Stiftung | 20.10.2020

Stiftung 1. FC Köln

Dr. Wolf und Wehrle besuchen Hospiz

Die Stiftung 1. FC Köln hat am Sonntag das Palliativ- und Hospizzentrum der Uniklinik Köln besucht. FC-Präsident Dr. Werner Wolf und Geschäftsführer Alexander Wehrle überreichten Sachgutscheine und Geschenke. Durch sein Engagement will der Club für die Themen Sterben, Tod und Trauer sensibilisieren und das Palliativzentrum im Dr. Mildred Scheel Haus bedarfsgerecht unterstützen.

Trauer nach einem Gegentor. Wohl jeder FC-Fan kennt dieses Gefühl. Am vergangenen Sonntag litten alle mit den FC-Profis, als Frankfurt kurz vor der Halbzeit in Führung ging – auch FC-Präsident Dr. Werner Wolf und Geschäftsführer Alexander Wehrle. Nur wenige Stunden zuvor aber hatten sie gemeinsam einen Ort besucht, an dem Fußball ganz weit weg und gar nicht wichtig war. Im Palliativzentrum der Uniklinik Köln gehören Trauer und Leid zum Alltag. Dort sind Gegentore oder sportliche Niederlagen mehr als nebensächlich. Schwere Krankheiten und der Tod sind allgegenwärtig.

Die Palliativstation der Uniklinik befindet sich im Dr. Mildred Scheel Haus. Die Menschen, die dort Platz finden, liegen im Sterben. An jenem Ort bleiben einige sogar bis zu ihrem letzten Atemzug – im Durchschnitt zehn Tage lang. Während dieser Zeit geht es darum, den schwerkranken Patienten mit begrenzter Lebenserwartung ihren Aufenthalt so angenehmen wie möglich zu gestalten. Die Behandlung von Menschen, die stationär auf Palliativmedizin angewiesen sind, zielt auf Linderung von Schmerzen ab – nicht mehr auf Heilung. Zusätzlich brauchen die Kranken vor allem Nächstenliebe und Nähe von Angehörigen und Mitarbeitern der Station.

Wolf und Wehrle besuchten gemeinsam mit Nicole Fischer, Leiterin der FC-Stiftung, die Palliativstation am Universitätsklinikum Köln anlässlich des Welthospiztages am 14. Oktober. Nach einer kurzen Führung durch die Station tauschten sich die FC-Offiziellen mit Vertretern der Palliativstation sowie des gemeinnützigen Vereins „Endlich. Palliativ & Hospiz“ über das Projekt „Caring Community Köln“ aus. Dabei geht es um die Entwicklung einer sorgenden Kölner Stadtgemeinschaft und die Frage, wie mit Schwerkranken, Sterbenden und jenen Menschen umgegangen werden sollte, die sich um die Patientinnen und Patienten kümmern und um sie trauern.

FC-Stiftung überreichte Spenden und Geschenke

Der gemeinnützige Verein „Endlich. Palliativ & Hospiz“ unterstützt das Palliativzentrum, indem er die Lebensqualität der Betroffenen erhöht und ihnen ein wenig Auszeit von ihrer Krankheit ermöglicht. So fanden im Garten des Dr. Mildred Scheel Hauses bereits mehr als 20 Konzerte für die Patientinnen und Patienten sowie deren Angehörige statt. Trotz der Corona-Pandemie sollen ähnliche Angebote auch im Herbst und Winter durch besondere Vorkehrungen auf der Station ermöglicht werden. Darüber hinaus wird der ambulante Hospizdienst unterstützt. Spenden fließen in die Ausstattung des Gartens und der Station.

Auch die FC-Stiftung möchte dazu ihren Beitrag leisten. Wolf und Wehrle überreichten Sachgutscheine und Geschenke – darunter einen großen Gipsgeißbock und gerahmte FC-Trikots. Zudem stiftet der FC eine stationsgerechte Kaffeemaschine, einen Beamer für den Besprechungsraum, einen Wasserspender in Kooperation mit der Firma trinkForm und ein Stationsfahrrad in Kooperation mit der ZEG.

FC will für Themen wie Sterben und Trauer sensibilisieren

„Als 1. FC Köln sind wir insbesondere gegenüber der Kölner Stadtgesellschaft und darüber hinaus allen Menschen in der Region einer tiefen sozialen Verantwortung verpflichtet und wollen im Rahmen des Welthospiztages, der unter dem Motto ‚Für Solidarität bis zuletzt‘ steht, ein Zeichen setzen“, sagt Dr. Werner Wolf. 

Alexander Wehrle sagt: „Sterben ist Bestandteil des Lebens und der Fußball macht auch auf gesellschaftlich schwierige Themen aufmerksam. Für Themen wie Tod und Trauer möchten wir als FC sensibilisieren und mit unserer Stiftung auf das neuinitiierte Projekt ‚Caring Community Köln‘ aufmerksam machen.“ 

„Wir freuen uns riesig, dass ein Verein wie der 1. FC Köln dieses wichtige Thema fokussiert und würden uns auch über eine längerfristige Zusammenarbeit sehr freuen“, sagt Dr. Birgit Weihrauch, Vorsitzende des Vereins „Endlich. Palliativ & Hospiz“, „Wir sind sprachlos und tief gerührt über die großzügigen Spenden und die so persönliche Art des Schenkens.“

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PL.VereinPkt.
14Sport-Club Freiburg8
151. FC Köln7
16DSC Arminia Bielefeld7