Profis | 23.02.2019

Stimmen nach Sandhausen

Horn: "Hinten raus war es sehr gut"

Nach dem 3:1-Heimsieg gegen den SV Sandhausen sprach NetCologne FC-TV mit Cheftrainer Markus Anfang, Timo Horn und Anthony Modeste.

Markus Anfang: „Der Sieg tut uns allen gut, weil wir bisher wenig Spiele hatten, die wir hinten raus für uns entscheiden konnten. Wir haben die Spiele gegen HSV, Kiel und Paderborn in den letzten Minuten hergeschenkt und heute haben wir nachhaltig unser Spiel durchgezogen und es am Ende geschafft, das Spiel auch zu gewinnen. Das tut gut, weil wir die Qualität haben, aber das heißt nicht immer, dass es dann auch gelingt. Die Jungs haben konsequent nach vorne gespielt, auch nachdem wir schlecht reingekommen sind. Du kriegst ein frühes Gegentor, davon musst du dich erstmal erholen, das sind ja immer noch Menschen, die da auf dem Platz stehen. Aber die Reaktion darauf und dass wir das in der zweiten Halbzeit auch nach meinem Gefühl noch mal leidenschaftlicher gemacht haben, war richtig gut.“

Timo Horn: „Es ist heute wieder richtig schlecht losgegangen für uns. Wir können uns selbst nicht erklären, wieso wir in den ersten Minuten nicht an den Männern sind. Da kriegen wir oft viel zu leichte Gegentore. Der Dosenöffner war dann in der zweiten Halbzeit das schnelle 1:1, großes Kompliment für die zweite Halbzeit an die Truppe. Die erste Halbzeit darf uns in der Form eigentlich nicht passieren. Hinten heraus war es aber sehr gut, Sandhausen hat dann irgendwann die hohe Intensität der ersten Halbzeit gespürt und es nicht mehr geschafft, die Räume zu schließen. Da sind wir dann immer wieder reingestochen. Wir haben den Ball laufen lassen und auf das 2:1 gespielt. Mit dem 3:1 war das Spiel dann gegessen. Es ist schwierig, solche Spiele zu drehen, aber gerade zuhause sollte uns das nicht so oft passieren, dass wir das müssen.“

Anthony Modeste: „Wenn du auf dem Platz bist, musst du Gas geben und Leistung bringen und heute haben wir das gemeinsam geschafft. Das ist natürlich ein gutes Gefühl. Keiner kann wirklich verstehen, was in der letzten Zeit in meinem Kopf und in meinem Leben passiert ist. Ich muss jetzt nach vorne gucken, mich einfach auf meinen Job konzentrieren und wir müssen alles für unser Ziel tun. In der Pause müssen wir jetzt regenerieren, da uns in Aue ein schweres Spiel erwartet. Aber wenn man aufsteigen will, muss man alles machen und jedes Spiel gewinnen wollen.“ 

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