Profis | 02.12.2021

Pressekonferenz vor Bielefeld

Baumgart: „Zehn Prozent, die uns noch stärker machen“

Der 1. FC Köln ist am Samstag um 15.30 bei Arminia Bielefeld gefordert. Bevor die Partie am 14. Spieltag der Bundesliga-Saison 2021/22 angepfiffen wird, spricht Cheftrainer Steffen Baumgart auf der Pressekonferenz vor dem Duell über das Personal, Ondrej Duda und den kommenden Gegner.

Steffen Baumgart über…

…das Personal: „Timo Horn ist weiterhin verletzt. Jonas Hector wird nicht mit nach Bielefeld fahren. Wir haben heute gemeinsam die Entscheidung getroffen, dass das Risiko zu groß ist. Es ist zwar keine strukturelle Verletzung, es hat sich aber nicht so verbessert, dass er mit klarem Gedanken in die Partie gehen könnte. Tomas Ostrak hat sich im Spiel der U21 verletzt und wird bis zur Winterpause ausfallen. Louis Schaub hat wieder trainiert und wird eine Option für den Kader sein.“

…die Kompensation des Ausfalls von Jonas Hector: „Benno Schmitz und Jannes Horn sind die beiden Alternativen. Es wird darum gehen, ob wir Jannes das schon zutrauen, und das tun wir. Er ist jetzt seit vier, fünf Wochen wieder im Mannschaftstraining. Er hat vier Spiele gemacht, unter anderem die Partie gegen Paderborn auf der Außenbahn. Wir haben schon das Gefühl, dass er könnte. Die Alternative wäre dann Benno Schmitz auf die andere Seite zu ziehen. Kingsley Ehizibue oder Kingsley Schindler würden dann auf rechts verteidigen.“

PK vor Bielefeld

…die hundertprozentige Impfquote in der Mannschaft: „Wir haben es geschafft, in der Mannschaft einen hundertprozentigen Impfstatus zu erreichen. Das heißt, bei uns sind alle Jungs geimpft. Wir sind drangeblieben und haben die Jungs überzeugt. Mit ihren Fragen, die berechtigt sind, haben wir sie nicht alleine gelassen, sondern wollten mit dem Ärzteteam Antworten liefern. Wir freuen uns, dass die Jungs jetzt diesen Weg gegangen sind. Ich halte es für wichtig, dass dann auch an die Öffentlichkeit zu tragen, dass wir da weiter drangeblieben sind.“

…den kommenden Gegner: „Arminia Bielefeld ist eine kampfstarke und robuste Mannschaft, die sehr gut mit langen Bällen agiert. Wir müssen sehr konzentriert spielen, weil sie mit Fabian Klos einen Stürmer haben, der aus wenig viel macht. Das Mittelfeld der Bielefelder ist sehr laufstark. Sie haben viele Spiele knapp gestaltet. Auch, wenn sie gegen Bayern verloren haben, waren sie bis zur letzten Minute im Spiel. Ich sehe uns noch nicht so stark, um mit einem Selbstverständnis nach Bielefeld fahren, dass man dort gewinnt. Wir müssen zusehen, die Waffen, die sie haben, auszuschalten. Für uns geht es darum, die Chance zu nutzen und den Abstand auf Bielefeld zu vergrößern. Es wird schwer, dennoch wollen wir gewinnen.“

…Arminia-Torwart Stefan Ortega: „Wir werden ihn in jeder Situation anlaufen und versuchen, ihn unter Druck zu setzen. Wir wollen dem Gegner wenig Luft lassen und keinen ruhigen Spielaufbau ermöglichen. Es ist eine große Qualität von Ortega, die Bälle klar hinten rauszuspielen. Klos kommt an fast jeden langen Ball. Trotzdem wollen wir unser Spiel durchbringen. Wir werden sicherlich die ein oder andere Situation überstehen müssen. Nichtsdestotrotz wollen wir unseren Weg weitergehen. Wir werden vorne attackieren.“

…den noch ausgeblieben Auswärtssieg: „Das ist ein Thema, das eher von außen kommt als von uns. Mit Ausnahme von der Partie in Hoffenheim haben wir überall unsere Leistung gezeigt. Das müssen wir auch in Bielefeld schaffen, um etwas Zählbares zu holen. Wir sind auf einem guten Weg. Das Auswärtsspiel in Stuttgart im DFB-Pokal haben wir gewonnen. Es ist ja nicht so, als würden wir das nicht können. Wie schwer es ist, in Bielefeld zu gewinnen, haben schon andere erlebt.“

…mögliche Transfers im Winter: „Wir sind täglich im Austausch und wissen, wo wir im Winter gucken wollen. Es geht nicht unbedingt darum, nur einen Spieler zu holen. Vielleicht gibt es auch Spieler, die mit ihrer Situation nicht zufrieden sind und uns verlassen möchten oder verlassen sollen. Darüber reden wir. Es gibt keine Position, bei der ich Relevanz sehe, uns verbessern zu müssen. Wir sind auf einem guten Weg und haben sehr viele junge Spieler, die mit den Füßen scharren und sehr gut an die Mannschaft herangekommen sind. Deswegen geht es nicht darum, Spieler zu holen, sondern eher die Möglichkeit, aus dem Kader alles herauszupressen.“

…Ondrej Duda: „Ondrej ist ein Spieler, an dem man täglich dranbleiben muss. Der Gedankengang zwischen ‘ist der Knoten geplatzt’ und ‘was verlangt der Trainer’, ist nicht immer derselbe. Ich glaube, dass wir einen sehr guten und talentierten Spieler haben, der die Mannschaft prägen kann. Er hat sich in den vergangenen Wochen in eine gute Form gebracht und konnte vieles von dem umsetzen, was ich von ihm erwarte. Ich bin aber noch nicht so zufrieden mit Ondrej, wie ich mir das vorstellen kann. Der Junge kann so viel und bringt nicht immer hundert Prozent davon auf den Rasen. Er arbeitet dran und ist auf einem sehr guten Weg. Ich glaube, dass in dieser Mannschaft noch eine ganze Menge steckt, nicht nur in ihm. Ich bin zu neunzig Prozent mit Ondrej zufrieden, denke aber, dass noch zehn Prozent in ihm stecken, die uns noch stärker machen.“

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