Profis | 21.08.2020

FC im Trainingslager

Rexhbecaj: „Wir müssen an unsere Grenzen gehen“

Der 1. FC Köln ist am Donnerstag ins achttägige Trainingslager nach Donaueschingen gereist. Noch am Tag der Ankunft bat Cheftrainer Markus Gisdol seine Mannschaft auf den Trainingsplatz. Im Interview spricht Elvis Rexhbecaj über bisherige und bevorstehende Testspiele, seine Erwartungen an das Trainingslager – und seinen Zimmerpartner.

Elvis Rexhbecaj über:

…die erste Einheit im Trainingslager: Im Vergleich zu den bisherigen Trainingseinheiten am Geißbockheim war es etwas lockerer, aber trotzdem anstrengend. Wir haben knapp zwei Stunden trainiert. Mit der Reise in den Beinen war es schon knackig.

…seine Erwartungen an das Trainingslager: Ich glaube, wir werden viel mit dem Ball machen, aber auch sehr viel laufen. Es werden lange Tage. Es wird morgens früh losgehen und im Normalfall bis in den Abend hinein dauern. Nach jedem Abendessen bekommen wir einen Trainingsplan für den darauffolgenden Tag. 

…seinen Zimmerpartner im Trainingslager: Ich bin mit Jannes Horn auf einem Zimmer. Wir haben eine Menge Spaß (lacht). Eigentlich wird einem der Zimmerpartner zugelost. Wir haben im Vorfeld aber unserem Teammanager geschrieben, dass wir gerne zusammen auf ein Zimmer gehen würden. Das war dann auch kein Problem. Wir kommen mit jedem klar in der Mannschaft, aber wir haben uns das gewünscht, weil wir auch früher bei Wolfsburg schon immer gemeinsam auf einem Zimmer waren. 

…seine Freundschaft zu Jannes Horn: Ich kenne Jannes schon sehr lange. Wir haben seit der U14 gemeinsam bei Wolfsburg gespielt. Auch in den vergangenen Jahren, als Jannes nicht mehr bei Wolfsburg war, hatten wir hin und wieder mal Kontakt. Den hält man ja immer irgendwie aufrecht, wenn man in der Jugend sieben Jahre lang zusammen gespielt hat. Jetzt wieder in einer Mannschaft zu sein, macht richtig Spaß. Es ist schön, ihn wiederzusehen.

…seine ersten Eindrücke von den Bedingungen im Trainingslager: Es lässt sich hier auf jeden Fall aushalten. Das Hotel ist top, auch die Trainingsbedingungen sind gut.

…Aufnahmerituale für junge Spieler, die zum ersten Mal im Trainingslager dabei sind: Da lassen sich eher die älteren Spieler etwas einfallen. Singen steht immer ganz hoch im Kurs. Einige junge Spieler werden wieder leiden müssen (lacht). Ich musste in Benidorm singen.

…das bevorstehende Testspiel am Samstag gegen Union Berlin: Es werden dieselben Dinge gefragt sein wie bei einem Bundesligaspiel. Union wird sehr kompakt stehen, sehr aggressiv sein. Die Mannschaft hat mit Max Kruse und Robin Knoche sehr viel Qualität und Bundesligaerfahrung dazugewonnen. Das wird nochmal ein anderer Test als die bisherigen. Wir müssen alles geben und an unsere Grenzen gehen.

…die bisherigen Testspiele: Die ersten Testspiele waren schwierig, obwohl wir gegen Teams aus der Landes- und Oberliga gespielt haben. Wir waren zu Beginn der Vorbereitung einfach noch nicht auf dem Level, auf dem wir uns jetzt nach zwei Wochen befinden. Bochum war der erste stärkere Gegner. Union wird aber nochmal ein anderes Kaliber. Darauf müssen wir uns einstellen. Insgesamt läuft die Vorbereitung bislang gut. Der Trainer redet viel mit uns, zeigt uns, wo wir auf dem Platz in bestimmten Situationen stehen sollen. Wir studieren täglich unsere Abläufe ein. Das wird man auch in den Spielen sehen. 

…die Ziele für die kommende Saison: Das Hauptziel ist ganz klar der Klassenerhalt. Da müssen wir gar nicht träumen. Wir wollen so viele Punkte wie möglich holen. Und den Klassenerhalt am besten so schnell wie möglich schaffen.

…das Auftaktprogramm in der Bundesliga gegen Hoffenheim, Bielefeld und Gladbach: Kein Gegner ist einfach. Egal, gegen wen man zu Beginn spielt: alle Spiele sind schwierig. Natürlich hätte man auch direkt gegen die Bayern spielen können, das wäre richtig hart gewesen. Aber grundsätzlich gibt es in der Bundesliga keine leichten Spiele. Auf das Derby gegen Gladbach freue ich mich. Das wird bestimmt geil. Ärgerlich ist nur, wenn das Hinspiel ohne Fans stattfinden muss. Da spiele ich schon für Köln – und dann ohne Fans. So ein Mist. Vielleicht darf ich das Derby ja zumindest im Rückspiel vor 50.000 Zuschauern erleben.

…die Frage, ob er sich in Köln mittlerweile zu Hause fühlt: Ich habe mich in Köln sehr gut eingelebt. Ich wurde nach meiner Ankunft im Wintertrainingslager in Benidorm direkt gut aufgenommen. Ich habe mich von Beginn an richtig wohl gefühlt in der Mannschaft. Und auch in Köln fühle ich mich richtig heimisch.

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Tabelle

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Gesamttabelle
PL.VereinPkt.
15Hertha BSC3
161. FC Köln1
17FC Schalke 041