Profis | 13.12.2021

Pressekonferenz vor Wolfsburg

Baumgart: „Beide sind sehr wichtig und werden auflaufen“

Der 1. FC Köln ist am Dienstagabend zu Gast beim VfL Wolfsburg. Vor der Trainingseinheit am Geißbockheim und der Abreise nach Niedersachsen sprach FC-Cheftrainer Steffen Baumgart am Montag auf der Pressekonferenz über das Personal, die Tabellensituation und den kommenden Gegner.

Steffen Baumgart über…

…das Personal: „Mark Uth wird mit nach Wolfsburg reisen. Wir werden mit 21 Spielern fahren, das heißt, Tim Lemperle wird auch dabei sein. Ellyes Skhiri ist weiterhin krank, Timo Horn und Tomas Ostrak sind noch verletzt. Wir können nicht aus dem Vollen schöpfen, sind aber gut aufgestellt für das Spiel in Wolfsburg.“

…Mark Uth nach seiner Erkrankung: „Ich habe mit Mark gesprochen. Er hat mir klar zu verstehen gegeben, dass er mitfahren will. Wir werden aber erst morgen entscheiden, ob er im 20er-Kader steht. Das ist klar besprochen. Er hat gestern eine Einheit mit den Jungs absolviert. Er wird heute und morgen früh auf dem Platz stehen. Dann können wir abwägen, wie gut es ihm wirklich geht. Definitiv wird er nicht von Anfang an spielen. Wenn überhaupt, wird er eine Alternative von der Bank sein.“

Pressekonferenz vor Wolfsburg

…den kommenden Gegner: „Natürlich könnte man über Wolfsburg sagen, dass sie gerade eine schwierige Phase haben. Trotzdem gehe ich davon aus, dass sich Florian Kohfeldt für das Spiel gegen uns einiges einfallen lassen wird. Darauf sind wir gefasst. Wolfsburg hat eine hohe Qualität. Ich war gegen Stuttgart im Stadion. Beide Teams hätten gewinnen können, aber Stuttgart hat die Tore gemacht, Wolfsburg nicht. Wir wissen, was auf uns zukommt. Die Wolfsburger haben schon viele gute Spiele in diesem Jahr gemacht. Für uns geht es darum, unseren Fußball zu spielen.“

…die bisherige Punkteausbeute: „Wir hätten den einen oder anderen Punkt mehr holen können. Viele Spiele, wie auch unsere letzten beiden gegen Augsburg und Bielefeld, waren sehr eng und hätten in beide Richtungen gehen können. Beide Partien hätten wir auch für uns entscheiden können, haben wir aber nicht. Dadurch sind wir jetzt in einer anderen Situation. Ich werde alles daransetzen, dass wir unseren Weg weitergehen. Wir wollen unseren Fußball weiterspielen und weiterentwickeln, um die nötigen Punkte einzufahren und gar nicht weiter nach unten zu geraten.“

…die Tabellensituation: „Eins steht fest: Die Bundesliga ist noch ausgeglichener als in den Jahren zuvor. Zwischen Platz sechs und Platz 16 liegen nur sieben Punkte. Genau das ist die Gefahr für alle. Mit zwei schlechten Ergebnissen rutscht man schnell unten rein. Vieles in unseren bisherigen Spielen war gut, aber nicht zielbringend genug. Wir hatten viele Tormöglichkeiten, die wir nicht genutzt haben. Gerade da müssen wir den nächsten Schritt gehen. Drei Punkte nach unten sind nicht viel. Wir können darüber reden, dass unser Fußball besser aussieht und wir mehr Punkte haben als in der vergangenen Saison. Fakt ist aber, dass wir nicht viel Vorsprung auf Platz 16 haben. Es wird ein langer Weg für uns. Deshalb wollen wir in Wolfsburg punkten.“

…Erkenntnisse aus dem Augsburg-Spiel: „Ich finde, dass wir einen sehr guten Ansatz hatten. Ich fand auch Augsburg gut. Grundsätzlich haben wir sehr viel gut gemacht, es aber nicht geschafft, häufig genug in die Box zu kommen. Im Gegensatz zu Augsburg beim 1:0, als sie Tiefe kreiert haben. Wir haben es nicht geschafft, eine hohe Anzahl an Tormöglichkeiten zu erspielen. Wir hatten welche, haben aber die Situationen nicht bis zum Ende konsequent durchgespielt. Dadurch haben wir den Gegner im Spiel gehalten. Und dann verliert man eine solche Partie auch mal.“

…die Doppelspitze Modeste/Andersson: „Ich habe gegen Augsburg gute Ansätze gesehen. Beide sind sehr wichtig und ich kann versprechen, dass sie in Wolfsburg gemeinsam auflaufen werden. Die Doppelspitze funktioniert. Wir wollen mit Seb und Tony das Spiel in Wolfsburg gewinnen. Natürlich gibt es Dinge, die noch verbesserungswürdig sind. Aber beide arbeiten sehr viel. Sie kommen in gefährliche Situationen. Ich glaube, für Tony ist es sogar besser, wenn ein zweiter Stürmer vorne drin ist, weil er dann nicht allein gegen eine Verteidigung spielt.“ 

…Sebastian Andersson: „Wir kennen Sebs Vorgeschichte. Er arbeitet viel, ist in jedem Training dabei, kämpft um jede Minute, um jeden Einsatz – und er hat auch in jedem Spiel seine Torchancen. Bei ihm ist der Knoten noch nicht zu hundert Prozent geplatzt, aber wir vertrauen ihm und hoffen, dass der Knoten bald platzt.“

…Alexander Wehrle: „Alex Wehrle ist für mich ein wichtiger Ansprechpartner. Wenn wir schauen, mit wem ich die ersten Gespräche geführt habe, dann waren es drei Personen: Horst Heldt, Jörg Jakobs und Alexander Wehrle. Ich habe immer betont, wie wichtig diese Gespräche für mich waren. Alle drei Personen haben einen großen Anteil daran, dass ich mich für den FC entschieden habe. Die Zusammenarbeit mit Jörg und Alex ist mehr als gut und für mich sehr wichtig. Wir sind immer wieder im sachlichen Austausch. Jörg geht freiwillig im April. Bei Alex weiß ich es nicht. Ich hoffe, dass er bleibt. Das habe ich ihm auch schon gesagt.“

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