Club | 03.05.2018

FC-Geschäftsführer im Interview

Alexander Wehrle: „Ich habe keine Klausel“

FC-Geschäftsführer Alexander Wehrle stellt klar, dass er seinen Vertrag beim 1. FC Köln erfüllen wird.

fc.de: Herr Wehrle, der Express berichtet heute, Sie hätten eine Klausel im Vertrag, wonach Sie bei einem Wechsel des Präsidiums den FC verlassen können ...
Alexander Wehrle: In Köln wird viel geschrieben und spekuliert, das ist auch Teil des Geschäfts und damit kann ich gut leben. Aber diese Geschichte kann ich so nicht stehen lassen. Es gibt in meinem Vertrag keine solche Klausel.

fc.de: Und es gibt auch keine Überlegung, den FC zu verlassen?
Nein, das ist völliger Unsinn und rufschädigend. Während sich Top-Spieler trotz Abstiegs zum FC bekennen, werde ich als Söldner hingestellt, der sich aussucht, wer unter ihm Präsident ist. Fakt ist: Ich habe im vergangenen Jahr einen neuen Vertrag unterschrieben, der bis 2023 läuft. Und den werde ich erfüllen. Über die Spekulationen, dass ich mit Horst Heldt nach Wolfsburg gehen würde, musste ich herzhaft lachen. Jeder weiß, wie die Geschichte im Dezember gelaufen ist. Seitdem hatte ich keinen Kontakt mehr zu ihm. Und davon unabhängig gilt, ich bin beim FC angestellt, nicht bei einzelnen Personen. Der FC ist mehr als ein Job für mich. Ich bin sehr, sehr gerne hier und gegenüber einem ganzen Team am Geißbockheim verantwortlich. Sollte es mal so kommen, dass ein Vorstand, der frühestens 2019 neu gewählt wird, nicht mehr mit mir arbeiten will, dann muss man sich zusammensetzen. Aber nicht umgekehrt.

fc.de: Anfang der Woche wurde zudem über das Thema Stadion und die Pläne am Geißbockheim berichtet und es schien widersprüchliche Aussagen des FC dazu zu geben.
Über die mediale Berichterstattung Anfang der Woche war ich irritiert, weil sie zu einem ungeeigneten Zeitpunkt kam. Daraus einen tiefgreifenden Konflikt zwischen Werner Spinner und mir abzuleiten, wäre abenteuerlich. Inhaltlich gilt: Der Stand der Dinge ist unverändert. Wir arbeiten an Lösungen und prüfen Alternativen, und dabei ist eine Vertrauensbasis zu Politik, Verwaltung und Experten wichtig. Wir haben immer gesagt, wenn es in Müngersdorf eine Lösung gibt, wollen wir in Müngersdorf bleiben. Natürlich gibt es dazu verschiedenste Überlegungen. Aber Wasserstandsmeldungen sind für den Prozess nicht gut, weil sie Unsicherheit verursachen. Wir sind als Pächter beim Stadion ja auch gar nicht Herr des Verfahrens. Wenn es etwas zu kommunizieren gibt, dann werden wir das tun. Versprochen! 

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