Profis | 21.08.2022

Stimmen nach Frankfurt

Hector: „Das Ergebnis ist gerecht“

Der 1. FC Köln bleibt in der Bundesliga weiter ungeschlagen. Am 3. Spieltag holt das Team von FC-Cheftrainer Steffen Baumgart ein 1:1 bei Eintracht Frankfurt. Im Anschluss an intensive 90 Minuten sprachen Marvin Schwäbe, FC-Kapitän Jonas Hector, Timo Hübers, Jan Thielmann, Thomas Kessler und Trainer Steffen Baumgart über das Auswärtsspiel.

Marvin Schwäbe: „Ich glaube, dass wir mit dem Ergebnis sehr zufrieden sein können. Wir haben alles rausgehauen und ein gutes Spiel abgeliefert. Beim Gegentor stand Jonas drei oder vier Meter vor mir und berührt den Ball noch ganz leicht am Kopf. Das war natürlich ein bisschen unglücklich. Ich glaube, wer uns die letzten Wochen verfolgt hat, weiß, dass wir eigentlich immer gute Spiele gemacht haben. Darauf lässt sich aufbauen und dementsprechend können wir am Donnerstag mit einer breiten Brust nach Ungarn fahren.“

Jonas Hector: „Das Ergebnis ist gerecht. Es war ein intensives Spiel mit vielen Zweikämpfen und wenig Torchancen. Beide Mannschaften haben alles reingehauen, deshalb geht das Unentschieden für mich in Ordnung. Nach dem Gegentor haben wir versucht weiter Vollgas zu geben. Das wird uns vom Trainerteam so vorgelebt und wir versuchen es auf dem Platz umzusetzen. Aktuell haben wir noch zwei Wettbewerbe und am Donnerstag wollen wir unsere Chance aufrechterhalten, dass es weiterhin zwei bleiben.“

Timo Hübers: „Wir hatten gegen Schalke eine ähnliche Situation, die dann abgepfiffen wurde. Deshalb hätten wir uns heute wahrscheinlich nicht beschweren können, wenn das Tor noch aberkannt wird, aber in Summe war das Glück dann heute vielleicht etwas auf unserer Seite. Den Punkt nehmen wir auf jeden Fall gerne mit. Man hat gesehen, dass wir ab der 60. Minute gut platt waren. Da haben die Frankfurter von der Bank nochmal ordentlich nachgelegt und eine gute Physis an den Tag gelegt. Dann war es auch heute super heiß hier im Stadion auf dem Rasen. Wir regenerieren jetzt und versuchen möglichst viel Kraft mit nach Ungarn zu nehmen. Dort haben wir noch eine Rechnung offen aus dem Hinspiel und ich glaube, das setzt auch nochmal Kräfte frei.“

Thomas Kessler: „Ich habe mir die VAR-Szene auf dem iPad angeschaut und für mich war es sehr schwer zu erkennen. Im Kontakt mit dem vierten Offiziellen habe ich erfahren, dass Abseits gecheckt wird, und wenn es Abseits wäre, ob es die Sicht von Trapp beeinflusst hat. Am Ende gilt Genauigkeit vor Schnelligkeit, aber in einem solchen Hexenkessel den Schiedsrichter auch noch selbst an den Monitor zu schicken – da wollte heute keiner mit dem Unparteiischen tauschen. Am Ende ist der VAR dazu da, den Fußball gerechter zu machen, aber es darf niemals so lange dauern. Wir sind uns alle einig, dass das nicht der Sport, den wir haben wollen, dass man sieben Minuten warten muss. Dass die Entscheidung zu unseren Gunsten ausgefallen ist, freut uns. Wenn man auf die Daten des Spiels schaut, sind wir mit dem Punkt zufrieden. Nach dem Rückstand war es schwer, zurückzukommen. Deswegen großes Kompliment an die Mannschaft. Wir haben jetzt nach drei Bundesligaspielen fünf Punkte – das hätten wir vor Saisonstart sicher unterschrieben. Jeder Gegner weiß, dass man viel investieren muss, um gegen den 1. FC Köln zu gewinnen. Jetzt müssen wir gut regenerieren und uns gut auf Donnerstag vorzubereiten. Wir wollen mit aller Kraft in die Conference League.“

Jan Thielmann: „Das Tor wurde lange gecheckt und dann war klar, dass es eine knifflige Situation war. Am Ende sind wir froh, dass der Treffer gezählt hat. Wir haben schon am Donnerstag eine gute zweite Hälfte in Unterzahl gespielt. Heute haben wir auch ein intensives Spiel auf den Platz gebracht. Das stärkt den Mannschaftsgeist und zeigt, was wir im Stande sind zu leisten. Am Donnerstag wollen wir für uns und den Verein ein Ausrufezeichen setzen und das Ergebnis drehen.“

Steffen Baumgart: „Aus unserer Sicht ein gutes Spiel. Die Jungs haben alles rausgehauen, sie haben dagegengehalten. Durch Jans Schuss holen wir einen Punkt. Wenn Jans Tor nicht gezählt hätte, hätten wir uns nicht beschweren dürfen. Trotzdem war die Leistung meiner Jungs gut. Am Ende hat man gesehen, dass meine Mannschaft körperlich zu kämpfen hatte, aber sie haben nie aufgegeben. Matze Olesen hat am Donnerstag schon super gespielt. Heute war er auf der Zehn, in diesem Stadion - und dann macht er so ein Spiel. Er hat fast jeden Ball zum Mann gebracht. Seine Entwicklung ist überragend. Bei Jan Thielmann vergessen wir schnell, dass er noch ein junger Spieler ist - trotz mehr als 50 Bundesligaspielen. Er hat den Mut, den Schuss so zu nehmen. Mit Jan haben wir viel Spaß. Mit ihm werden wir auch noch viel Spaß haben, weil er ein Junge ist, der immer alles reinwirft. Er hat sich getraut, zu schießen. Das wünsche ich mir von allen in jedem Spiel.“

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12Bayer 04 Leverkusen18
131. FC Köln17
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4Slovácko5

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