Profis | 27.10.2020

Interview

Skhiri: „Wir kommen in den Rhythmus“

Ellyes Skiri stand in dieser Saison bislang in allen Partien auf dem Platz. Im Interview spricht der Mittelfeldspieler über die beiden Punktgewinne gegen Frankfurt und Stuttgart, seine eigene Leistung und das anstehende Duell gegen den FC Bayern München.

Ellyes, zwei Punkte aus den vergangenen zwei Spielen. Was hat sich zuletzt verändert im Vergleich zu den Auftaktniederlagen?
Es ist schwierig zu sagen, was sich verändert hat. Wir waren aber entschlossener und konzentrierter. Bei vielen Fehlern in den ersten Spielen waren wir einfach zu unkonzentriert. Wir wissen, dass die Situation kompliziert ist. Wir müssen immer unser Maximum geben. Selbst wenn wir noch nicht gewonnen haben, war es wichtig, dass wir die letzten beiden Spiele nicht verloren haben. Das gibt uns Selbstvertrauen. Wir versuchen, uns immer weiter zu verbessern. 

Was klappt schon gut auf dem Platz und woran arbeitet ihr gerade? 
Wenn wir auf das Spiel gegen Stuttgart schauen, haben wir in der zweiten Hälfte alle gemeinsam als Team verteidigt. Wir waren kompakter. Das brauchen wir. Es ist entscheidend, nach hinten als Team zusammenzuarbeiten. Erst einmal ist es wichtig, kein Gegentor zu kassieren und vorne haben wir auch die Qualität, mehr aus unseren Chancen zu machen. Daran arbeiten wir. 

Wie beurteilst du deine eigene Leistung bisher? Wie fühlst du dich? 
Ich bin froh, in allen fünf Spielen auf dem Platz gestanden zu haben. Meine Performance war nicht schlecht. Es war in Ordnung. Ich kann und muss mich aber auch noch weiter verbessern. Ich merke aber schon jetzt, dass es auch bei mir persönlich von Spiel zu Spiel besser wird. Ich fühle mich physisch besser und die Abläufe werden immer routinierter. Wir wissen, wie und wo wir stehen müssen. Wir kommen in den Rhythmus. 

Als nächstes kommt der Rekordmeister ins RheinEnergieSTADION. Wie blickst du auf die Partie gegen den FC Bayern?
Wir kennen die Qualität der Bayern. Sie sind im Moment wohl die beste Mannschaft der Welt. Wir wollen nach dem Spiel nichts bereuen, sondern unser Maximum gegeben haben. Und im Fußball weiß man nie: Manchmal ist alles möglich.

Der Großteil deiner Familie lebt in Frankreich. Wie fühlt es sich an, während der Corona-Pandemie so lange voneinander getrennt zu sein?
Ich konnte sie wirklich schon lange nicht mehr sehen. Aber die Situation ist ja für alle so. Wir telefonieren oft. Meine Familie ist gesund und das ist die Hauptsache. 

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