Profis | 20.12.2010

Der nächste Gegner

MSV Duisburg

Am Mittwoch, 22. Dezember 2010, trifft der 1. FC Köln im Achtelfinale des DFB-Pokal auf den Zweitligisten MSV Duisburg. Die Partie wird um 19 Uhr im RheinEnergieStadion angepfiffen. Tickets für das letzte FC-Pflichtspiel im Jahr 2010 sind in vielen Kategorien an den Tageskassen sowie im Online-Ticketshop erhältlich.

Gute Mischung

Nach dem Umbruch beim MSV in der Sommerpause hat Trainer Milan Sasic in kürzester Zeit aus vielen neuen Spielern eine erfolgreiche Truppe geformt. Inklusive einiger junger Talente, kamen 17 Spieler neu in die Mannschaft. 15 Spieler verließen dafür den Verein, darunter auch Leistungsträger der vergangenen Saison wie Tom Starke, Björn Schlicke und Christian Tiffert. Mit 30 Punkten steht der MSV nach Abschluss der Hinrunde auf dem fünften Tabellenplatz der zweiten Bundesliga und hält damit Anschluss an die Tabellenspitze. Trotz der geringen Punkteausbeute aus den vergangenen Partien sind die Zebras entgegen vieler Erwartungen aber voll auf Kurs in Richtung Aufstieg.

Pokalergebnisse

In der aktuellen Pokalrunde feierten die Zebras zwei Zu-Null-Erfolge. In der ersten Runde besiegten sie den VfB Lübeck mit 2:0. In der zweiten Pokalrunde gab es gegen den Hallescher FC einen 3:0-Sieg zu feiern. Überragender Mann dieser Begegnung war, trotz eines verschossenen Foulelfmeters, Stefan Maierhofer, der an allen drei Toren direkt beteiligt war. In der aktuellen Zweitligasaison stellte er seine Offensivqualitäten ebenfalls unter Beweis. Sechs Tore und zwei Assists hat Maierhofer bisher zu verzeichnen.

Auch der 1. FC Köln blieb in beiden Pokalspielen ohne Gegentor. In der ersten Runde wurde der ZFC Meuselwitz mit 2:0 besiegt. In der zweiten Runde gewann der FC zum Einstand des neuen Trainers Frank Schaefer mit 3:0 im RheinEnergieStadion gegen den TSV 1860 München.

Rund um das Spiel

Die Bilanz gegen den 1. FC Köln sieht aus Duisburger Sicht eher trist aus. Von insgesamt 82 Begegnungen konnte der FC 43 gewinnen. 18 Spiele gingen verloren, 21 endeten mit einem Unentschieden. Im DFB-Pokal verlor der FC von fünf bisherigen Aufeinandertreffen mit den Zebras nur eines. Zwei konnte der FC für sich entscheiden, zwei endeten Unentschieden. Von den beiden Unentschieden konnte der MSV eines nach Elfmeterschießen gewinnen, das andere gewann der FC in einem Entscheidungsspiel.

Mach et, Otze!

Besagtes Entscheidungsspiel im Halbfinale 1991 sollte aufgrund einer „Randerscheinung" legendär werden. Frank Ordenewitz provozierte einen Platzverweis, weil er in dieser Begegnung seine zweite Gelbe Karte im Pokal-Wettbewerb gesehen hatte. Nachdem Ordenewitz den ehemaligen FC-Trainer Erich Rutemöller an der Seitenlinie fragte, ob er sich die Rote Karte „abholen" solle, sagte Rutemöller zu ihm: „Mach et, Otze!" Dieser legendäre Satz des ehemaligen FC-Trainers ist wohl ganz Fußball-Deutschland bekannt. Ordenewitz holte sich daraufhin, wegen Ball-Wegschlagens, die Rote Karte ab. Da eine Rot-Sperre noch nicht wettbewerbsbezogen galt, hätte er diese in der Bundesliga absitzen können und wäre somit im Finale wieder spielberechtigt gewesen. Der DFB sperrte den Stürmer dennoch für das Endspiel und änderte zur kommenden Saison die Statuten.

Wer nicht live vor Ort sein kann, verfolgt das Spiel am Mittwoch unter fc-koeln.de/liveticker.

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Tabelle

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Gesamttabelle
PL. Verein Pkt.
16 Fortuna Düsseldorf 12
17 SC Paderborn 07 8
18 1. FC Köln 8

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