Profis | 28.05.2020

Stimmen zu Hoffenheim

Gisdol: „Wir müssen 90 Minuten konsequent spielen“

Nach der 1:3-Niederlage in Hoffenheim äußerten sich Cheftrainer Markus Gisdol, Toni Leistner und Timo Horn zum Spielverlauf – und dazu, was verändert werden muss.

Timo Horn: „Die Liga ist ganz eng beieinander. Insofern können wir froh sein, uns schon einen gewissen Vorsprung erspielt zu haben. Wir müssen an unserem Zweikampfverhalten arbeiten und dürfen nicht so viele Gegentore kassieren. Wenn man 0:2 hinten liegt wie gegen Düsseldorf oder sogar 0:3 wie jetzt in Hoffenheim, ist es extrem schwer und ein riesiger Kraftakt, zurück ins Spiel zu kommen. Die Niederlage hätte nicht sein müssen, denn ich fand die Hoffenheimer nicht so stark, dass wir nichts hätten mitnehmen können. Wir müssen uns jetzt aufrichten und weitermachen. Als das neue Trainerteam kam, haben wir uns klar gesagt, dass wir an uns glauben und den Klassenerhalt schaffen wollen. Das steht über allem. Dafür werden wir noch ein paar Punkte brauchen und besser spielen müssen.“ 

Markus Gisdol: „Wir hatten keine gute Anfangsphase, sind in Rückstand geraten und kassieren noch die rote Karte. Dadurch wurde es ein ganz anderes Spiel, aber wir haben schnell die Ordnung gefunden. Nur leider haben wir es verpasst, vor der Pause den Ausgleich zu machen. In der zweiten Hälfte wollten wir genauso weitermachen, starten aber höchst unglücklich und bekommen schnell zwei Gegentore. Dennoch hatten wir in der Folge große Chancen, um das Spiel zu drehen. Die Leistung in Unterzahl und auch in Gleichzahl war gut, was man auch an der Torschuss-Statistik sieht. Wenn ich die Spielleistungen nach der Corona-Pause betrachte, sehe ich Phasen, in denen wir richtig gut spielen. Aber wir haben immer auch Phasen drin, in denen wir ein wenig die Konzentration und Spannung verlieren. Das müssen wir abstellen. In der Bundesliga darf man nie nachlässig sein. Wir müssen 90 Minuten konsequent spielen.“ 

Toni Leistner: „Wir haben die Anfangsphase verschlafen, sind erst nach dem Gegentor und der roten Karte aufgewacht. Dann hatten wir gute Spielanteile und haben das Spiel gemacht. Hoffenheim stand ein bisschen tiefer und hatte ein paar Kontergelegenheiten, die nicht wirklich gefährlich wurden. Nur kommen wir dann aus der Halbzeit wieder schläfrig heraus, wachen nach dem 0:3 erneut auf und hatten durch den Elfmeter die große Chance, auf einen Treffer heranzukommen. Hätten wir den Strafstoß verwandelt, hätte das Spiel nochmal eine andere Würze bekommen. Die erste Niederlage nach der langen Pause ist aber kein Grund, den Kopf jetzt in den Sand zu stecken. Wir sollten cool bleiben und uns auf das nächste Spiel konzentrieren.“

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PL.VereinPkt.
131. FSV Mainz 0537
141. FC Köln36
15FC Augsburg36