Profis | 08.10.2019

Training in der Länderspielpause

Der Tag beim FC: Nachwuchs bei den Profis

Nach einem freien Tag sind die Profis des 1. FC Köln am Dienstag in die neue Trainingswoche gestartet. Fünf Nachwuchsspieler verstärkten das Team in den beiden ersten Einheiten der Länderspielpause.

Der Tag beim FC startete am Dienstag mit einem Personal-Update. Kingsley Schindler musste mit Rückenproblemen pausieren und verpasste die Einheiten am Vormittag und am Nachmittag. Jonas Hector, Dominick Drexler, Birger Verstraete und Christian Clemens trainierten individuell. Zudem sind einige Spieler mit ihren Nationalmannschaften unterwegs.


Fünf Nachwuchsspieler trainieren mit
Die übrigen FC-Profis absolvierten am Dienstag die ersten beiden Trainingseinheiten der Woche. Dabei verstärkten fünf Nachwuchsspieler das Team von Cheftrainer Achim Beierlorzer. Sava Cestic (Innenverteidiger/U19) Robert Voloder (Innenverteidiger/U19), Jan Thielmann (Offensives Mittelfeld/U19), Vincent Geimer (Linksaußen/U21) und Oliver Schmitt (Rechtsaußen/U21) trainierten bei den Profis mit.

Cheftrainer Achim Beierlorzer sprach zwischen den beiden Trainingseinheiten über…

... seinen 100. Tag im Amt beim 1. FC Köln:
 Das ist keine besondere Marke für mich. Wenn ich aber jetzt darüber nachdenke, dann fühle ich mich richtig wohl hier. Und das ist nicht immer abhängig von einem Punktgewinn. Ich weiß, dass wir Erfolge brauchen. Wir haben ja auch Ziele. Wichtig ist für mich, dass ich das Gefühl habe, dass ich die Mannschaft erreiche. Wir arbeiten hart. Die Mannschaft zieht voll mit. Man hat erkannt, das Team funktioniert und die Führungsspieler gehen voran. Die Arbeit mit meinem Trainerteam und die Arbeit im Verein sind gut. Auch die Arbeit mit der Presse ist respektvoll. Phasen, in denen man mal keine Punkte holt, gibt es immer einmal. Was ich in meiner Laufbahn als Trainer aber für mich gelernt habe, ist: Im Erfolgsfall darf man nicht größer werden. Im Misserfolgsfall darf man auf keinen Fall kleiner werden. 

… seine ersten Spiele als Trainer in der Bundesliga: Es gibt in der Bundesliga eigentlich zwei Unterschiede zur 2. Bundesliga. Das ist zum einen die Arbeit nach dem Spiel. Wir sprechen in der Bundesliga nach den Spielen mit sieben TV-Sendern und haben die Pressekonferenz. Die Mannschaft wartet schon immer im Bus auf mich. Das war in der 2. Bundesliga noch anders. Das andere sind die wuchtigen Stadien. Schalke war schon laut. Wenn man in München gespielt hat und auf Schalke dann ist das schon etwas anderes. Dass der Fußball in der Bundesliga natürlich auch qualitativ besser ist, war mir klar. 

…die Stadt Köln und die Menschen: Es ist hier so, wie ich es mir erwartet und erhofft habe. Die rheinländischen Frohnaturen, die einen offen ansprechen, habe ich so wahrgenommen. Es ist unglaublich angenehm. In Köln herrscht eine große Lebensqualität. Ich fühle mich wohl. 

… Dominick Drexler und Birger Verstraete, die individuell trainieren: Sie sind schon richtig weit. Birger ist schon im Laufbereich. Wann er ins Training einsteigt, müssen wir sehen. In dieser Woche noch nicht, es ist bei ihm für nächste Woche angedacht. Bei Dominick wird es ein bisschen enger, aber auch bei ihm schaut es gut aus. 

… die Länderspielpause: 
Wir planen die Woche schon ein bisschen anders. Das Spiel am Donnerstag ist nicht das Wichtigste in dieser Woche. Für uns ist es wichtig, die Woche zu nutzen, um die Aspekte, die wir eingefordert haben wie eine höhere Laufbereitschaft, zu verarbeiten. Das Spiel nehmen wir eher als Trainingsaspekt mit. Wir wollen Intensität und Umfang hochhalten in dieser Woche. 

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Tabelle

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PL. Verein Pkt.
16 Hertha BSC 11
17 1. FC Köln 8
18 SC Paderborn 07 5

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