Profis | 16.02.2019

FC-Geschäftsführer im Gespräch

Veh: „Das ist zu wenig“

Nach dem dramatisch verlorenen Auswärtsspiel beim SC Paderborn sprach FC-Geschäftsführer Armin Veh am Samstag am Geißbockheim über Gründe für die Niederlage, die Zusammenarbeit mit dem Trainerteam und das große Saisonziel.

Armin Veh über…

… die Niederlage gegen den SC Paderborn:
Natürlich kann man nicht einfach zur Tagesordnung übergehen, wenn man so ein Spiel verliert. Von den letzten vier Spielen haben wir drei verloren. Das ist eindeutig zu viel. Das können wir uns als FC nicht leisten. Wir haben das Spiel in Paderborn 75 Minuten total im Griff gehabt. Wir waren auch drauf und dran, noch ein Tor zu machen. Wir haben dann aber absolut die Souveränität vermissen lassen, die notwendig ist, um ganz oben dabei zu sein. Da müssen wir uns verbessern. Wir müssen bis zum Ende souverän sein. Was mir auch nicht gefällt, ist, dass wir bis auf St. Pauli keine einzige Spitzenmannschaft geschlagen haben. Mit der Klasse, die wir haben, ist das zu wenig für uns.

… Gründe für die Niederlagen nach der Winterpause: Ich kann nicht sagen, dass wir gegen Union und gegen Paderborn schlecht gespielt haben. Aber am Ende zählt das Ergebnis. Fußball ist Ergebnissport. Dementsprechend ist es wichtig, dass wir unsere PS 90 plus X Minuten auf den Platz bringen. Das ist unser Anspruch. Wir haben eine Mannschaft, die das kann, die es aber noch nicht zur Gänze abgerufen hat.

… das große Ziel, den Aufstieg: Das Trainerteam ist jetzt gefragt, Lösungen zu finden. Wenn wir Phasen haben, in denen wir keine Souveränität besitzen, brauchen wir dafür Lösungen. Wir müssen unsere Spiele gewinnen. Nach der letzten Niederlage ist das Ziel gefährdet.

... Sorgen, den Aufstieg zu verpassen: Ich mache mir ständig Sorgen um unser Ziel. Ich kenne die Liga. Ich bin in der Verantwortung und fühle mich nie sicher. Wichtig ist, dass man an Lösungen arbeitet. Man muss es richtig analysieren, sonst hat man einen falschen Ansatz.

… die Kommunikation mit dem Trainerteam: Dass wir uns ständig über Fußball unterhalten und dass ich ein paar Dinge sage, ist selbstverständlich. Dafür bin ich auch da. Doch der Trainer stellt die Mannschaft auf. Er hat auch vor dem Dresden-Spiel auf zwei Spitzen umgestellt.

... mögliche Umstellungen: Es ist immer eine Überlegung, auch etwas umzustellen. Ein System ist nie in Stein gemeißelt.

… den Einstand von Anthony Modeste, der durch die Niederlage getrübt wurde: Das sind so Niederlagen, die unglaublich schmerzen. Aber man darf sich jetzt nicht selbst bemitleiden, sonst spielt man erst recht nicht besser. Aus solchen Situationen kann man auch immer etwas mitnehmen, um es dann in Zukunft erst recht besser zu machen. 

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Tabelle

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Gesamttabelle
PL. Verein Pkt.
1 1. FC Köln 63
2 SC Paderborn 07 57
3 1. FC Union Berlin 57

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