Profis | 13.03.2021

Stimmen zu Union

Hector: „Das war deutlich zu harmlos“

Der 1. FC Köln hat am 25. Spieltag mit 1:2 bei Union Berlin verloren. Nach der Niederlage äußerten sich Jonas Hector, Ondrej Duda, Rafael Czichos und Markus Gisdol zur Partie.

Jonas Hector: Wir haben vor allem nach dem 1:2 nach vorne keine Idee mehr entwickelt. Das war deutlich zu harmlos, was wir da abgeliefert haben. Es gibt Mannschaft, die machen richtig Druck, wenn sie hinten liegen. Das haben wir nicht geschafft. Das war der ausschlaggebende Punkt nach dem Rückstand. Die Situation ist uns bewusst. Es ist klar, dass wir nicht auf der faulen Haut liegen können. Im Gegenteil: Wir sind gewarnt. Die Konkurrenz punktet. Wir haben aus den vergangenen fünf Spielen einen Punkt geholt. Das ist deutlich zu wenig. Da müssen auf jeden Fall Punkte her in den nächsten Wochen. 

Ondrej Duda: Ich bin definitiv nicht zufrieden. Wir haben dieses Spiel verloren, und wollten das unbedingt verhindern. Wir wollten hier unbedingt etwas mitnehmen. Es ist egal, ob ich den Elfmeter verwandelt habe oder nicht, denn wir haben dennoch verloren. Deswegen bedeutet mir das Tor nichts. Wir müssen jetzt weitermachen, kämpfen und hart arbeiten. Jeder muss als erstes auf sich selber schauen und sich fragen, ob er hundert Prozent auf dem Platz gibt. Ruhig weiterarbeiten – das ist der einzige Weg, wie wir die Liga halten können. Wir haben die Qualität und das müssen wir jede Woche zeigen. Es sind nicht mehr viele Spiele bis zum Ende der Saison, deswegen sollten wir schnell Punkte holen. 

Rafael Czichos: Es ist zum wiederholten Mal das gleiche Bild: Wir bekommen viel zu einfach die Gegentore. Beim ersten Tor kriegen wir den Ball zu Beginn der zweiten Hälfte an die Hand, beim zweiten ist der Gegenspieler rechts außen komplett frei am Sechzehner. Ich weiß nicht, wie man so Spiele gewinnt. Die Chancen bei Union sind nur durch Standards entstanden. Wir wussten, dass sie da sehr gut sind. Aber das größte Problem ist, wie wir bei den Gegentoren verteidigen. Und wenn wir das nicht ändern in den nächsten Spielen, wird es sehr schwierig. Aber ich bin mir sicher, dass wir es hinbekommen. Es stand vom ersten Spieltag an fest, dass die Saison sehr kompliziert werden würde. Dessen sind wir uns bewusst. Wir sind uns auch bewusst, dass in den letzten Spielen vor allem Mannschaften punkten, von denen man es nicht erwartet – und das wollen wir in den nächsten Wochen sein.

Markus Gisdol: Ich war mit den Schiedsrichterentscheidungen, die sie gemäß der Regeln gepfiffen haben, einverstanden. Das ist keine Frage. Ich denke, dass wir in der ersten Hälfte einen ordentlichen Ballbesitz hatten, aber dem Gegner die ein oder andere Chance zu viel ermöglicht haben. Wir machen dann aber kurz vor der Pause das Tor, das uns normalerweise gut in die Karte spielt. Dadurch muss sich der Gegner ein bisschen mehr öffnen und wir könnten dann über Konter noch besser ins Spiel kommen. Leider sind wir direkt nach der Halbzeit mit diesem Elfmeter sofort in Gleichstand gekommen und haben ein zweites unnötiges Tor bekommen, wo wir den Ball eigentlich schon haben. Trotzdem muss ich sagen, dass Union die klareren Torchancen hatte. Auch wenn der Spielverlauf eigentlich dafür gesprochen hat, dass wir hier heute einen Punkt holen. Uns hat aber die Durchschlagskraft im letzten Drittel gefehlt. Die hatte Union, deswegen hatten sie klareren Chancen. Das war heute der Unterschied und deswegen ist der Sieg nicht unverdient.

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PL.VereinPkt.
16DSC Arminia Bielefeld26
171. FC Köln23
18FC Schalke 0413

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