Profis | 06.10.2020

FC-Neuzugang im Gespräch

Wolf: „Ich will dem FC helfen“

Einen Tag nach seiner Verpflichtung hat Neuzugang Marius Wolf gegen Borussia Mönchengladbach für den FC debütiert. Am Dienstag sprach er am Geißbockheim über seinen ersten Einsatz, die Gründe für seinen Wechsel und die Arbeit in der Länderspielpause.

Marius Wolf sagte über…

… sein FC-Debüt einen Tag nach seiner Verpflichtung: Es ist nicht einfach, wenn man nur wenig Zeit mit der Mannschaft verbracht hat. Ich wollte der Mannschaft trotzdem helfen und in der Spielzeit, die ich bekommen habe, Gas geben und das umsetzen, was ich schon mitbekommen habe. Jetzt habe ich in der Länderspielpause zwei Wochen Zeit, die Mannschaft besser kennenzulernen.

… die Gründe für seinen Wechsel zum FC: Es waren einfach gute Gespräche. Für mich war klar, dass ich spielen will. Das war momentan in Dortmund nicht gegeben. Deswegen habe ich mich für den Wechsel zum FC entschieden. Hier kann ich der Mannschaft am meisten helfen, für mich persönlich Spielzeit sammeln und mich weiterentwickeln. Das waren die ausschlaggebenden Punkte.

… seine bisherige Profi-Karriere mit bereits sechs Stationen (1860 München, Hannover 96, Eintracht Frankfurt, Borussia Dortmund, Hertha BSC, 1. FC Köln): Es ist das Fußballgeschäft. Manche bleiben länger an einem Ort, andere nicht. Ich finde mich immer schnell zurecht. Es hat bisher immer gut geklappt. Und ich denke, es wird hier genauso gut klappen. In Berlin war es zuletzt kein einfaches Jahr mit vier Trainerwechseln. Aber ich versuche immer, etwas mitzunehmen und mein Bestes zu geben.

… die Länderspielpause: Es ist gut, dass jetzt zwei Wochen Zeit ist und wir arbeiten können. Es ist die Zeit, die man braucht. Ich bin optimistisch, dass es nach den zwei Wochen gut funktionieren wird. Es wird einem hier viel geholfen und die Integration leicht gemacht. 

… seine Rolle auf dem Platz: Rechts offensiv komme ich am besten zurecht. Ich kann auch Rechtsverteidiger spielen und habe auch schon auf der Acht gespielt. Letztlich spiele ich da, wo der Trainer mich aufstellt und wo ich der Mannschaft helfen kann. 

… die Aufgaben in der Länderspielpause: Es geht darum, die Fehler abzustellen. Wir arbeiten an den Fehlern, durch die wir die Gegentore bekommen haben. Wir müssen uns gemeinsam auf dem Platz als Mannschaft weiterentwickeln. Wir müssen daran arbeiten und es im nächsten Spiel besser machen. Einige Spieler sind später dazugekommen. Aber das ist im Fußball normal. Es gilt jetzt, fokussiert und konsequent zu arbeiten, um als Mannschaft Erfolg zu haben. Heute war ein guter Anfang. Jetzt müssen wir die zwei Wochen nutzen. Du musst fokussiert sein, zu 100 Prozent Gas geben im Training, dann kommt der Rest von alleine. 

… die Arbeit mit Cheftrainer Markus Gisdol: Der Trainer spricht viel mit mir und auch allgemein mit uns Spielern. Er war ein Grund, dass ich hierher gekommen bin. Die Gespräche waren positiv. Er hat mir das Gefühl gegeben, dass ich hier gebraucht werde und dass ich helfen kann.

… die Serie von 13 Spielen ohne Sieg: Ich merke das der Mannschaft nicht an. Natürlich wissen wir alle, wie die Situation ist. Aber man spürt keine Verunsicherung in der Mannschaft. Es wird auf dem Platz weiter konsequent gearbeitet. Anders kommt man da unten auch nicht raus. 

… den nächsten Gegner, Eintracht Frankfurt, mit der er 2018 den DFB-Pokal gewonnen hat: Ich habe noch mit einigen Spielern Kontakt. Es ist immer etwas Besonderes, gegen den Verein zu spielen, bei dem man sogar etwas gewonnen hat. Auf dem Platz gibt es da aber keine Freundschaften. Wenn man mit einer Mannschaft etwas gewinnt, der das niemand zugetraut hat, denkt man immer gerne daran zurück.  

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Tabelle

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Gesamttabelle
PL.VereinPkt.
15Hertha BSC3
161. FC Köln1
17FC Schalke 041