Profis | 04.01.2021

Vor dem Freiburg-Spiel

Ein Anruf bei: Dominique Heintz

Beim Auswärtsspiel des 1. FC Köln am Samstag gegen den SC Freiburg kommt es auch zum Wiedersehen mit Dominique Heintz. Im Interview spricht der frühere FC-Verteidiger über die bevorstehende Partie – und den Grund, warum er das Duell womöglich verpasst.

Hallo Dominique, am Samstag kommt es für dich zum Wiedersehen mit dem FC. Wie blickst du auf das Spiel?
Ich freue mich darauf. Ich spiele gerne gegen meine früheren Vereine. Ich hatte beim FC drei schöne Jahre und freue mich auf das Wiedersehen mit einigen bekannten Gesichtern, mit meinen Mitspielern von damals. Deshalb ist es immer ein besonderes Gefühl, gegen den FC zu spielen.

Verschickst du vorab ein paar Nachrichten an die alten Kollegen? Die ein oder andere Kampfansage vielleicht?
Nein, sowas mache ich nicht. Sich vorher Sprüche schicken, könnte nach hinten losgehen. Ich will da kein schlechtes Karma heraufbeschwören. Jeder konzentriert sich auf seine Aufgabe. Ich glaube, es wird ein gutes und ausgeglichenes Spiel.

Ihr habt zuletzt vier Spiele in Folge gewonnen. Was für ein Gegner erwartet den FC am Samstag?
Wir haben Qualität und sind eine eklige Mannschaft, die richtig zusammenhält. Und wir sind gut drauf im Moment, wie man an den vier Siegen in Folge sieht. Der FC wird wissen, dass es nicht einfach wird gegen uns. Andererseits haben wir letzte Saison zweimal gegen sie verloren. Wir sind also auch gewarnt.

Du hast die ersten acht Spieltage immer gespielt – zuletzt aber fünfmal auf der Bank gesessen.
Stimmt. Der Trainer hat umgestellt und wenn es dann gut läuft, gibt es keinen Grund, etwas zu ändern. Das Wichtigste ist, dass wir als Verein Erfolg haben und Punkte holten. Um mich persönlich mache ich mir da keine Gedanken, ich bin Mannschaftsspieler. Es ist eine normale Phase im Profifußball, auch mal auf der Bank zu sitzen. Seit meinem Wechsel nach Freiburg habe ich sehr viele Spiele gemacht und ich weiß, was ich kann. Ich gebe im Training Gas und der Rest kommt dann wieder.

Es könnte sein, dass du am Samstag kurzfristig verhindert bist – deine Frau ist hochschwanger. Wie geht es ihr?
Ihr geht es sehr gut. Der errechnete Geburtstermin war der 31. Dezember und jetzt heißt es warten. Ich trainiere ganz normal mit und bei den Spielen haben die Physiotherapeuten das Handy an, damit sie mir im Fall der Fälle Bescheid sagen können. Laura hat mir aber schon gesagt, dass das Baby für den Fall, dass es bis Donnerstag nicht kommt, noch bis nach dem Köln-Spiel wartet. (lacht) Nein, Spaß beiseite: Wir haben ja ein Heimspiel und vom Stadion bis zum Krankenhaus ist es nicht weit. Ich wäre also schnell bei meiner Frau. 

Bekommt ihr einen Jungen oder ein Mädchen?
Wir wissen es schon, haben es aber noch nicht verraten. Nur unsere Eltern und mein bester Freund wissen Bescheid. Das gilt auch für den Namen.

Uns kannst du ja den Anfangsbuchstaben verraten.
(lacht) Nein, das erfahren die Leute, wenn es soweit ist. Vielleicht ja sogar schon vor Samstag. 

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PL.VereinPkt.
16DSC Arminia Bielefeld31
171. FC Köln29
18FC Schalke 0413

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