Club | 30.09.2020

Erste Partnerschaft in Algerien

FC kooperiert mit Goethe-Institut

Der 1. FC Köln hat eine Kooperation mit dem Goethe-Institut geschlossen. Durch verschiedene Workshops und Online-Schulungen sollen mit Hilfe des Fußballs die deutsch-algerischen Beziehungen vertieft werden.

Als erster Bundesligist hat der 1. FC Köln eine Kooperation mit dem Goethe-Institut außerhalb Europas geschlossen. Ziel ist der Austausch von Expertise und fußballerischer Kompetenz durch professionelle Fortbildungen für algerische Trainerinnen und Trainer. Dazu wird der FC verschiedene Workshops in Köln sowie Online-Schulungen anbieten. Die Zusammenarbeit ist auf zwei Jahre ausgelegt und soll möglichst auf weitere Länder ausgeweitet werden. In dem Projekt mit dem Goethe-Institut und dem Auswärtigen Amt sollen durch den Sport auch gesellschaftliche Werte wie Teamgeist, Fairplay, Toleranz und Gleichstellung vermittelt werden.

FC-Geschäftsführer Alexander Wehrle sagt: „Wir freuen uns auf das gemeinsame Projekt in Algerien und darauf, als erster Bundesligist dort mit dem Goethe-Institut zusammen zu arbeiten. Dadurch können wir nicht nur noch mehr Menschen mit dem FC bekannt machen, sondern auch mithelfen, Jugendlichen wichtige gesellschaftliche Werte zu vermitteln.“ 

„Erstmals ergibt sich für das Goethe-Institut die Möglichkeit, mit einem Bundesliga-Verein eine spannende Projekt-Partnerschaft außerhalb Europas gestalten zu können. Wir freuen uns sehr, mit einem kompetenten und prominenten Partner wie dem 1. FC Köln in Algerien möglichst viele Trainer und Trainierinnen sowie fußballbegeisterte Jugendliche erreichen zu können“, sagt Klaus Brodersen, Institutsleiter des Goethe-Instituts in Algier.

Algerische Trainerinnen in Köln

Bereits seit Anfang der Woche befinden sich drei algerische Trainerinnen für einen fünftägigen Workshop in Köln. Neben der Schulung theoretischer Inhalte erhalten sie dabei auch Einblicke in die praktische Arbeit am Geißbockheim und hospitieren unter anderem bei Trainern der FC-Mädchenmannschaften. Darüber hinaus beinhaltet das Projekt Online-Schulungen für algerische Trainerinnen und Trainer, in denen Themen wie Taktik, Mannschaftsführung, Fair-Play und Zivilcourage vertieft werden. Sofern es die Situation zulässt, sind für das kommende Jahr zudem Fußballcamps in Algerien geplant. Unter Anleitung von Trainern der FC-Fußballschule sollen Mädchen und Jungen aus sozial schwachen Verhältnissen eine qualifizierte fußballerische Ausbildung erhalten. 

Über das Goethe-Institut: 

Das Goethe-Institut ist das weltweit tätige Kulturinstitut der Bundesrepublik Deutschland. Es fördert die Kenntnis der deutschen Sprache im Ausland und pflegt die internationale kulturelle Zusammenarbeit. Das Institut unterhält rund 160 Verbindungsbüros und Auslandsinstitute in fast 100 Ländern. Darüber hinaus verfügt das Institut über weitere 1.000 ausländische Kooperationspartner weltweit. 

In Nordafrika führt das Goethe-Institut gemeinsam mit dem Auswärtigen Amt verschiedene Kooperations-Programme durch, mit denen vor allem Jugendliche und die Zivilgesellschaft erreicht werden sollen. Ziel ist es, durch den Sport und insbesondere durch den Fußball einen interkulturellen Dialog im Hinblick auf Themen wie Toleranz, Gendergleichheit, Gewaltlosigkeit oder Fair-Play zu schaffen.

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Gesamttabelle
PL.VereinPkt.
15Hertha BSC3
161. FC Köln2
17FC Schalke 041