Profis | 19.08.2021

Platz 2 im Bundesliga-Ranking

FC ist in der Nachwuchsförderung top

Der FC setzt auf seinen Nachwuchs. Im aktuellen Profikader stehen sieben Eigengewächse, die bereits mindestens ein Bundesligaspiel gemacht haben. Im Ligavergleich bedeutet das laut transfermarkt.de Platz zwei.

Timo Horn, Mark Uth, Salih Özcan, Noah Katterbach, Jan Thielmann, Sava-Arangel Cestic und Tim Lemperle haben es entweder direkt oder über Umwege (Uth) aus dem eigenen Nachwuchs in den Profibereich geschafft. Damit verfügt der FC über sieben Eigengewächse im aktuellen Profikader, die mindestens ein Bundesligaspiel absolviert haben. Transfermarkt.de hat sich alle Kader der Bundesligisten genau angeschaut und anhand der Anzahl an Profispielern aus dem eigenen Nachwuchs, die bereits ihr Debüt in der Bundesliga gefeiert haben, ein Ranking erstellt. Der 1. FC Köln belegt zusammen mit Borussia Dortmund den zweiten Platz. Spitzenreiter ist der 1. FSV Mainz 05 mit acht Eigengewächsen.

„Ich glaube mit der hohen Quote können wir aktuell mehr als zufrieden sein“, sagt André Pawlak, Co-Trainer der FC-Profis. „Es ist aber auch eine Bestätigung für die hervorragende Arbeit der beiden NLZ-Leiter Matthias Heidrich und Carsten Schiel und des gesamten Nachwuchsleistungszentrums. Die ist umso höher zu bewerten, wenn man sieht, welche großen Konkurrenzclubs es hier im Westen gibt – und wir infrastrukturell durch den noch nicht vollzogenen Ausbau des Geißbockheims deutliche Wettbewerbsnachteile haben.“

André Pawlak als wichtiges Bindeglied

Pawlak kennt die Arbeit im Nachwuchsleistungszentrum bestens, war bereits 2017 Trainer der U17 des FC, coachte zweimal die U21 und ist das Bindeglied zwischen NLZ und Lizenzteam. Er steht im regelmäßigen Austausch mit den NLZ-Trainern, besonders mit U21-Coach Mark Zimmermann und U19-Trainer Stefan Ruthenbeck. „Aktuell haben wir im Lizenzbereich einen besonderen Fokus auf die Jugendspieler bis zum Jahrgang 2005. Das sind die Talente, die in den nächsten Jahren den Sprung nach oben schaffen können“, sagt er. „Für uns ist es wichtig auf dem Radar zu haben, welches Talent sich wie entwickelt und wer wann eine Option für die Bundesliga sein kann. Das hat auch Einfluss auf unsere Transfers. Wenn wir sehen, dass wir Bedarf auf einer Position haben und wissen, dass ein Jahr später einer unserer Nachwuchsspieler für diese bereit sein könnte, brauchen wir nicht zwingend externe Spieler verpflichten.“

Die Erfolge der Nachwuchsabteilung waren zuletzt beeindruckend. Die U17 des 1. FC Köln ist noch immer amtierender Deutscher Meister und die U19 nimmt in dieser Saison an der UEFA Youth League teil, der Champions League der A-Junioren. Zudem zählen die FC-Talente Tomas Ostrak, Marvin Obuz und Keeper Jonas Urbig zum Profikader. Mit seinem ganzheitlichen Konzept arbeitet der FC daran, dass es weitere Talente in den Lizenzkader schaffen und zukünftig ihr Debüt im Profitrikot in der Bundesliga feiern.

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Tabelle

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Gesamttabelle
PL.VereinPkt.
5Sport-Club Freiburg9
61. FC Köln8
7Bayer 04 Leverkusen7

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