Club | 30.03.2021

Für Corona-Engagement

FC mit Sepp-Herberger-Urkunde ausgezeichnet

Seit Beginn der Pandemie setzt sich der 1. FC Köln für Menschen ein, die durch Corona in Not geraten sind. Als Anerkennung dafür ist dem FC jetzt die Sepp-Herberger-Urkunde verliehen worden.

Für die gesamte Gesellschaft bedeutet die Corona-Krise historische Herausforderungen. Der 1. FC Köln versucht dabei den Menschen in der Region zu helfen, die von den Folgen der Pandemie besonders schwer getroffen werden. Am Montagabend ist der FC dafür mit der Sepp-Herberger-Urkunde der gleichnamigen DFB-Stiftung geehrt worden. In der Kategorie Corona-Engagement belegt der FC den dritten Platz. Die ersten beiden Plätze sind traditionell Clubs oder Sportlern aus dem Amateurbereich vorbehalten.

Der 1. FC Köln und seine Stiftung haben mit einer Vielzahl an Projekten auf die Pandemie reagiert: Unter anderem haben Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des FC Hilfspakete an Obdachlose verteilt, Desinfektionsmittel für den Kölner Krisenstab organisiert und Senioren beim Einkaufen oder als Impfpaten geholfen. Außerdem hat der FC seine Unterstützung für die Kölner Tafel zu einer intensiven Kooperation ausgebaut: Weil viele Ehrenamtler der Tafel und den Lebensmittelausgabestellen altersbedingt zur Risikogruppe gehören, sind mehr als 110 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des FC bei 20 Ausgabestellen aushilfsweise eingesprungen. Viele von ihnen helfen bis heute. Um das Angebot der Tafel zu ergänzen, hat der FC im Herbst in seinem Heimatstadtteil Sülz die erste eigene Lebensmittelausgabestelle eröffnet. Fünf weitere werden in diesem Jahr hinzukommen.

Dr. Werner Wolf, FC-Präsident und Stiftungsratsvorsitzender, sagt: „Diese Pandemie besiegt niemand allein, das schaffen wir nur gemeinsam. Uns als 1. FC Köln war und ist es wichtig, hier unseren Beitrag zu leisten. Das gehört zu unserem Selbstverständnis als ein Club, der sich seiner gesellschaftlichen Verantwortung bewusst ist und sich nachhaltig für die Menschen in seinem Umfeld einsetzt. Die Würdigung mit der Sepp-Herberger-Urkunde freut und bestärkt uns. Das Preisgeld in Höhe von 2.000 Euro werden wir direkt in unsere Corona-Projekte stecken.“

Alexander Wehrle, FC-Geschäftsführer und stellvertretender Stiftungsratsvorsitzender, sagt: „Die Urkunde ist besonders eine Anerkennung für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Allein bei den Einsätzen für die Lebensmittelausgabestellen haben sie bisher schon mehr als 10.300 Stunden ehrenamtlich gearbeitet. Die Hilfsbereitschaft macht uns als FC-Verantwortliche sehr stolz. Sie zeigt, dass der gesamte 1. FC Köln hinter diesem Engagement steht.“

Bei der Verleihung der Sepp-Herberger-Urkunde, die in diesem Jahr virtuell stattfand, hat Rachel Rinast von den FC-Frauen ein weiteres Projekt der FC-Stiftung vorgestellt: „Steilpass in die Zukunft“ bietet jungen Strafgefangenen die Möglichkeit, sich über den Fußball zu resozialisieren. Dafür besuchen die Frauenteams des FC regelmäßig die Insassinnen der JVA Ossendorf zum gemeinsamen Fußballspielen. Pandemiebedingt ruht die Initiative derzeit, sie wird aber sobald wie möglich fortgesetzt.

Hier gibt es eine Übersicht der diesjährigen Preisträger der Sepp-Herberger-Urkunde.

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Tabelle

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Gesamttabelle
PL.VereinPkt.
71. FSV Mainz 0513
81. FC Köln13
9VfL Wolfsburg13

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