Profis | 20.09.2012

Terodde: "Es wird ein Kampfspiel"

Gespräch mit dem Gegner

Vor der Begegnung mit dem 1. FC Union Berlin sprach fc-koeln.de mit dem ehemaligen FC- und heutigen Union-Stürmer Simon Terodde über die sportliche Lage beider Vereine, die Atmosphäre am kommenden Freitag und über seine Zeit in Köln. 


fc-koeln.de: Simon, in der letzten Saison bist auf Leihbasis zum 1. FC Union Berlin gewechselt. Im Anschluss hast du einen Vertrag bis 2015 unterschrieben. Was bewegte dich zu der Entscheidung, in Berlin zu bleiben?
Simon Terodde: 
„Ich fühle mich wohl bei Union. Es ist ein spannender Verein, bei dem sich viel entwickelt hat in den letzten Jahren. Und Berlin als Stadt ist auch eine tolle Erfahrung. Es macht Spaß hier zu leben, im Moment ist die Freude allerdings etwas getrübt.“

Union ist nicht optimal in die Saison gestartet. Auf ein Unentschieden am ersten Spieltag folgten vier Niederlagen. Mit einem Punkt steht der Verein auf dem vorletzten Tabellenplatz. Was muss aus deiner Sicht besser werden?
„Da fange ich am besten bei mir an: ich muss meine Chancen besser nutzen. Spiele laufen immer besser, wenn man selber führt. Zuletzt sind wir immer einem Rückstand hinterhergelaufen. Wir arbeiten daran und ich hoffe, dass wir das schnell auch auf den Platz bringen.“

Am kommenden Freitag ist der 1. FC Köln zu Gast. Beide Teams stehen derzeit im Tabellenkeller und ein Unentschieden würde keiner Mannschaft weiterhelfen. Was erwartest du für ein Spiel?
„Es wird ein Kampfspiel vor ausverkauftem Haus. Freitagabend, Flutlicht – ein toller Rahmen, leider stehen beide Clubs sportlich nicht so da, wie sie sich das vorgestellt hatten.“

Du warst zwei Jahre beim FC. Welche Erinnerungen hast du an diese Zeit?
„Der FC genießt in der Stadt einen riesigen Stellenwert. Die Fans dort sind frenetisch und immer hundertprozentig bei der Sache. An die intensive Stimmung im Stadion kann ich mich noch sehr gut erinnern. Für mich persönlich war es eine sehr lehrreiche Zeit, die ich nicht missen möchte. Die Perspektive war letztlich nicht mehr gegeben, der Wechsel nach Berlin war für mich deshalb wichtig und richtig.“

Der FC steht mitten im Umbruch. Junge Spieler prägen das Gesicht des Vereins und sollen den Club mittelfristig wieder in die Bundesliga führen. Wie beurteilst du die Situation beim FC?
„Die kann ich beim besten Willen aus der Ferne nicht beobachten. Wir merken gerade selber, wie schwer es sein kann, sich in neuer Besetzung zu finden. Ich hoffe aber, dass Köln und Union am Ende deutlich weiter oben in der Tabelle abschließen.“

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Tabelle

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Gesamttabelle
PL. Verein Pkt.
14 FC Augsburg 4
15 1. FC Köln 3
16 1. FSV Mainz 05 3

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