Club | 25.10.2013

Es ist noch ein weiter Weg

Der Vorstand des 1. FC Köln

Am 23. April 2012 hatten sie sich als Team zur Wahl gestellt. Mit großer Mehrheit wählte an jenem Abend die Mitgliederversammlung Werner Spinner mit seinen Vizepräsidenten Toni Schumacher und Markus Ritterbach zum FC-Vorstand. Dass viel Arbeit warten sollte, war dem Trio bewusst. Aber dass es dieses Ausmaß annehmen würde, nicht unbedingt. Doch Spinner, Schumacher und Ritterbach haben die Herausforderung angenommen – und stellen sich zur Wiederwahl. Das GeißbockEcho sprach mit dem FC-Vorstand über die zurückliegenden Monate und die Pläne für eine zweite Amtszeit.


GeißbockEcho: 
Herr Spinner , Herr Ritterbach, Herr Schumacher: Zum Zeitpunkt der bevorstehenden Mitgliederversammlung werden Sie 19 Monate im Amt sein. Den FC ehrenamtlich als Vorstand zu vertreten, ist das so, wie Sie es sich vorgestellt haben?

Werner Spinner: „Es ist insgesamt eine tolle Aufgabe, aber tatsächlich etwas anders als ich mir das vorgestellt hatte, weil die Position dann doch eine sehr hohe Öffentlichkeit mit sich bringt. Besonders die immense Wucht habe ich nicht erwartet. Aber wir haben ja mit Markus Ritterbach jemanden, der schon häufiger in der Öffentlichkeit gestanden hat.“

Markus Ritterbach: „Es war in den letzten Monaten viel Arbeit zu erledigen, das wussten wir, und wir haben, glaube ich, gar nicht so viel darüber nachgedacht, wie jetzt die öffentliche Wirkung ist, sondern wir haben einfach gearbeitet. Wir haben nicht so viel auf Repräsentation wert gelegt sondern einfach Erledigung der Aufgaben als Ziel festgelegt.“

Macht Ihnen die Erledigung dieser Aufgaben denn noch Spaß?

Toni Schumacher: „Natürlich macht es noch Spaß. Dass es intern auch schon mal unterschiedliche Meinungen gibt, das gehört in jeder Gemeinschaft dazu. Alles wird ausdiskutiert. Und wer die besten Argumente hat, für diese Sache entscheiden wir uns dann. Und wir sind bisher relativ gut damit gefahren.“

Markus Ritterbach: „Wobei chillen, grillen, Kasten killen, das ist ein bisschen zu kurz gekommen in diesem Jahr (lacht). Man muss recht viel arbeiten.“

Toni Schumacher: 
„Ja, das war natürlich auch der Tatsache geschuldet, dass wir anfangs noch keine neue Geschäftsführung hatten. Gerade zu Beginn war das hier schon ein harter Job, und ich hätte auch nie gedacht, dass unsere Arbeit so zeitaufwändig ist. Mittlerweile sind die wichtigsten Positionen sehr gut besetzt. Man merkt es auch im Umfeld: Es ist etwas Ruhe eingekehrt. Was man von der Öffentlichkeit zurückbekommt ist: ‚Ihr seid ja ein richtig guter Fußballverein. Das ist eigentlich viel zu ruhig  bei euch. Wie kommt das?‘ Wir können uns daran gewöhnen, wenn das so bleibt.“

Werner Spinner: „Durch Alexander Wehrle und Jörg Schmadtke haben wir viel Professionalität und auch Ruhe in den Verein gebracht. Das tut uns einfach gut.“

Hier geht es direkt zum ausführlichen GeißbockEcho-Interview mit dem Vorstand.

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Gesamttabelle
PL. Verein Pkt.
12 1. FC Union Berlin 20
13 1. FC Köln 20
14 Hertha BSC 19

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