Profis | 04.11.2019

Stimmen nach Düsseldorf

Czichos: „Haben uns dumm angestellt“

Nach der 2:0-Niederlage bei Fortuna Düsseldorf sprach NetCologne FC-TV mit Marco Höger, Simon Terodde, Rafael Czichos und Cheftrainer Achim Beierlorzer.

Marco Höger: „In der ersten Halbzeit machen wir es, glaube ich, ganz okay. Dann gab es eine dumme Elfmetersituation. Das darf uns nach einem Einwurf nicht passieren. Wären wir mit dem 0:0 in die Halbzeit gegangen, wäre noch alles drin gewesen. So ist es halt scheiße und dann läuft ein Derby auch mal so, wie es jetzt gelaufen ist. Wir lassen gerade einfach die letzte Konsequenz vermissen. Das hat auch etwas mit Selbstvertrauen zu tun, aber das müssen wir uns erarbeiten. Für die Fans kann man nur vollstes Verständnis zeigen und den Hut davor ziehen, dass sie uns über 90 Minuten so unterstützen.“

Simon Terodde: „In der zweiten Halbzeit hatten wir ja schon Chancen. Gerade auch ich. Normalerweise mache ich die. Das tut mir leid für die Mannschaft. Wenn du keine Tore schießt, kannst du auch nicht gewinnen. Man hat gesehen, dass es knallhart um den Abstieg geht. Wir sind nicht besser als andere Mannschaften, das müssen wir noch mehr reinkriegen und die Chancen, die wir haben, dann auch nutzen. Die Quittung der Fans haben wir bekommen, das ist auch verständlich. Wir müssen den Kopf oben halten und gemeinsam da rauskommen. Ich glaube, jeder Kölner wird am Freitag hinter uns stehen. Wir müssen Punkte holen, vor allem zu Hause.“

Rafael Czichos: „Das war wieder so ein Spiel, wo man sagt, das darf man auf gar keinen Fall verlieren. Die gegnerische Mannschaft war vorne und hinten 90 Minuten konzentriert und das waren wir nicht. Wir haben uns zweimal richtig dumm angestellt. Einmal beim Einwurf und einmal bei einer eigenen Ecke. Das muss man erstmal selbst verstehen, wie das sein kann, dass wir uns in diesen Situationen so anstellen. Das entscheidet in dieser Liga Spiele. Wir müssen bei so einem Einwurf konzentriert sein, die Leute übernehmen und mitgehen. Wir bringen uns immer wieder in Situationen, in denen wir dumm dastehen und das darf einfach nicht passieren.“

Achim Beierlorzer: „Wenn man es ganz kurz zusammenfasst, haben wir die Tore zu einfach gekriegt und unsere Torchancen nicht verwertet. Wir haben auch mit den Schiedsrichtern momentan kein Glück. Aber wir kriegen auch unsere Tore zu einfach. Vorne fehlt uns Glück oder Entschlossenheit. Simon läuft allein auf den Torwart zu und schießt ihn an. Da wünscht man sich, dass er ihn in die Ecke knallt und wir das 1:1 machen. Auch die Kopfballchance ganz am Anfang, da haben wir uns draußen gefragt, wie der Ball eigentlich nicht reingehen kann. Aber es ist momentan so. Wir müssen jetzt weiterarbeiten, wir müssen investieren und wir dürfen jetzt auch nicht jammern. Wir müssen uns der Situation stellen.“

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