Profis | 13.10.2020

FC-Profi im Gespräch

Rexhbecaj: „Die Liga ist ein Marathon“

Am Dienstagmorgen ist der 1. FC Köln in die Vorbereitung auf das Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt gestartet. Nach dem Training sprach Elvis Rexhbecaj über die Stimmung im Team, den kommenden Gegner und seine persönliche Entwicklung.

Elvis Rexhbecaj sagte über…

… die aktuelle sportliche Situation: Wir hatten uns natürlich einen anderen Start erhofft. Und der war auch möglich. Das haben wir uns selbst eingebrockt. Wir brauchen aber auch nicht übertreiben. Es gibt noch andere Mannschaften, die mit uns unten drinstecken. Wenn wir jetzt weiter arbeiten und konzentriert sind, kommen wir da unten wieder raus – so wie im letzten Jahr auch.

… die Stimmung im Team: Es ist nicht so, dass wir nach drei Spieltagen mit hängenden Köpfen rumlaufen. Wir haben noch 31 Spiele vor uns. Die Bundesliga ist ein Marathon und kein Sprint. Es dauert noch so lange, bis irgendetwas entschieden ist. Wir verfallen nicht in Panik, sondern arbeiten konzentriert weiter. 

… seine persönliche Entwicklung: Über meine Spielzeit kann ich mich nicht beklagen. Ich versuche aber, nicht über mich zu reden, denn es geht um die Mannschaftsleistung. Wir müssen in den Spielen das auf den Platz bringen, was wir im Training auf den Platz bringen. Dann können wir weiterschauen.

… seine Lieblingsposition: Meine Stammposition ist im Mittelfeld. Ich spiele aber da, wo der Trainer mich aufstellt. Wenn ich rechts gebraucht werde, dann gebe ich rechts Vollgas. Ich gehe nicht zum Trainer und sage, dass ich lieber auf die Bank will.  

… seine ersten drei Pflichtspieltore seit mehr als einem Jahr: Ich gehe nicht ins Spiel und sage, dass ich heute wieder ein Tor machen muss. Ich gehe ins Spiel und sage, dass wir drei Punkt holen müssen. Wer dann am Ende ein Tor schießt, ist mir eigentlich völlig egal. Ich wusste nicht, dass ich seit einem Jahr nicht getroffen habe. Statistiken sind für mich eher nebensächlich.

… die gegenwärtige Drucksituation: Ich denke, dass viel Druck von außen kommt. Das Trainerteam, Horst Heldt und wir als Team sind ruhig. Wir haben uns den Druck selbst eingebrockt. Aber wir haben jetzt gegen Frankfurt die nächste Chance, drei Punkte zu holen.

… den kommenden Gegner, Eintracht Frankfurt: Sie haben eine gute Mannschaft. Im vergangenen Jahr haben sie ihr Ziel mit Europa nicht erreicht. Sie werden dieses Jahr auf jeden Fall frischer sein. Es ist eine zweikampfstarke Mannschaft mit fußballerisch guten Spielern. Ich erwarte auf jeden Fall ein kampfbetontes Spiel. Es wird schwer, aber wir müssen den Kampf annehmen. 

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Tabelle

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Gesamttabelle
PL.VereinPkt.
15Hertha BSC3
161. FC Köln1
17FC Schalke 041