Profis | 29.12.2020

Mixed Zone

Katterbach: „Wir sind als Team zusammengewachsen“

Noah Katterbach sprach am Dienstag mit den Kölner Journalisten über die Ausgangslage in der Bundesliga, die anstehenden Aufgaben und seine persönlichen Ziele für 2021.

Noah Katterbach sagte über…

… die Weihnachtstage: Ich habe Zeit mit meiner Familie verbracht. Ich hatte das Glück, dass meine Familie zu mir nach Köln in meine Wohnung gekommen ist. Ich war erst bei meiner Freundin, dann war meine Familie bei mir und dann war ich auf dem Geburtstag meiner Oma. Den Rest der Zeit habe ich mich erholt.

… die kurze Winterpause und die anstehenden Aufgaben: Es ist eine ungewöhnliche Saison. Wir haben jetzt noch viele Spiele vor der Brust. 21 sind es. Wir müssen weiter alles geben. Wir versuchen, jedes Spiel so gut wie möglich zu spielen.

… seine geringeren Einsatzzeiten zu Saisonbeginn: Ich hatte das Problem, dass wir auf die Fünferkette umgestellt haben, dadurch bin ich rausrotiert. Der Trainer hat mir gesagt, dass es rein taktisch war. Gegen Bremen und Bayern habe ich die Leistung gebracht, die er von mir verlangt. Es ist für mich ein Ansporn. Denn egal welche Formation wir spielen, ich will in die Startelf kommen. Jetzt hatte ich das Glück, dass wir auf Viererkette umgestellt haben. Ich konnte mich beweisen und wieder meine Leistung bringen.

… die Ausgangslage: Der Start war nicht so gelungen, wie wir es uns vorgestellt hatten. Wir sind dann aber als Team weiter zusammengewachsen. Wir haben unsere Rolle gefunden, erst einmal defensiv kompakt zu stehen und dann offensiv Akzente zu setzen. Das hat uns Selbstvertrauen gegeben. Wir spielen jetzt gegen Augsburg. Sie stehen weiter oben, haben aber auch nur fünf Punkte mehr. Es ist nach oben noch vieles möglich.

… die Sieglos-Serie zu Hause: Natürlich versuchen wir, gegen Augsburg zu Hause drei Punkte mitzunehmen. Serien sind da, damit sie gerissen werden.

… persönliche Ziele für das Jahr 2021: Meine Ziele sind die gleichen wie letztes Jahr. Ich muss weiter in meine Rolle als Bundesliga-Spieler reinwachsen und ein konstanter Spieler werden. Ich will auf dem Platz meinen Mund aufmachen und auch jemand sein, der seine Nebenleute mitreißt. Ich will an meinen Schwächen arbeiten, mich entwickeln und Konstanz und Selbstbewusstsein mitbringen. Ich versuche, mich auch defensiv weiterzuentwickeln. Was Zweikampfhärte angeht, finde ich, habe ich jetzt mehr Präsenz. Aber ich muss mich noch beim Stellungsspiel verbessern und auch taktisches verfeinern.

… den Konkurrenzkampf auf seiner Position mit Jannes Horn: Konkurrenzkampf ist etwas Gutes. Es wird in der Öffentlichkeit immer als Duell angesehen. Aber eigentlich ist es gut, einen Konkurrenten zu haben, um mehr aus sich herauszuholen und besser zu werden. Mit Jannes verstehe ich mich gut. Wir sind Freunde. Es ist die Trainerentscheidung, wer aufgestellt wird. Wir versuchen beide, das Beste aus uns herauszuholen und besser zu werden. Wir grätschen uns nicht gegenseitig um (lacht).  

… die Spiele gegen Leipzig und Osnabrück, in denen er in der Startelf stand: Es war eine Bestätigung für mich, dass ich in der Vierkette wieder auf die Linksverteidigerposition gerutscht bin. Es hat mir Selbstbewusstsein gegeben. Gegen Leipzig war es ein gutes Gefühl. Es ist schön, wenn man sich mit guten Spielern messen kann. Im Pokal war es auch schön. Es war ein Spiel, in dem man auch nach vorne ein bisschen mitwirbeln konnte. Es hat mir Spaß gemacht.

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PL.VereinPkt.
161. FSV Mainz 0525
171. FC Köln23
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