Profis | 19.02.2021

Pressekonferenz

Gisdol: „Jakobs, Duda und Wolf sind einsatzfähig“

Am Samstag empfängt der 1. FC Köln den VfB Stuttgart. Vor der Partie sprachen Horst Heldt und Markus Gisdol über die Personalsituation, den kommenden Gegner, die verschobene Operation von Seb Bornauw sowie die Situation von Jonas Hector, Max Meyer und Emmanuel Dennis.

Markus Gisdol sagte über…

… die Personalsituation:
Ondrej Duda ist wieder im Training. Auch Ismail Jakobs steht wieder zur Verfügung. Marius Wolf hat am vergangenen Wochenende spielen können. Ich gehe davon aus, dass das am Samstag auch geht.

… den VfB Stuttgart: Das ist eine Mannschaft, die mit unglaublicher Energie, mit Spielfreude und Elan in die Saison gestartet ist. Sie sind bisher gut durchgekommen und haben immer wieder erfrischend nach vorne gespielt. Zuletzt haben sie nicht mehr so überragend gepunktet wie noch davor. Aber ich kann sagen: Die Schwaben sind immer gefährlich. Deswegen sind wir auf der Hut.

… die Lehren aus dem Frankfurt-Spiel: Frankfurt hat uns nicht zur Entfaltung kommen lassen. Wir waren im Spiel nach vorne an diesem Tag nicht in Bestform, aber Frankfurt hat es auch richtig gut gemacht und unsere Bemühungen oft im Keim erstickt. Daraus kann man natürlich was ziehen. Wir haben der Mannschaft in der Nachbetrachtung Lösungen gezeigt, wenn ein Gegner so spielt. Die Partie gegen Stuttgart steht aber auf einem anderen Blatt, sie spielen wirklich ganz anders als Frankfurt.

… Jonas Hector: Es wäre schön, es würde Jonas sehr freuen und uns sehr gut tun, wenn er bald wieder zur Verfügung stehen würde. Wir wissen, welchen Stellenwert Jonas hat und welche fußballerische Qualität er uns im letzten Jahr gebracht hat. In diesem Jahr konnte er das auf dem Platz noch nicht so liefern. Wir müssen aber auch respektieren, wenn ein Spieler Probleme hat und nicht hundertprozentig einsatzfähig ist. Wir arbeiten auf den Moment hin, dass er wieder zur Verfügung steht. In der Kabine ist er nach wie vor präsent und versucht, die Jungs an die Hand zu nehmen. Auf der anderen Seite ist er mit seiner Situation beschäftigt, weil er nichts lieber möchte, als der Mannschaft wieder schnell auf dem Platz zu helfen. Es ist keine ideale Situation, aber wir hoffen auf eine baldige Genesung, damit wir zumindest im letzten Drittel der Saison Jonas Hector wieder so zur Verfügung haben wie wir uns das wünschen.

… Max Meyer: Wir stehen alle hinter dieser Verpflichtung. Er kann uns in dieser Saison helfen. Man darf aber nicht vergessen: Er kommt im laufenden Spielbetrieb dazu und alle Spieler stehen im Saft. Du hast neben Jonas Hector mit Ellyes Skhiri, Elvis Rexhbecaj und Salih Özcan drei Spieler auf der Position, die aktuell in einer guten Verfassung sind, gut performen und voll im Wettkampf stehen. Max kommt dazu, mit riesiger Erwartungshaltung von außen – nicht von innen. Und er soll, so ist die Erwartung von außen, sofort einen dieser Spieler verdrängen können. Obwohl er zuletzt ganz wenig Spielpraxis auf höchstem Niveau hatte. Diese Erwartungshaltung ist ihm gegenüber nicht fair. Er braucht erstmal Zeit, um sich hier reinzuarbeiten. Wenn es geht, möchte ich ihm Spielminuten geben, aber das ist momentan ein Spagat. Ich kann keine Spielminuten verschenken, wenn ich das Gefühl habe, es hilft noch nicht optimal. Hätte wir mehr Spiele, in denen wir deutlich führen, hätten wir Vorbereitungsspiele, dann wäre das alles viel einfacher. Er strengt sich unheimlich an im Training und wenn er den Weg weitergeht, wird er uns in den verbleibenden 13 Spielen helfen.

… Emmanuel Dennis: Insgesamt betrachtet sind seine Leistungen mehr als ordentlich. Was bei ihm der Fall ist, das gilt immer bei Neuzugängen, aber ganz besonders bei solchen, die wir er vorne in der Spitze nah an der Abseitslinie lauern: Die Mannschaft und er müssen sich noch weiter kennenlernen, seine Laufwege. Er hat aber von Anfang an eine gute Spielfitness mitgebracht und bekleidet eine Position, die sehr vakant war. Deshalb hat er direkt Spielzeit bekommen. Und er liefert immer gute Laufleistungen ab, sein Engagement ist also gut. Dass noch nicht alles optimal klappt, gestehen wir ihm zu. Jedes Spiel wird ihm guttun, um sich noch besser einzufügen. Er auch ein Charakter, der uns guttun. Er ist ein Spaßvogel, der manche Situation in der Kabine auflockert. Im Training ist er fleißig und will Hilfestellungen in vielen Bereichen.  

… Sebastian Andersson und Florian Kainz: Sie sind nach wie vor im Rehatraining und kommen Stück für Stück vorwärts. Es ist aber bei beiden eher eine Frage von Wochen als von Tagen. Es bleibt dabei, dass ich keinen Zeitplan formuliere.


Horst Heldt sagt über…

… Sebastiaan Bornauw: Sebastiaan geht es gut, er wird heute aus der Klinik entlassen. Er hatte eine allergische Reaktion auf die Anästhesie, deswegen ist die Operation nicht durchgeführt worden. Das ist natürlich nicht so schön und wirft uns ein paar Tage zurück, auf der anderen Seite ist das Wichtigste, dass es ihm gut geht. Die OP soll in den nächsten Tagen nachgeholt werden. Es kommt wohl häufiger vor, dass Menschen auf Anästhesiemittel allergisch reagieren. Das war bei ihm der Fall. 

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PK vor Stuttgart
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PL.VereinPkt.
13FC Augsburg23
141. FC Köln21
15Hertha BSC18

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