Profis | 07.08.2019

Der Tag beim FC

Beierlorzer: „Wir brauchen Griffigkeit“

Der 1. FC Köln bereitet sich mit intensiven Einheiten auf den Saisonstart vor. Im Training am Mittwoch ging es vor allem um schnelle Entscheidungen, Pässe in die Tiefe und zügige Abschlüsse. Anschließend sprachen Achim Beierlorzer und Dominick Drexler über den bevorstehenden Pflichtspielauftakt.

Vier Tage noch, dann startet der 1. FC Köln mit dem DFB-Pokalspiel beim SV Wehen Wiesbaden (Sonntag, 18.30 Uhr) in die Saison 2019/20. Die Vorfreude beim FC ist groß, das war auch am Mittwoch wieder zu spüren: In den beiden Trainingseinheiten des Tages wurde am Geißbockheim hochkonzentriert und gleichzeitig gut gelaunt gearbeitet.

Nach einer Athletikeinheit am Vormittag standen am Nachmittag Spielformen in engen Räumen auf dem Programm – teilweise auf Zeit. Hier kommt es darauf an, sich unter sofortigem Druck zu orientieren, freie Räume zu sehen, sich mit tiefen Pässen und wenigen Kontakten nach vorne zu spielen – und vor dem Tor nicht lange zu fackeln.

Mit dabei war auch wieder der zuletzt angeschlagene Florian Kainz, der weite Teile des Mannschaftstrainings absolvierte, bei den ganz intensiven Übungsformen aber sicherheitshalber noch aussetzte.

Nach der Einheit sprach FC-Cheftrainer Achim Beierlorzer über…

… die Trainingsschwerpunkte vor dem Pokalspiel: „Wir arbeiten an den Dingen, die wir in jedem Spiel sehen wollen. Wir brauchen Griffigkeit gegen den Ball und im Spiel mit dem Ball Torchancen und Flanken vors Tor. Auch deshalb standen heute unter anderem auch freie Abschlüsse auf dem Programm. Denn es macht ja Sinn, wenn wir torgefährlich werden.“

… die Vorbereitung auf den Gegner: „Wir haben im Trainerteam schon die wichtigen Szenen vorbereitet, die wir der Mannschaft zeigen wollen. Wir werden uns in den letzten beiden Trainingseinheiten dieser Woche damit befassen.“

… die Rückkehr von Florian Kainz ins Training: „Er hat heute alles gut verkraftet und überhaupt nichts mehr gespürt. Es schaut also gut aus.“

… die Rückkehr weiterer verletzter oder angeschlagener Spieler: „Geplant ist, dass Marcel Risse nächste Woche ins Mannschaftstraining kommt. Bei Noah Katterbach müssen wir abwarten. Bei Ismail Jakobs wird es noch nicht hinhauen.“

… die Vorfreude auf das Pokalspiel: „Die Jungs haben eine gute Stimmung. Das ist etwas ganz Wichtiges. Wir wissen aber auch, dass wir das Pokalspiel hundert Prozent professionell und ernst angehen müssen. Wehen Wiesbaden ist ein Zweitligist, den schlägt man nicht mal einfach so im Spaziergang.“

Dominick Drexler sagte nach der Einheit über:

… den bevorstehenden Pflichtspielauftakt: „Nach einer Vorbereitung ist man immer froh, wenn es losgeht. Wir sind gut vorbereit. Wir hatten einige gute Testspiele, zum Beispiel gegen Bologna und Villarreal. Aber man kann sich dafür nichts kaufen. Jetzt zählen nur die Ergebnisse.“

… Wehen Wiesbaden: „Wir haben in der vergangenen Saison ein Testspiel gegen sie gehabt, daher kennen wir sie ein bisschen. Sie sind sehr aggressiv. Ich glaube, das wird ein guter Gradmesser – auch wenn sie zum Start in der 2. Bundesliga zweimal verloren haben.“

… das Verinnerlichen der Spielphilosophie von Achim Beierlorzer: „Ich glaube, dass viele von uns bisher noch nicht so ein aggressives Pressing gespielt haben, sodass man öfter noch den Gedanken hat, abzusichern als vorwärts zu verteidigen. Aber ich glaube, wir werden uns da weiterentwickeln. Und Erfolgserlebnisse würden sicher dazu beitragen, dass wir noch sicherer und konstanter in den Leistungen werden.“

… den Konkurrenzkampf innerhalb der Mannschaft: „Konkurrenz ist immer gut, weil sich dann niemand verstecken kann. Wir sind eine große Gruppe an Spielern. Das kann nur förderlich sein.“

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Tabelle

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PL. Verein Pkt.
14 SV Werder Bremen 0
15 1. FC Köln 0
16 1. FSV Mainz 05 0

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