Profis | 01.11.2020

FC-Geschäftsführer

Heldt: „Haben gesehen, was zu tun ist“

Am Sonntag nach dem Training sprach FC-Geschäftsführer Horst Heldt mit den Medienvertretern am Geißbockheim über die Leistung gegen Bayern, die Handelfmeter-Szene und die bevorstehende Aufgabe gegen Bremen.

Horst Heldt über…:

… seine Einordnung des Bayern-Spiels:
Wir haben keine Punkte mitgenommen, das ärgert uns. Aber es war aus unserer Sicht ein Aufwärtstrend erkennbar und wir haben ein gutes Spiel gemacht. Wir haben uns wenige Fehler erlaubt – aber die werden gegen Bayern bestraft. Sie haben aus wenig viel gemacht. Unabhängig davon, dass die Bayern nicht ihren besten Tag hatten, haben wir eine ansprechende Leistung gezeigt. Das ist auch notwendig, um jetzt schnellstmöglich einen Dreier einzufahren. Wenn wir die Leistung bestätigen, werden wir die notwendigen Punkte sammeln, um in der Liga zu bleiben. 

… die Partie gegen Bremen: Da müssen wir uns neu beweisen. Unsere Mannschaft hat gestern gesehen, wer was zu tun hat, um gemeinsam eine gute Leistung abzuliefern. Bremen hat im Gegensatz zum letzten Jahr einen guten Lauf und punktet eifrig. Es wird ein ganz anderes Spiel werden.

… die Handelfmeter-Szene: Ich war in der Situation am Spielfeldrand natürlich erbost. Dann habe ich es mir in der Halbzeit angeschaut und war der Meinung, dass der Schiedsrichter den Elfmeter geben kann. Das habe ich ihm auch nach dem Spiel gesagt und mich für meine Aufgebrachtheit entschuldigt. Dann habe ich es mir am Abend nochmal im Fernsehen angeschaut und dachte mir: Der Ball springt doch erst an den Oberschenkel und dann gegen die Hand. Aber Regel hin oder her: Es ist, wie es ist. Wir bringen uns immer wieder in solche Elfmetersituationen. Das müssen wir vermeiden, dann kommt es auch nicht zu Diskussionen. So selbstkritisch müssen wir sein. 

... Hoffnung auf eine baldige Rückkehr von Jonas Hector: Die Hoffnung ist immer da. Für uns hat es natürlich Auswirkungen, wenn unser Kapitän fehlt. Das heißt nicht, dass ich nach Alibis suche. Aber Jonas Hector übernimmt in jedem Training und in jedem Spiel Verantwortung. Deswegen wären wir froh, wenn er bald wieder auf dem Platz stehen kann. Das geht nach wie vor nicht. Wir müssen uns also in Geduld üben.

… den Stand bei Anthony Modeste: Er war auf einem guten Weg, sich wieder auf sein altes Fitnessniveau zu bewegen. Jetzt muss er leider kürzertreten wegen einer Rückenproblematik. 

… die Leistung von Salih Özcan gegen Bayern: Ich persönlich bin sehr zufrieden mit seiner Leistung. Ich glaube, dass er das sehr gut gemacht hat. Er war ballsicher, hat seinen Körper gut eingesetzt und hat viele Zweikämpfe gewonnen. Dieses Spiel sollte ihm Auftrieb geben. Er hat gezeigt, wozu er in der Lage ist. 

… die eingewechselten Spieler: Alle drei waren sehr engagiert. Drex hat sogar ein Tor gemacht. Wir haben es den Bayern nicht einfach gemacht, Spielideen zu entwickeln. Die Basis dafür ist, dass man Räume intensiv zuläuft. Die drei kamen frisch rein und haben es gut gemacht.

… den Auftritt von Ondrej Duda: Er war sehr präsent und hat sich aus vielen Situationen gut befreit. Das hat mir sehr gut gefallen. Bei ihm gilt das, was für die ganze Mannschaft gilt: Ich wünsche mir, dass die Spieler das mitnehmen und im nächsten Spiel genauso umsetzen.
 

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