Profis | 22.08.2020

FC-Geschäftsführer

Heldt: „Wir haben es gut gemacht“

Nach dem 2:1-Testspielsieg des 1. FC Köln gegen Union Berlin sprach Horst Heldt über die Partie, neue Untersuchungserkenntnisse bei Anthony Modeste und den Erstrundengegner im DFB-Pokal.

Horst Heldt über…

… das Testspiel gegen Union: Ich finde, dass das für beide Mannschaften ein guter Test gewesen ist. Der Platz war schwierig zu bespielen, damit hatten beide Teams etwas Probleme. Aber es ist auch gut, wenn es so eine zusätzliche Herausforderung gibt. Union hat so angefangen, wie man sie in der Bundesliga erwartet: sehr körperbetont, auf viele Standards aus. Wir haben anfangs zu viele Freistöße verursacht, es aber dann gut gemacht. Wir hatten sogar Möglichkeiten zum 3:0. Für unsere jungen Spieler war es gut, um sich zu behaupten und Bundesliga-Niveau kennenzulernen. Ich bin zufrieden. Wir haben keine Verletzten, das ist auch immer wichtig.

… das Traumtor von Noah Katterbach: Dass er so schießen kann, wusste ich auch nicht (lacht). Das Tor freut mich für ihn. Wir haben einen schönen Konkurrenzkampf auf der linken Seite. Jannes Horn macht das auch sehr gut. Für Noah ist es wichtig, in solchen Spielen nicht nur gut nach hinten zu arbeiten, sondern auch Akzente nach vorne zu setzen. 

… den Auftritt der jungen Innenverteidiger Sava Cestic und Robert Voloder: Sava macht das sehr routiniert, auch in der Kommunikation. Er redet sehr viel, das ist hinten in der Viererkette wichtig. Und Robert ist auch ein sehr guter Spieler. Beide fallen im Konkurrenzkampf mit den anderen Innenverteidigern nicht ab, sondern machen auf sich aufmerksam. 

… den fünften Sieg im fünften Testspiel: Natürlich ist es ein gutes Gefühl, wenn man so ein Testspiel gewinnt. Aber man muss es richtig einordnen. Ich habe nichts gegen einen Sieg gegen Union Berlin. Aber wichtiger sind in so einem Test die Details und die Frage, wie sich jeder Einzelne von uns präsentiert.

… Anthony Modeste, der nicht ins Trainingslager, sondern zu einem Spezialisten nach München gereist ist: Es gibt die Erkenntnis, dass nichts Strukturelles am Knie kaputt ist. Das ist schon mal sehr, sehr gut. Es sind punktuelle Dinge am Rücken und Becken festgestellt worden, die die Ursache für seine Probleme sein könnten. Diese Dinge versucht man jetzt in den Griff zu bekommen. Es ist gut, dass wir Behandlungsansätze gefunden haben. Auch für den Spieler. Das weiß ich aus eigener Erfahrung. Ich will aber jetzt kein Zeitfenster prognostizieren. Klar ist: Tony will so schnell wie möglich wieder trainieren.

… die Leistung von Jhon Cordoba gegen Union: Er hat das erste Tor mit eingeleitet und das zweite gemacht. Wobei: Das zweite hätten wir alle auch gemacht (lacht). Aber trotzdem war er da – und das muss man als Stürmer sein. Das ist gut für ihn. Und was gut für ihn ist, ist gut für uns.

… die VSG Altglienicke, die sich am Samstag im Berliner Landespokalfinale mit 6:0 gegen Viktoria Berlin durchgesetzt hat und damit in der ersten DFB-Pokalrunde der Gegner des FC sein wird: Mit Viktoria Berlin hatten wir vereinbart, dass wir im Fall der Fälle das Heimrecht tauschen – dann hätten wir also ein Heimspiel gehabt. Jetzt müssen wir vermutlich doch einen Flug nach Berlin buchen. Wir hatten jemandem dort, der sich das Spiel angeschaut hat und sind angesichts des deutlichen Sieges von Altglienicke vorgewarnt.
 

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Tabelle

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Gesamttabelle
PL.VereinPkt.
15Hertha BSC3
161. FC Köln1
17FC Schalke 041