Profis | 19.07.2019

Trainingstag am Geißbockheim

Beierlorzer: „Zwei Spiele auf Augenhöhe“

Am Freitagvormittag hat FC-Cheftrainer Achim Beierlorzer die FC-Profis um 11 Uhr zum Training ans Geißbockheim gebeten. Dominick Drexler ist wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen und hat die komplette Einheit absolviert.

Im Anschluss an die Trainingseinheit am Mittwoch um 11 Uhr ging es für die FC-Profis nach Lohne, wo sie morgen in einem Vorbereitungsturnier gegen den SV Werder Bremen und VfL Osnabrück antreten werden. Das Testturnier wird live auf Netcologne FC-TV und Sky Sport News HD übertragen.

Lasse Sobiech nahm nicht den direkten Weg in den Mannschaftsbus, der ihn und seine Mannschaftskollegen um 14.30 Uhr nach Lohne brachte. Der FC-Profi hatte noch einen Termin. Sobiech und die Stiftung 1. FC Köln hatten in der vergangenen Saison alle FC-Mitarbeiter und -Fans zur Schuh-Sammlung für das Projekt „Young Bafana Soccer Akademie“ in Südafrika aufgerufen. Young Bafana bietet in Kapstadt Fußballtrainings und Schulunterricht für Kinder aus ärmeren Verhältnissen an. Mittrainieren darf nur, wer auch an den schulischen Angeboten teilnimmt. Am Mittwoch überreichte der FC-Innenverteidiger die zusammengekommenen 507 Paar Fußballschule an das Projekt.

FC-Cheftrainer Achim Beierlorzer sprach zudem vor der Abfahrt über...

...die Trainingseinheit: „Heute hatten wir eine ganz wichtige und intensive Einheit mit Videoanalyse und Elf gegen Elf, einfach um die Abläufe nochmal jedem klar zu machen. Schließlich stehen jetzt zwei Spiele an. Wenn wir die gespielt haben morgen Abend, dann können wir die Woche beurteilen. Für uns ist in den beiden Spielen wichtig, die Abläufe, aber auch eine Variabilität reinzukriegen. Dass wir auch die Tiefe sichern, wenn unser Druck nicht ganz funktioniert hat. Daran wollen wir feilen. Deshalb hatten wir heute auch fünf verschiedenen Spielsituationen im Training dabei. Und wir haben das Tempo aus der Trainingseinheit genommen und keine große Belastung provoziert. Sonst wäre es ja kontraproduktiv, wenn ich meine Spieler jetzt in der großen Belastung in solche Spiele wie morgen reingehen lassen.“

...das Vorbereitungsturnier: „Wir freuen uns darauf in Lohne anzutreten. Genau die Gegner, die jetzt kommen, brauchen wir auch. Osnabrück ist ein Zweitligist, der schon in der nächsten Woche in Schlagdistanz sein muss. Für den wird es also eine Generalprobe. Die beiden Bundesligisten, sprich Bremen und wir, sind natürlich noch in einem anderen Entwicklungs- und Trainingszustand. Insofern werden es zwei ganz wichtige Tests. Und es wird spannend morgen, weil es zwei Spiele auf Augenhöhe sein werden. “

...die Personalsituation: „Wir treffen nach den Spielen morgen die Entscheidung. Aber vielleicht fällen wir auch keine Personalentscheidung und fahren mit allen ins Trainingslager. Das ist alles denkbar. Wir müssen uns im Trainingslager in eine Position bringen, in der wir immer im Elf gegen Elf unterwegs sein zu können. Wir werden sehen, was passiert und fahren jetzt erst einmal alle nach Lohne. Dann werden wir sehen, wer welche Spielzeiten kriegt. Wir spielen zweimal 60 Minuten. Mit dem angeschlagenen Dominick Drexler hat es heute wieder wunderbar funktioniert, also gehen wir davon aus, dass es morgen auch funktioniert. Aber dem werden wir natürlich keine 60 Minuten Spielzeit geben. Wir haben 24 Spieler und haben auch heute mit zwei Mannschaften gespielt. Das waren die Mannschaften, die morgen auch starten werden. Das macht ja keinen Sinn nach 60 Minuten Pause nochmal jemanden spielen zu lassen. 60 Minuten sind für den Trainingszustand eine sehr gute Belastung. Definitiv wird keiner, der durchgespielt hat im zweiten Spiel nochmal spielen.“

...Lasse Sobiech, der beim Mitarbeiter-Kick-Off-Turnier am Vortag im Finale zwei Tore schoss: „Das ist doch wunderbar, wenn jemand hinten verteidigt und vorne die Tore macht. Da habe ich nichts gegen. Er kommt ja auch bei den Standards immer mit vor. Da war ein schönes Tor dabei gestern, mit der Brust angenommen und dann einen Fallrückzieher, Hut ab!“

...Kevin Wimmer: „Zu Kevin Wimmer haben wir eine klare Aussage getätigt. Jorge Meré kommt wieder zurück und damit haben wir unseren vierten Innenverteidiger. Unser Trainingsgast, beziehungsweise der Zustand, dass wir Kevin hier unterstützt haben, sich richtig fit zu machen, endet dann.“

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