Profis | 18.02.2019

Start in die Woche

Der Tag beim FC: Ballbesitz und Standards

Am Montagnachmittag hat der 1. FC Köln mit der Vorbereitung auf das Heimspiel gegen den SV Sandhausen begonnen. Nach der Einheit sprach FC-Cheftrainer Markus Anfang über die bevorstehende Partie und die Aufarbeitung der Niederlage gegen Paderborn.

Mit einer etwa 80-minütigen Trainingseinheit ist der 1. FC Köln am Montag in die neue Trainingswoche gestartet. Nach Aufwärm- und Athletikübungen standen Kleinfeldspielformen auf dem Programm, in denen das Ballbesitzspiel sowie Ecken und Freistöße trainiert wurden. Nach der Einheit legten mehrere FC-Profis Zusatzschichten ein und arbeiteten zum Beispiel am Torabschluss.

FC-Cheftrainer Markus Anfang sprach am Geißbockheim über…

Lehren aus dem Paderborn-Spiel: „Wir haben 80 Minuten ordentlichen Fußball gespielt und geführt, aber dann in zwölf Minuten das Spiel hergeschenkt. Das ist sehr ärgerlich und bitter. Wir werden jetzt aber nicht in Aktionismus verfallen. Wir haben uns durch ein Gegentor aus einer Standardsituation aus dem Tritt bringen lassen und nicht mehr das gespielt, was wir vorher gespielt haben. Wir müssen Standardsituationen besser verteidigen. Wir haben sie heute trainiert, damit die Jungs die Abläufe noch besser verinnerlichen und sich damit sicherer fühlen.“

Gründe für die Niederlage: „Wir müssen 90 Minuten unser Spiel durchziehen und dürfen uns nicht verunsichern lassen. Das ist uns gegen Paderborn nicht gelungen. Wir haben den Gegner aufgebaut, weil wir unsere Abläufe nicht beibehalten haben. Wir haben immer wieder Phasen, auch gegen Paderborn, in denen wir einige Minuten verschlafen – und das ist meist vom Gegner ausgenutzt worden. Im Fußball gibt es immer mal Situationen, in denen der Gegner kurz die Überhand gewinnt und dich hinten reindrückt. Diese Momente muss man überstehen. Gegen Regensburg haben wir das geschafft. Da mussten wir hinten raus die Führung verteidigen und haben Freddy Sörensen reingeworfen und er hat jeden Ball geklärt. Da haben wir den Vorsprung über die Zeit gebracht. Das müssen wir öfter schaffen. Es braucht auch mal Spiele, die du mit 2:1 über die Zeit bringst. Und es muss uns auch mal gelingen, in der letzten Minute ein Tor zu erzielen, wie es der HSV schafft. Aber dieses Glück müssen wir erzwingen.“

Die Auswechslungen gegen Paderborn: „Es ist vollkommen okay, im Nachhinein über die Wechsel zu reden. Wir haben in der Halbzeitpause mit Benno Schmitz das Thema gehabt, dass er Gelb-Rot gefährdet war und wir deshalb Lasse Sobiech für ihn gebracht haben. Später standen wir vor der Frage, ob wir Tony einwechseln oder nicht. Wir wollten auf das zweite Tor gehen und haben ihn deshalb gebracht. Nach dem Foul von Rafael Czichos vor der Trainerbank hat der Schiedsrichter ihm signalisiert, dass er beim nächsten Foul vom Platz fliegt. Auch Jonas Hector kam deshalb zu uns und hat gesagt, dass wir wechseln müssen. Weil unsere taktische Formation bis dahin gut funktioniert hat, haben wir einen positionsgetreuen Wechsel gemacht. Ich glaube an meine Spieler und bin davon überzeugt, dass jeder meiner Spieler die Berechtigung hat zu spielen. Wir haben einen guten Kader. Die Niederlage deshalb an einem Spieler festzumachen, finde ich nicht okay.“

Die Vorbereitung auf die kommenden Spiele: „Wir werden nach dem heutigen Tag morgen noch einmal intensiver trainieren und am Mittwoch freigeben, sonst schaffst du es nicht, in der anstehenden englischen Woche kontinuierlich die Spannung aufrecht zu erhalten. Ich ärgere mich sehr, dass wir in Paderborn ein Spiel, das wir gewinnen müssen, nicht gewonnen haben. Aber jetzt haben wir die Chance, in einer englischen Woche in kurzer Zeit viele Punkte zu holen. Darauf muss jetzt unser Fokus liegen.“

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Tabelle

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Gesamttabelle
PL. Verein Pkt.
1 1. FC Köln 59
2 Hamburger SV 53
3 SC Paderborn 07 51

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