Profis | 05.04.2019

Vor Heidenheim

Anfang: „Wir brauchen jeden Spieler“

Am frühen Sonntagnachmittag ist der 1. FC Köln beim 1. FC Heidenheim zu Gast. Vor der Partie sprach Cheftrainer Markus Anfang über den kommenden Gegner, seine Erwartungen an die Partie und die späte Einwechslung von Anthony Modeste im vergangenen Heimspiel.

Markus Anfang sagte am Freitag im Geißbockheim über…

… den FC-Kader: In den vergangenen Wochen hat sich verändert, dass viele Spieler zurückgekommen sind. Stand der Dinge ist, dass natürlich nicht alle bei 100 Prozent sein können, wenn sie länger verletzt waren. Aber es sind alle im Trainingsbetrieb. Darüber sind wir glücklich. Wir haben jetzt wieder eine Englische Woche vor der Brust. Da brauchen wir jeden Spieler.

… das Pokalspiel der Heidenheimer beim FC Bayern München, das Heidenheim knapp mit 4:5 verloren hat: Das Spiel hat gezeigt, dass man an guten Tagen prinzipiell jede Mannschaft schlagen kann. So ein Spiel hinzulegen, zeigt, dass Heidenheim viel Qualität hat. Das wussten wir. Wir sagen immer wieder: Die zweite Liga ist nicht schlecht. Das hat der Pokal jetzt auch gezeigt. Ich fand es beeindruckend, wie die Heidenheimer es gemacht haben. Aber wir wollen trotzdem da gewinnen. Deswegen fahren wir hin. Und ich bin davon überzeugt, dass wir das Spiel für uns entscheiden können.

… seine Erwartungen an die Partie:
So ein Spiel gegen Bayern München kann Heidenheim Selbstvertrauen geben. Aber ich erwarte unabhängig davon eine Heidenheimer Mannschaft, die sehr aggressiv ist und die uns das Leben sehr schwermachen wird. Aber ich erwarte auch von uns, dass wir die Leistung aus den letzten Wochen fortsetzen. Wir haben bisher schon einmal fünf Spiele am Stück gewonnen, aber wir haben noch nie sechs Spiele gewonnen. Es ist auch eine Zielsetzung, das sechste Spiel in Folge zu gewinnen. Wir haben es auch schon zweimal geschafft, eine Englische Woche mit der maximalen Punkteausbeute abzuspielen. Es wäre toll, wenn uns das wieder gelingen würde und wir gegen Heidenheim damit anfangen. Ich weiß, das sage ich immer: Aber es wird definitiv kein Selbstläufer.

… die späte Einwechslung von Anthony Modeste:
Es ist normal, dass Spieler enttäuscht sind, wenn sie nicht von Anfang an spielen. Es wäre fatal, wenn ein Spieler nicht enttäuscht wäre. Aber es gibt für alles eine Erklärung. Der Spielverlauf war so, dass wir Louis Schaub gebracht haben, um mehr in Ballbesitz zu kommen. Das war eine Phase, in der wir zu wenig Ballbesitz hatten. Dann hat sich Jorge Meré verletzt. Ich kann dann nicht Tony reinbringen und ihm sagen, er spielt jetzt für Jorge Innenverteidiger. Das ergibt keinen Sinn. Wir wollten Tony nicht zurückhalten, aber wir mussten darauf reagieren, dass Jorge raus musste. Wenn Jorge sich nicht verletzt hätte, hätten wir schon viel früher die Situation genutzt.

… Rechenspiele, ab wann der Aufstieg möglich ist: Ich persönlich rechne nicht. Aber ich weiß nicht, ob die Jungs sich damit befassen. Es wäre auch nicht negativ. Es zeigt nur, dass die Jungs das Ziel schnell erreichen wollen. Wenn die Jungs darüber reden und rechnen wollen, wie schnell sie das Ziel erreichen können, dann sollen sie das machen. Dann freue ich mich darüber. Trotzdem: Der Fokus liegt immer auf dem nächsten Spiel. Und das ist jetzt Heidenheim.

FAKTEN ZUM SPIEL

  • Rund 2.000 Fans begleiten den FC nach Heidenheim.
  • Anstoß der Partie ist um 13.30 Uhr. 
  • FC-Fans, die nicht nach Heidenheim reisen, können das Spiel in der FC-App im Radio Köln FC-Radio und im FC-Liveticker verfolgen. Hier Tickets für die nächsten FC-Heimspiele sichern.
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Tabelle

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Gesamttabelle
PL. Verein Pkt.
1 1. FC Köln 59
2 1. FC Union Berlin 52
3 Hamburger SV 52

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