieler lebt, so wie es bei uns der Fall ist. Wir haben in vielen Partien gezeigt, dass wir geschlossen agiert haben und einige gute Aktionen hatten. Schaffen wir das nicht, läuft es auch nicht gut, weil wir nicht im Spiel sind. Wir waren bis auf die Torchancen nicht weit weg von Hoffenheim. In einigen Situationen ist es nicht gut gelaufen. Da muss man aber nicht mit dem Einzelnen drüber sprechen, sondern als Team. Deswegen ist es wichtig, dass wir diesen Gedanken des kollektiven Denkens immer wieder hinkriegen und den Fokus draufsetzen. Gerade gegen Mannschaften, die eine höhere Qualität haben, besteht man nur als Kollektiv.“

…Florian Wirtz: „Erst einmal macht ihn seine Ausbildung stark, die er genossen hat. Zweitens spielt er in einer sehr guten Mannschaft, was seinen Qualitäten nochmal entgegenkommt. Florian ist jemand, der über ein außergewöhnliches Talent verfügt, gerade auch im Spiel nach vorne. Die Art und Weise wie er die letzten Bälle spielt – das können nicht viele. Wenn er in die Geschwindigkeit kommt, ist er in der Lage, die Mitspieler vorne in Szene zu setzen. Zudem hat er einen sehr guten Abschluss. Wir reden über einen außergewöhnlichen Fußballer. Es ist schön, ihn sehen zu dürfen. Dass wir ihn lieber hier gesehen hätten, ist natürlich klar. Er hat sich für diesen Weg entschieden. Wir sollten aufhören darüber zu weinen, sondern unseren Weg weitergehen. Wir haben viele gute Talente in unserem Verein, die wir weiterhin ausbilden und bei uns integrieren werden.“

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PL.VereinPkt.
8VfL Wolfsburg20
91. FC Köln19
10VfL Bochum 184819

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