Profis | 31.03.2019

Stimmen zu Kiel

Drexler: „Wir werden nicht nachlassen“

Nach dem 4:0-Heimsieg gegen Holstein Kiel sprach NetCologne FC-TV mit Markus Anfang, Timo Horn und Dominick Drexler.

Markus Anfang: „Es klingt ein bisschen blöd, wenn ich das sage, aber in der ersten Halbzeit hätten wir auch einen kriegen können. Und ich glaube, da hätten wir auch noch zwei, drei schießen können. Dann würden wir in die Halbzeitpause reingehen und 3:0 oder 4:0 führen, das wäre hochverdient gewesen. Die Jungs haben es aber richtig gut gemacht, sie haben den Plan, den wir im Vorfeld hatten, super umgesetzt. Wir wollten vorwärts verteidigen, wir wollten aktiv und mutig sein. Es ist einfach toll, wenn es dann am Ende aufgeht und die Jungs sich so belohnen.“

Timo Horn: „In der ersten Halbzeit haben wir eigentlich relativ wenig zugelassen, das muss man sagen. Da sind wir 2:0 in Führung gegangen, haben genau das umgesetzt, was der Trainer von uns verlangt hat, dieses risikobetonte Spiel. Leider haben wir es durch den verschossenen Elfmeter verpasst, das Spiel schon vor der Halbzeit zu entscheiden. So war es zur Pause ein gefährliches Ergebnis. Dann war es natürlich absolut entscheidend, dass wir das 3:0 so schnell nachgelegt haben, danach war das Spiel gelaufen. Zum Ende hin kamen die Kieler noch mal ein bisschen, aber ich glaube im Endeffekt war es ein sehr überzeugender Sieg.“

Dominick Drexler: „Wir haben viele Chancen herausgespielt, müssen dann vor der Halbzeit eigentlich schon die Entscheidung herbeiführen. Da haben wir auch ein bisschen Glück, dass Kiel nicht rankommt. Ich habe in Kiel zwei fantastische Jahre gehabt, viel erlebt und das bindet dann auch. Es war natürlich schön, viele Gesichter wiederzusehen, aber ich bin trotzdem froh, dass wir die drei Punkte geholt haben. Es klingt immer so abgedroschen, aber es war wieder ein Schritt von vielen. Wir haben jetzt noch acht Spiele, davon noch ein Nachholspiel, das ist auch ganz gut. Das haben wir, wie mit Aue, so ein bisschen in der Hinterhand. Wir wollen eigentlich kein Spiel mehr hergeben, sind zu Hause sehr selbstbewusst. Die Gegner müssen gucken, dass sie erstmal punkten, da haben wir jetzt einen gewissen komfortablen Vorsprung, den wir nicht mehr hergeben wollen. Aber wer glaubt, dass wir jetzt ein Prozent nachlassen, im Training oder im Spiel, der wird sich täuschen. Wir wissen, was wir für eine Aufgabe haben und die haben wir noch nicht erreicht und dafür werden wir weiter hart arbeiten.“ 

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