Profis | 06.12.2019

Pressekonferenz vor Union Berlin

Gisdol: „Es wird ein Fight“

Am Sonntag tritt der 1. FC Köln beim 1. FC Union Berlin an. FC-Cheftrainer Markus Gisdol sprach am Freitag über die Sperren von Rafael Czichos und Jonas Hector, den kommenden Gegner und die Sturmsituation. FC-Geschäftsführer Horst Heldt sprach über Jhon Cordobas Torjubel und die Emotionen der FC-Fans.

 Markus Gisdol sprach über…

… die Sperren von Rafael Czichos und Jonas Hector: In so einer Situation wäre es einfacher, wir müssten nicht so viel wechseln. Rafael Czichos und Jonas Hector sind feste Größen in unserer Mannschaft. Aber wir können es uns nicht aussuchen. Solche Sperren kommen. Damit muss man rechnen. Wir haben gute Lösungen. In der Innenverteidigung haben wir zwei Möglichkeiten: Lasse Sobiech oder Jorge Meré. Jorge ist seit dieser Woche wieder im Training und hat einen stabilen Eindruck gemacht. Er hat keine Nachwirkungen von seiner Verletzung gespürt. Lasse hat in der Luft Präsenz und ist der rustikalere Innenverteidiger. Jorge ist die spielerische Lösung. Wir müssen entscheiden, was für das Spiel die richtige Lösung ist. Was Jonas‘ Position angeht, haben wir mehrere Überlegungen. Jeder Spieler hat immer seine Chance. Wir schauen, was uns bei Union erwartet.

… den kommenden Gegner, Union Berlin: Union spielt die meisten langen und die meisten hohen Bälle. Es wird ein Fight, der oftmals auch in der Luft entschieden wird. Wir müssen das berücksichtigen. Ich erwarte kein schönes Spiel dort. Das haben Gladbach, Dortmund und Hertha gedacht. Alle haben zu Null verloren. Union lässt einem keine Minute Luft. Sie setzen den Gegner immer unter Druck. Sie wollen dafür sorgen, dass der Ball schnell lang gespielt werden muss. Das ist deren Stil. Man hat nur eine Chance, wenn man das annimmt und sich dagegen wehrt.

… das Augsburg-Spiel: Wir sind diese Woche hergegangen und haben kritische Szenen aus dem Augsburg-Spiel besprochen. Es gab aber auch eine Menge positiver Ansätze. Die Jungs wollen auch die Spiele gewinnen. Ihnen geht es auch nicht gut, wenn sie verlieren.

… die Sturmsituation: Jhons Chancen sind größer geworden – und das nicht nur durch die Leistung gegen Augsburg. Er hat sich schon die Einwechslung durch die Trainingsleistung in der Vorwoche verdient. So hat er sich diese Woche auch präsentiert. Wir haben drei Stürmer. Wir müssen schauen, was zum jeweiligen Spiel passt. Wir sollten allen drei Stürmern vorne die Tür offenhalten.

Horst Heldt sprach über…

…Cordobas Torjubel: Wenn ich so einen Körper hätte, würde ich auch immer mein Trikot ausziehen. Von daher kann ich das nachvollziehen.

… seinen 50. Geburtstag am kommenden Montag: Ich bin zuversichtlich, dass es ein guter Geburtstag werden kann. Auch wenn es überhaupt nicht wichtig ist, denn es geht nicht um mich. Wir sollten uns alle anstrengen, dass wir uns belohnen auf dem Weg zum großen Ziel, dem Klassenerhalt. Wir haben am Wochenende wieder eine Chance. Aber es ist ein schwieriges Spiel mit einer klaren Favoritenrolle für Union. Nichtsdestotrotz sind wir in der Lage, dort zu punkten. Das nehmen wir uns vor. Das wollen wir.

… die Emotionen der FC-Fans: Ich kann die Emotionen der FC-Fans zu 100 Prozent nachempfinden. Sie haben viele Höhen mitgemacht, aber auch viele Tiefen. Wir sind aber für den Moment, die Gegenwart und die Zukunft verantwortlich – und müssen uns gegen Enttäuschung und Resignation wehren. Wir brauchen die bedingungslose Liebe zum Verein. Das war auch erkennbar gegen Augsburg. Das Stadion hat uns zum Ausgleich geführt. Die Fans haben nicht nachgelassen. Es war beeindruckend. Die Kurve hat eine unfassbare Stimmung gemacht. So brauchen wir das. 

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Tabelle

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Gesamttabelle
PL.VereinPkt.
131. FSV Mainz 0537
141. FC Köln36
15FC Augsburg36