Profis | 25.08.2020

FC-Talente

Cestic: „Wenn man neu ist, muss man singen“

Während Sava-Arangel Cestic bereits in der Wintervorbereitung in Benidorm dabei war, absolviert Jens Castrop in Donaueschingen sein erstes Trainingslager mit den FC-Profis. Nach dem Training am Dienstag sprachen die Nachwuchsspieler über ihre ersten Eindrücke, Vorbilder in den eigenen Reihen – und ein Ständchen als Aufnahmeritual.

Jens Castrop über…

… sein erstes Trainingslager mit den Profis: „Es fühlt sich gut an. Es ist von der Belastung deutlich höher, als ich es bisher gewohnt bin. Alles ist einen Tick schneller und körperbetonter. Aber es ist schön, hier zu sein.“

… Nervosität: „Es ist immer noch Nervosität dabei. Der Druck ist deutlich höher als in der U19 oder der U17, aber das kommt alles mit der Zeit.“

… seine Position und seinen Spielstil: „Ich habe von klein auf viele Positionen gelernt. Ich habe gefühlt alles gespielt– bis auf Torwart und Innenverteidiger. Gerade liegt mir die Sechser- und Achterposition am meisten. Wenn ich meinen Spielstil beschreiben müsste, dann mit Aggressivität und viel Dynamik. Ich glaube, ich bin jemand, der Situationen lesen und daraus Entscheidungen treffen kann.“

… Noah Katterbach und Jan Thielmann als Vorbilder: „Die beiden gehen gut voran und ich versuche, mich an ihnen zu orientieren. Mit Jan bin ich auch auf einem Zimmer und kann mir einiges von ihm abschauen. Er macht viel, was die Vor- und Nachbereitung für das Training angeht – das ist für mich recht neu.“

… das Verhältnis zu den Mitspielern: „Ich bin jetzt ganz neu dazugekommen und wurde von allen gut aufgenommen. Natürlich ist man eher mit den Jüngeren unterwegs, weil man sie noch von früher kennt, aber es ist insgesamt eine sehr entspannte Atmosphäre.“

Sava-Arangel Cestic über…

… seine Erwartungen ans Trainingslager: „Ich hatte das Glück, schon mal im Trainingslager dabei gewesen zu sein. Diese Erfahrung hilft mir extrem . Ich bin dieses Mal deutlich lockerer und entspannter in den Trainingseinheiten. Es hilft, zu wissen, dass man nicht unter Druck alles beweisen muss.“

… die Hoffnung auf Einsätze: „Ich glaube wir Spieler, die frisch zu den Profis gekommen sind, denken zwar daran, aber sehen auch die kleinen Schritte vor uns. Ich kann es mir noch gar nicht vorstellen, im Stadion vor so vielen Zuschauern zu spielen. Ich konzentriere mich eher auf das Training und frage mich: ‚Was könnte ich beim nächsten Mal besser machen?‘ Da ist nicht viel Zeit, um über das große Ziel nachzudenken.“

… die Stimmung im Nachwuchs: „Die Jungs im Nachwuchsbereich sehen, dass in letzter Zeit viele den Sprung nach oben geschafft haben. Dementsprechend sind alle noch heißer darauf. Wenn man das ganze Leben darauf hinarbeitet und möglicherweise nur noch ein oder zwei Jahre bis zum Profikader hat, dann brennt jeder darauf.“

… seine Ruhe am Ball: „Natürlich ist man am Anfang bei den Profis nervöser und denkt noch mehr nach, wenn man am Ball ist. Aber ich habe jetzt glücklicherweise schon einige Trainingseinheiten hinter mir und dabei findet man schnell in seine Automatismen. Deswegen fällt es mir persönlich nicht mehr so schwer, die Ruhe zu bewahren.“

… Aufnahmerituale für neue Spieler: „Wenn man neu dazukommt, muss man singen. Ich habe das schon in Benidorm gemacht. Bei den Neuen ist es bis jetzt noch nicht geschehen. Ich werde ihnen aber nochmal auf den Zahn fühlen (lacht).“

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Gesamttabelle
PL.VereinPkt.
15Hertha BSC3
161. FC Köln2
17FC Schalke 041