Profis | 26.08.2020

FC-Talente

Voloder: „Das war ein cooles Gefühl“

Im Trainingslager in Donaueschingen sprechen die beiden FC-Talente Robert Voloder und Tim Lemperle über ihre Ziele, fußballerische Vorbilder und das besondere Gefühl nach dem ersten Profitor.

Tim Lemperle über:

… seine Ziele in der Vorbereitung: „Wenn man so nah  dran ist, dann wächst die Lust auf die Bundesliga natürlich noch mehr. Ich will mich persönlich weiterentwickeln, das ist immer mein wichtigstes Ziel. Ich möchte aber auch so viele Minuten sammeln wie möglich. Dass ich vergangene Saison gegen Bremen eingewechselt wurde, hat mich extrem glücklich gemacht.“

… seine Corona-Erkrankung: „Ich war zum Vorbereitungsstart Corona-bedingt erstmal zehn Tage raus, aber ich mache mir trotzdem keinen großen Stress. Ich versuche jetzt schnell fit zu werden und dann in den Testspielen auf meine Einsätze zu kommen. Es war schon hart, zehn Tage im Internatszimmer zu verbringen und gar keinen Kontakt zur Außenwelt zu haben. Das Essen wurde mir vor die Tür gestellt. Mir ging es drei Tage echt schlecht mit Kopf- und Halsschmerzen und totaler Müdigkeit. Dann ging es aber relativ schnell wieder aufwärts.“
… Spielpraxis in der neuen Saison: „Ich kann sowohl in der U21 als auch noch in der U19 spielen. Die U19 des FC hat sich auch für die UEFA Youth League qualifiziert. Daher ist das auch eine Option.“

… wichtige Ansprechpartner bei den Profis: „Drex (Dominick Drexler, Anm. d. Red.) gibt mir öfter Tipps. Das hängt auch damit zusammen, dass wir auf derselben Position spielen.“

… seine fußballerischen Vorbilder: „Ich habe mehrere. Ich schaue mir gerne Spiele von Spielern an, die viel ins Eins-gegen-Eins gehen, viel dribbeln und risikobereit spielen. Wilfried Zaha von Crystal Palace, Jadon Sancho, Serge Gnabry und natürlich Cristiano Ronaldo fallen mir da ein. Spieler, die durch ihre Tempodribblings auffallen und versuchen, dem Spiel ihren eigenen Stempel aufzudrücken. Das versuche ich selbst auch.“

Robert Voloder über:

… seine Eindrücke vom Trainingslager: „Das ist mein erstes Trainingslager mit den Profis und es ist schon intensiv. Ich habe es mir auch in etwa so vorgestellt. Ich fühle mich hier sehr wohl. Natürlich ist mein Ziel, eines Tages in der Bundesliga eine Stammkraft zu werden.“

… seine Stärken und Schwächen: „Ich kenne meine Defizite, aber ich weiß auch, was ich kann. Der körperliche Aspekt ist bei mir etwas, wo ich noch zulegen muss. Die Ruhe am Ball und das Passspiel sind Dinge, die mich auszeichnen.“

… sein Tor im Testspiel gegen Deutz: „Das ging recht schnell mit dem ersten Tor bei den Profis. Noah Katterbach hat ja etwas länger dafür gebraucht (lacht). Das war ein cooles Gefühl. Ich hatte nicht damit gerechnet. Vor allem hätte ich nicht gedacht, dass ich per Distanzschuss treffe. Ein Kopfballtor wäre wahrscheinlicher gewesen. Ich bin froh, dass es so passiert ist. Ein Tor zu erzielen, ist für einen Verteidiger immer besonders schön.“

… Sportpsychologen im Fußball: „Ich habe schon mal ein mentales Programm absolviert. Da konnte ich etwas für mich mitnehmen. Ich finde gut, dass ein Sportpsychologe im Trainingslager dabei ist, zu dem man gehen kann, wenn einen etwas bedrückt. Man hat dadurch eine unabhängige Person dabei, mit der man sprechen kann.“

… die Stimmung im Team: „Alle sind motiviert. In der Endphase der vergangenen Saison war eine gewisse Anspannung zu spüren. Da muss man nicht drumherum reden. Jetzt steht aber eine neue Saison an, die Karten werden neu gemischt. Ich blicke nach vorne – so wie die ganze Mannschaft.“
 

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Tabelle

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Gesamttabelle
PL.VereinPkt.
15Hertha BSC3
161. FC Köln1
17FC Schalke 041