Stiftung | 19.08.2022

Tag der Begegnung

FC unterstützt Israel-Tag am Heumarkt

Der 1. FC Köln, seine Stiftung und der FC-Kidsclub haben am Donnerstag erstmals den Israel-Tag auf dem Kölner Heumarkt unterstützt. Die Veranstaltung der Synagogen-Gemeinde Köln soll das Land Israel, seine Geschichte und die jüdische Gemeinschaft für alle Gäste erlebbar machen – mit zahlreichen Informationsständen, Musik und viel guter Laune. 

Traditionell dient der Israel-Tag, der zum 13. Mal in Köln stattfand, der Freude, der Information und der Gelegenheit, sich kennenzulernen. „Wir möchten mit dieser Veranstaltung auf einem öffentlichen Platz alle Menschen teilhaben lassen an unserer Freude am Geburtstag des Staates Israel. Ich bin allen Beteiligten und Gästen sehr dankbar, dass sie hergekommen sind, um ihn gemeinsam mit uns zu feiern“, sagte Abraham „Ebi“ Lehrer, Vorstand der Synagogen-Gemeinde Köln und Vizepräsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, in seiner Begrüßung.

FC-Vizepräsident Carsten Wettich spricht Grußwort

„Der jährliche Israel-Tag ist sehr bedeutsam, weil wir hier erleben, wie ähnlich wir uns sind. Lassen Sie uns gemeinsam das beste Rezept gegen Antisemitismus anwenden: zwischenmenschliche Beziehungen. Lernen wir uns besser kennen, unternehmen wir etwas zusammen, stellen wir gemeinsame Interessen in den Vordergrund“, sagte Schirmherrin und Oberbürgermeisterin Henriette Reker.

Der 1. FC Köln war mit seiner Stiftung zum ersten Mal am Israel-Tag beteiligt und stellte unter anderem eine Hüpfburg zur Verfügung. „Wenn wir erleben, dass der Palästinenserpräsident Mahmud Abbas auf einer Pressekonferenz im Bundeskanzleramt neben Bundeskanzler Olaf Scholz unwidersprochen den Holocaust verharmlosen darf, dass auf der internationalen Kunstschau documenta in Kassel immer wieder antisemitische Kunstwerke auftauchen, dann müssen wir alle aufstehen, laut sein und die demokratischen Werte, für die wir in Deutschland stehen, verteidigen“, erklärte FC-Vizepräsident Carsten Wettich in seinem Grußwort. „Wir stellen unsere Strahlkraft gerne der jüdischen Gemeinde zur Verfügung, um gegen Antisemitismus einzutreten.“

FC setzt sich vielfälitg gegen Antisemitismus ein

Nach Anerkennung der Antisemitismusdefinition der International Holocaust Remembrance Alliance (IHRA) verfolgen der FC und jüdische Gemeinde gemeinsam das Ziel, das Bekenntnis mit Leben zu füllen. Im Zuge der „Kultur der Vielfalt“ und der Diversity-Aktivitäten innerhalb des Vereins möchte der FC die Erinnerungskultur gemeinsam mit seinen Netzwerkpartnern weiter festigen. 

Der FC engagiert sich vielfältig gegen Antisemitismus. Der Verein beteiligt sich an den DFL-Aktionsspieltagen unter dem Motto „!Nie wieder“ rund um den Befreiungstag des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau. Der FC veranstaltet Workshops zum Thema Diskriminierung und Antisemitismus für Jugendliche im Nachwuchsleistungszentrum und in der FC-Stadionakademie. Zudem werden in Kooperation mit dem Kölner Fanprojekt Gedenkstättenfahrten durchgeführt.

  • empfehlen

Tabelle

Menu
Gesamttabelle
PL.VereinPkt.
12Bayer 04 Leverkusen18
131. FC Köln17
14FC Augsburg15
Gesamttabelle
PL.VereinPkt.
1Nice9
2Partizan Belgrade9
31. FC Köln8
4Slovácko5

FC-FANSHOP