Frauen | 20.11.2022

2:1-Sieg in Potsdam

FC-Frauen stehen im DFB-Pokal-Viertelfinale

Die FC-Frauen haben das DFB-Pokal-Achtelfinale beim 1. FFC Turbine Potsdam mit 2:1 gewonnen. Noa Selimhodzic brachte die Gastgeberinnen in Führung, Alena Bienz erzielte kurz vor Schluss den Ausgleich. In der Verlängerung markierte FC-Innenverteidigerin Myrthe Moorrees das umjubelte Tor zum 2:1. Im Viertelfinale treffen die FC-Frauen auf den VfL Wolfsburg.

Im Vergleich zur 0:2-Niederlade in der Flyeralarm-Bundesliga bei Eintracht Frankfurt stellte FC-Cheftrainer Sascha Glass seine Startaufstellung für das DFB-Pokal-Achtelfinale beim 1. FFC Turbine Potsdam auf zwei Positionen um. Für Jasmin Pal und Sharon Beck spielten Manon Klett und Genessee Puntigam. Bevor die Partie angepfiffen wurde, mussten zunächst Betreuer und auch Trainer mit Schneeschiebern Hand anlegen, denn in Potsdam hatte es geschneit. Dank tatkräftiger Unterstützung aller war der Platz dann bespielbar.

Den besseren Start erwischte der 1. FC Köln. Manjou Wilde gab in der fünften Minute den ersten Torschuss auf das Gehäuse der Potsdamerinnen ab. Kurze Zeit später zappelte der Ball im Netz, nachdem Wera Zawistowska ein Zuspiel von Mandy Islacker verwertete. Aufgrund einer Abseitsposition zählte die Kölner Führung jedoch nicht (6.).

FC drängte auf die Führung

Direkt im Gegenzug wurden die Gastgeber das erste Mal gefährlich. FC-Torhüterin Manon Klett entschärfte den ersten Abschluss der Potsdamerinnen (7.). Mitte der ersten Halbzeit war es wieder Klett, die im Mittelpunkt stand, als die Torhüterin einen Abschluss der Gastgeberinnen parieren konnte (27.). Jana Beuschlein hatte für den FC die Führung vor der Pause auf dem Fuß, scheiterte mit ihrem Abschluss jedoch an Turbine-Schlussfrau Anna Wellmann (38.). Die erste Hälfte blieb somit torlos.

Potsdam trifft

In der 57. Minute gingen die Gastgeberinnen in Führung. Nachdem Klett einen direkten Freistoß noch parieren konnte, war sie beim Abschluss von Noa Selimhodzic machtlos, die nach einer Flanke das 1:0 für Potsdam erzielte. Auch in der Folge waren die Potsdamerinnen das gefährliche Team. Nach einem Konter war Turbine-Angreiferin Pauline Deutsch frei durch, legte den Ball aber knapp am Kölner Tor vorbei (73.).

Gegen Spielende wurde der FC aktiver. Zunächst lenkte Turbine-Keeperin Wellmann einen Schuss von Zawistowska stark um den Pfosten. Nach der anschließenden Ecke köpfte Celina Degen die Hereingabe nur knapp über das Potsdamer Tor (80.). Kurz vor Schluss gelang den FC-Frauen dann doch noch der umjubelte Ausgleich. Nach Vorarbeit von Manjou Wilde erzielte Alena Bienz das 1:1 (88.). Im Anschluss hatte Degen sogar noch die Chance auf den Siegtreffer, setzte ihren Volleyschuss nur knapp über das Tor (90.+2).

Moorrees mit dem Siegtreffer

In der Verlängerung gelang es den FC-Frauen, den Schwung aus den Schlussminuten der regulären Spielzeit mitzunehmen. Nach einer Achcinska-Ecke köpfte FC-Innenverteidigerin Myrthe Moorrees die Hereingabe zur Kölner Führung in die Potsdamer Maschen (99.). In Anschluss hatte Zawistowska das 3:1 auf dem Fuß, doch Wellmann parierte den Schuss der Polin stark (103.).

Auch im zweiten Durchgang der Verlängerung hatten die FC-Frauen die erste Chance. Erneut war es Celina Degen, die nach einem Standard zum Kopfball kam und diesen nur hauchzart am Tor vorbei setzte (107.). In den letzten Minuten der Verlängerung drückten die Potsdamerinnen erfolglos auf den Ausgleich.  Somit siegte der 1. FC Köln mit 2:1 nach Verlängerung und zieht ins DFB-Pokal-Viertelfinale ein, wo die FC-Frauen im Franz-Kremer-Stadion den VfL Wolfsburg empfangen werden. Die Partie findet am 28. Februar 2023 oder am 1. März 2023 statt.

Trainer Sascha Glass: „Dank der tollen Hilfe unseres gesamten Betreuerteams war der Platz bespielbar. Wir haben uns viele Chancen erarbeitet und dann hochverdient gewonnen. Die Mannschaft hat mentale Stärke bewiesen und ist nach dem Rückstand gut zurückgekommen.“

Statistik zum Spiel

Turbine Potsdam: Wellmann – Gerhardt, Kuznezov, Meister, Jordan – Selimhodzic, Rouse, Weidauer, Wiankowska (90. Cramer) – Kyokawa (86. Grincenco), Deutsch (75. Mori)

1. FC Köln: Klett – Gudorf, Moorrees, S. Puntigam, G. Puntigam (63. Degen) – Zawistowska, Wilde, Cordes (64. Achcinska), Gavric (76. Donhauser) – Islacker, Beuschlein (46. Bienz)

Tore: 1:0 Selimhodzic (57.), 1:1 Bienz (88.), 1:2 Moorrees (99.)

Schiedsrichterin: Miriam Schwermer (Rieder)

Gelbe Karten: Wellmann – Degen, S. Puntigam

Zuschauer: 631

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Tabelle

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Gesamttabelle
PL.VereinPkt.
12Bayer 04 Leverkusen18
131. FC Köln17
14FC Augsburg15
Gesamttabelle
PL.VereinPkt.
1Nice9
2Partizan Belgrade9
31. FC Köln8
4Slovácko5

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