Profis | 05.06.2020

FC, Gladbach, Schalke und der BVB

Gemeinsame Botschaft gegen Rassismus

Normalerweise würde auf den FC-Kanälen nie ein jubelnder Gladbach-Spieler gefeiert. Am Freitag macht der 1. FC Köln eine Ausnahme und sendet gemeinsam mit Borussia Mönchengladbach, Schalke 04 und dem BVB ein klares Zeichen gegen Rassismus.

Die Rivalitäten zwischen dem 1. FC Köln und Borussia Mönchengladbach sowie zwischen Borussia Dortmund und dem FC Schalke 04 gehören zu den größten und hitzigsten im deutschen Fußball. Daher wäre es normalerweise undenkbar, Tore und Spieler des regionalen Konkurrenten auf den eigenen Plattformen zu feiern. Von dieser Regel machen die Vereine am heutigen Freitagnachmittag eine Ausnahme und setzen aus Anlass der Proteste in den USA ein gemeinsames Zeichen gegen Rassismus. 

In einem Video, das um 15 Uhr zeitgleich auf den Social-Media-Kanälen der vier Bundesligisten veröffentlicht wurde, sind die besonderen Torjubel von Anthony Modeste, Marcus Thuram (Gladbach) und Jadon Sancho (Dortmund) sowie die Armbinden-Aktion von Schalkes Weston McKennie vom vergangenen Spieltag zu sehen. Optisch angepasst an die Anti-Diskriminierungskampagne der Deutschen Fußball-Liga DFL erscheint in den Videos das Motto „In den Farben getrennt, im Fußball vereint – No Racism“. Die Botschaft ist universell: Bei aller sportlichen Konkurrenz bleiben Fairplay und unteilbare Menschenrechte die Grundlagen unseres Zusammenlebens – und damit auch des Sports.

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Tabelle

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Gesamttabelle
PL.VereinPkt.
131. FSV Mainz 0537
141. FC Köln36
15FC Augsburg36