Profis | 05.11.2020

Pressekonferenz vor Bremen

Gisdol: „Es gibt noch was zu regeln“

Am Freitagabend tritt der 1. FC Köln beim SV Werder Bremen an. Markus Gisdol und Horst Heldt sprachen vor der Partie über die Personalsituation, die Leistung gegen Bayern und das 1:6 gegen Bremen in der Vorsaison.

Markus Gisdol sagte über…

… die Personalsituation: Wir haben eine gute Personalsituation – abgesehen von Florian Kainz, Jonas Hector und Anthony Modeste. Sie können wir weiterhin nicht einsetzen. Der restliche Kader steht zur Verfügung. Wir können gleich ein vernünftiges Training absolvieren. Auch in Bremen wollen wir am Freitagvormittag nochmal für eine kurze Einheit auf den Platz. 

… das 1:6 gegen Bremen in der Vorsaison: Das ist ein Dorn im Auge. Bei den Spielern, die dabei waren, ist es noch präsenter. Aber auch die neuen Spieler haben es mitbekommen. Da gibt es noch was zu regeln. Wir wollen unseren Weg weiter gehen, den wir eingeschlagen haben. Dann wird es sich auch in einem guten Ergebnis in Bremen wiederspiegeln.

… die Leistung gegen den FC Bayern München: Kein Spiel ist vergleichbar mit dem Bayern-Spiel. Wir haben trotzdem gezeigt, zu welcher Leistung wir in der Lage sind – wie konsequent wir verteidigen und wie wach wir sein können. Bremen hat aber eine andere Anordnung. Es sind andere Spieler. Es würde uns in die Karten spielen, wenn wir einmal in Führung gehen würden. Das würde einiges leichter machen. Wir wissen, dass Bremen gut gestartet ist. Wir werden sehen, wie der Spielverlauf ist. In erster Linie geht es darum, stabil Fußball zu spielen und auf unserem Weg zu bleiben. 

… Änderungen in der Startformation: Nach einer guten Leistung denkt man trotzdem über ein, zwei Positionen nach und fragt sich, was besser zum nächsten Gegner passt. Es tut uns auch gut, eine stabile Stammformation zu finden. Trotzdem denkt man jede Woche nach und schaut, wer sich im Training über seine Leistung anbietet. 
 
Horst Heldt sagte über… 

… die Corona-Ergebnisse:
Wir hatten unklare Ergebnisse. Unklar heißt weder positiv noch negativ. Aus Vorsicht haben wir die Pressekonferenz und das Training nach hinten verschoben. Stand jetzt haben wir keinen positiven Test vorliegen. Wir machen jetzt unseren normalen, leicht verzögerten Ablauf. Nach dem Training reisen wir nach Bremen und spielen morgen Fußball. Es ist sinnvoll, Vorsicht walten zu lassen. Das haben wir getan. 

… die Corona-Tests am Freitagmorgen kurz nach Mitternacht: Es ist verbunden mit der Anreise zum Spiel in Bremen. Wir wollten schnellstmöglich die Test-Ergebnisse haben. Deswegen haben wir kurz nach Mitternacht getestet. Wir hatten in der Vergangenheit auch schon Tests um 7 Uhr morgens und haben dann mittags trainiert. Das war schwieriger. Gestern haben die meisten Champions League geschaut und waren deshalb eh länger wach. Wir haben es dann dieses Mal so gewählt, dass die Spieler um kurz nach Mitternacht am Geißbockheim getestet wurden und dann länger schlafen konnten.

… Länderspielabstellungen: Wir müssen die bundesweiten Corona-Schutzmaßnahmen abwarten. Sie sollen um den 8. November herum bekanntgegeben werden. Bisher gab es für Berufssportler eine Ausnahme. Sie müssen nach einer Reise nicht in Quarantäne. Wir gehen davon aus, dass es weiter so sein wird und wir unsere Spieler abstellen werden. 

… das 1:6 in Bremen: Jetzt, vor dem Spiel kommt es wieder verstärkt in den Sinn. Es war keine Ruhmesleistung und es nervt. Aber jetzt hat man eine Gelegenheit, es besser zu machen als in der Vergangenheit. Bremen ist gut gestartet. Deswegen wird es nicht einfacher. Aber das 1:6 ist in der Tat noch in vielerlei Hinsicht ein Dorn im Auge.

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Gesamttabelle
PL.VereinPkt.
14Sport-Club Freiburg8
151. FC Köln7
16DSC Arminia Bielefeld7