Stiftung | 16.09.2022

Projekt „Sport für Entwicklung“ der FC-Stiftung

FC-Frauen: Aktive Entwicklungshilfe in Jordanien

Drei FC-Spielerinnen haben das Kooperationsprojekt „Sport für Entwicklung“ der Deutschen Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ) in Jordanien besucht, neue Erfahrungen gesammelt und einen wichtigen Teil zur Entwicklungsarbeit beigetragen.

Die FC-Spielerinnen Myrthe Moorrees, Lotta Cordes und Ally Gudorf sind vor dem Saisonstart in der Bundesliga nach Jordanien gereist, um die Entwicklungsarbeit der Deutschen Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ) zu unterstützen. Das Projekt „Sport für Entwicklung“ ist wichtiger Bestandteil der Kooperation zwischen der Stiftung 1. FC Köln und dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).

Auf der Grundlage der gemeinsamen Überzeugung, dass Sport weltweit positive Beiträge zur persönlichen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Entwicklung im Sinne der Agenda 2030 leistet, setzen die GIZ und die Stiftung 1. FC Köln gemeinsame Aktivitäten im Bereich „Sport für Entwicklung“ in Jordanien um.

Selbstbestimmung fördern und Hoffnungen schaffen

Ein besonderer Fokus der Aktivitäten liegt in der Förderung von Mädchen und jungen Frauen, die ermuntert werden, sich im Sport zu engagieren – in einer Region, in der es traditionell wenig Sportangebote für sie gibt. Das Projekt soll die Selbstbestimmung der Teilnehmerinnen fördern, Freundschaften ermöglichen, Hoffnungen schaffen und dabei helfen, Konflikte zu vermeiden. 
Henning Schick, Projektleiter „Sport für Entwicklung“ Jordanien, sagt: „Wir sind sehr froh, dass wir mit dem 1. FC Köln unsere vielfältigen Aktivitäten im Bereich Sport für Entwicklung in Jordanien weiter entwickeln können. Wir sehen in unserer Kooperation einen echten Mehrwert und starke Bereicherung in unserem ständigen Bemühen, den Mädchen- und Frauenfußball in seiner gesellschaftlichen Akzeptanz und im gesamten sportbezogenen Kontext weiterzuentwickeln. Der 1. FC Köln übernimmt dabei eine bemerkenswert starke Vorreiterrolle.“

Nicole Bender, sportliche Leiterin der FC-Frauen, ergänzt: „Wir fühlen uns durch den Besuch vor Ort mehr als bestätigt, dass Sport für Entwicklung eine hohe Wirksamkeit für die Mädchen und jungen Frauen hat. Wir möchten als FC-Frauenabteilung unseren Teil dazu beitragen, mehr Mädchen in Jordanien den Zugang zum Fußball zu ermöglichen und Strukturen für eine nachhaltige Entwicklung zu schaffen.“

FC-Frauen besuchen Abschlussturnier in Amman

Die GIZ kooperiert seit 2016 mit dem Jordanischen Fußballverband (JFA) und weiteren internationalen Verbänden wie der West Asian Football Association. Gemeinsam mit dem JFA wurden über 15 Grassroots Center in ganz Jordanien aufgebaut, die Mädchen und Frauen den Zugang zum Fußball erleichtern und damit den Frauenfußball insgesamt stärken. Die GIZ unterstützt durch die positiven Effekte von Sport auch die Entwicklungsarbeit im Land. 

„Nach der Saisonpartnerschaft 2021/22 der FC-Stiftung mit dem BMZ hat sich das GIZ-Projekt Sport für Entwicklung als wichtiger Baustein in unserer vielfältigen Nachhaltigkeitskooperation etabliert. Wir möchten mit unseren Mitteln dazu beitragen, Entwicklungszusammenarbeit durch Sport zu fördern und gleichzeitig FC-Fans für soziale Projekte außerhalb der Region zu sensibilisieren“, sagt Frederik Becker von der Stiftung 1. FC Köln, der die FC-Frauen mit Teammanager Sebastian Bolte nach Jordanien begleitet hat. 

Gemeinsam mit Projektleiter Henning Schick und weiteren deutschen und jordanischen Mitarbeitenden der GIZ besuchten die FC-Frauen am International Youth Day das Abschlussturnier der über 15 Grassroots Center des Jordanischen Fußballverbands (JFA) in der Sports City in der jordanischen Hauptstadt Amman. Die FC-Spielerinnen kamen schnell mit vielen der über 350 Mädchen in Kontakt, gaben Tipps und trainierten mit den Teilnehmerinnen.

FC-Spielerin Myrthe Moorrees berichtet: „Es ist besonders zu sehen, wie Mädchen durch das gemeinsame Fußballerlebnis neues Selbstbewusstsein schöpfen und im geschützten Raum neue Bewegungserfahrungen machen können. Gerade in Jordanien ist das leider noch keine Selbstverständlichkeit.“

Das FC-Engagement ist ein Pilotprojekt, das unabhängig von der DFL-Partnerschaft initiiert wurde und soll auch in Zukunft Inspiration für andere Bundesligisten als Best Practice Beispiel dienen.

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Tabelle

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Gesamttabelle
PL.VereinPkt.
12Bayer 04 Leverkusen18
131. FC Köln17
14FC Augsburg15
Gesamttabelle
PL.VereinPkt.
1Nice9
2Partizan Belgrade9
31. FC Köln8
4Slovácko5

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