Profis | 16.04.2021

Pressekonferenz vor Leverkusen

Funkel: „Die Mannschaft strahlt Optimismus aus“

Am Samstagabend ist der 1. FC Köln bei Bayer Leverkusen zu Gast. Vor der Partie sprachen Cheftrainer Friedhelm Funkel und Geschäftsführer Horst Heldt über die anstehende Aufgabe, die Personalsituation und die erste Trainingswoche unter Funkel.

Friedhelm Funkel sagte über…

… die Partie gegen Leverkusen: Die Vorfreude auf das Spiel ist riesengroß. Es hat sehr viel Spaß gemacht, die Woche über mit der Mannschaft zu arbeiten. Die Jungs haben gut mitgezogen und auch in den Gesprächen viel Optimismus ausgestrahlt. Den wir in den verbleibenden sechs Spielen auch brauchen. Ich freue mich auf das Spiel gegen Leverkusen. Ich bin selbst gespannt, wie wir das, was wir in den vergangenen Tagen erarbeitet haben, umsetzen werden. 

… die erste Trainingswoche: Es war so, wie man es sich wünscht. Die Jungs haben viel investiert in den Einheiten. Heute haben wir noch ein Training, da wird es so kurz vor dem Spiel etwas ruhiger zugehen. Es stimmt mich zuversichtlich, was wir die letzten Tage auf den Platz gebracht haben.

… Spiele gegen Leverkusen: Ich bin immer gelassen in solche Partien reingegangen. Es ist nichts Außergewöhnliches, jetzt wieder gegen Leverkusen zu spielen. Es ist für mich mehr ein rheinisches Duell als ein Derby. Das Derby ist Köln gegen Gladbach. 

… die Personalsituation: Sebastian Andersson hat am Donnerstag Teile des Mannschaftstrainings mitgemacht. Das war ordentlich. Wir müssen abwarten, wie er es verkraftet hat. Es besteht eine Chance, dass er in Leverkusen dabei ist. Ich kann das aber erst nach dem Abschlusstraining beantworten. Ich werde mit ihm sprechen und bin mir sicher, er wird mir ein ehrliches Feedback geben. Ich wünsche mir, dass er dabei ist. Aber wir müssen auch Vernunft walten lassen. Wenn ein Risiko besteht, wird er nicht spielen. Wir werden alles abwägen und dann eine Entscheidung fällen. Ondrej Duda ist aufgrund der fünften Gelben Karte gesperrt. Ismail Jakobs und Jan Thielmann sind angeschlagen und können nicht spielen. Alle anderen Spieler stehen mir zur Verfügung.  

… sein Wiedersehen mit Peter Hermann, seinem langjährigen Assistenten, der jetzt Co-Trainer in Leverkusen ist: Peter kennt mich natürlich. Aber ich kenne auch seine Kniffe. Wenn überhaupt, dann ist es also ein Vorteil für beide von uns, dass wir uns so gut kennen. Jeder will gewinnen. Auf dem Platz stehen sich aber nicht Peter Hermann und Friedhelm Funkel gegenüber, sondern 22 Spieler. Wir werden sehen, wer später ein größeres Lächeln auf dem Gesicht hat. 

… Emmanuel Dennis: Die Spieler, die zuletzt weniger gespielt haben, sind besonders engagiert. Im Laufe der vier, fünf Einheiten, die wir hatten, hat jeder sein Bestes gegeben. Ich bin unvoreingenommen hierhergekommen. Jeder kann sich zeigen, um im Kader oder in der Startelf zu sein. Der eine oder andere wird zu Hause bleiben müssen. Ich werde versuchen, es den Spielern möglichst gut zu erklären. Das ist immer die schwierigste Aufgabe eines Trainers. Aber wenn ich es ihnen erkläre, können die Spieler damit umgehen. 

… das erste Geisterspiel seiner Trainerkarriere: Ich habe das allererste Geisterspiel, das Derby des FC in Gladbach, als Co-Kommentator miterlebt. Geisterspiele sind etwas, an das ich mich nie richtig gewöhnen werde. Aber ich habe diese Situation zu akzeptieren. Ich versuche trotzdem, wie immer auf das Spiel einzuwirken. Ich feuere die Jungs am Spielfeldrand an und fiebere mit. 

… den Gegner, Bayer Leverkusen: Die Vorbereitungszeit war natürlich nicht sehr lange. Aber ich habe auch Leverkusen in den vergangenen Wochen oft gesehen. Ich bin gut vorbereitet. Außerdem habe ich sehr gute und qualifizierte Mitarbeiter an meiner Seite. André Pawlak, Andreas Menger und die Videoanalysten haben mir sehr geholfen und mir den Start leicht gemacht. Wir kennen den Gegner. Wir wissen, was an individueller Klasse, Erfahrung und Schnelligkeit auf uns zukommt. Aber wir haben auch einiges entgegenzusetzen. 

Horst Heldt sagte über… 

… die Corona-Fälle bei Hertha BSC: Die Spielabsagen werden den Saisonendspurt beeinflussen. Aber da kann keiner etwas dafür. Wir alle sind dadurch noch mehr sensibilisiert. Wie alle Menschen versuchen wir, dem Virus aus dem Weg zu gehen. Es macht Sinn, weiter am Zeitplan festzuhalten. Der Rahmenterminkalender lässt nach hinten wenig Luft. Deswegen müssen wir schauen, dass nicht noch mehr Mannschaften in Quarantäne müssen. Das Wichtigste ist aber, dass diejenigen, die erkrankt sind, wieder gesund werden.

… seine Eindrücke von der Trainingswoche unter Friedhelm Funkel: Ich habe in dieser Woche erlebt, was ich mir erhofft habe. Ich bin froh, wie Friedhelm die Aufgabe angeht – extrem engagiert und fokussiert. Man merkt, die Mannschaft will sich dem Trainer präsentieren. Jeder Einzelne. Es war Feuer drin. Der Optimismus ist groß. Die Jungs waren engagiert und hatten Spaß. Unser Wunsch ist, dass wir das aufs Spiel gegen Leverkusen übertragen können.

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Gesamttabelle
PL.VereinPkt.
15DSC Arminia Bielefeld35
161. FC Köln33
17SV Werder Bremen31

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