Profis | 03.10.2020

Stimmen zum Spiel

Rexhbecaj: „Fehler abstellen und nach vorne schauen“

Der 1. FC Köln hat das Heimspiel am 3. Spieltag mit 1:3 gegen Borussia Mönchengladbach verloren. Nach der Niederlage äußerten sich Horst Heldt und Markus Gisdol sowie Timo Horn, Marius Wolf und Elvis Rexhbecaj zur Partie.

Horst Heldt: „Wir haben das Spiel verdientermaßen verloren, auch wenn wir es in der zweiten Hälfte besser gemacht haben. Trotzdem muss man sagen, dass wir einen Elfmeter gegen uns bekommen haben, der aus meiner Sicht keiner war. Ich habe den Schiedsrichter nach dem Spiel gefragt und er hat gesagt, der Gladbacher Spieler wäre zuerst am Ball gewesen. Das ist aber anhand der Bilder aus unserer Sicht nicht erkennbar und passt auch nicht damit zusammen, dass der Ball in Richtung Eckfahne gelaufen ist. Die Situation wurde leider nicht überprüft. Das ist natürlich ärgerlich, soll aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass wir das Spiel insgesamt verdientermaßen verloren haben. Gladbach war in allen Belangen heute besser. Das werden wir in der Länderspielpause aufarbeiten müssen.“

Markus Gisdol: „Gladbach hat verdient gewonnen. Wir haben gegen einen sehr starken Gegner gespielt. Die Gladbacher waren in der Summe zu konsequent und haben uns fast nichts erlaubt. In den ersten 25 Minuten waren wir nicht gut in den Zweikämpfen und haben es Gladbach dadurch zu einfach gemacht. Jetzt geht es für uns darum, die Pause sinnvoll zu nutzen und unsere Neuzugänge zu integrieren. Wir werden gewissenhaft arbeiten. Iso Jakobs wird nach der Pause zurückkommen. Jonas Hector auch. Ich wünsche mir, dass wir verletzungsfrei durch die Länderspielpause kommen, um uns einspielen zu können.“

Timo Horn: „In einem Derby gegen Gladbach war das natürlich nicht das, was wir auf den Platz bringen wollten. Auch wenn es immer etwas anderes mit Zuschauern ist, waren wir in den ersten Minuten chancenlos. Das muss man ganz klar so resümieren. Im Endeffekt hat Gladbach heute ein sehr gutes Spiel gemacht und wir haben sie teilweise zu Torchancen eingeladen. Wir werden das Spiel analysieren und genau schauen, was nicht gut war. Wenn der Einsatz und die Aggressivität nicht stimmen, dann kannst du jedes System der Welt spielen, aber kommst nicht ins Spiel. In einem Derby geht es darum, Zweikämpfe zu gewinnen und die waren alle auf Seiten der Gladbacher in den ersten zwanzig Minuten. Unter dem Strich war das ein nie gefährdeter Sieg der Gladbacher heute.“

Marius Wolf: „Ich bin gestern relativ kurzfristig gekommen und habe erst einmal mittrainiert. Wenn ich eingewechselt werde, dann will ich der Mannschaft helfen. Ich habe es versucht, aber es ist nicht einfach, wenn du davor so wenig Zeit mit dem Team hast. Wir haben jetzt zwei Wochen, in denen wir in Ruhe arbeiten können und ich das Team besser kennenlernen kann. Wir müssen jetzt weiter hart arbeiten und dann bin ich guter Dinge, dass es mit unseren Zielen klappt.“

Elvis Rexhbecaj: „Wir haben heute die ersten zwanzig Minuten verpennt und schenken dem Gegner zwei Tore. Da können wir uns bei Timo bedanken, dass es nicht schon 0:3 oder 0:4 steht. Hinten raus haben wir es dann besser gemacht, aber wenn du so leichtfertig Gegentore bekommst, wird es gegen jeden Gegner schwer. Wir werden morgen alles analysieren. Wir müssen jetzt weiterarbeiten, an uns glauben und weniger Fehler machen. Die müssen wir abstellen und weiter nach vorne schauen.“

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Gesamttabelle
PL.VereinPkt.
15Hertha BSC3
161. FC Köln1
17FC Schalke 041