Profis | 13.10.2017

Vorschau zu Stuttgart

Heimstarker Aufsteiger

Nach der Länderspielpause spielt der 1. FC Köln zum Start in drei englischen Wochen beim VfB Stuttgart. Der amtierende Zweitligameister verfügt über ein sehr junges und heimstarkes Team.

Der VfB Stuttgart steht in der Tabelle mit sieben Zählern aus sieben Spielen auf Platz 14, punktgleich mit vier anderen Mannschaften. Auswärts holten die Schwaben bislang keinen Punkt, zu Hause unterstrichen sie ihre Heimstärke und feierten zwei 1:0-Siege gegen Mainz und Wolfsburg sowie ein 0:0 gegen Augsburg. Im Jahr 2017 hat der Aufsteiger noch kein Spiel vor heimischen Publikum verloren. Vor allem defensiv präsentierte sich die Mannschaft des 36-jährigen Cheftrainers Hannes Wolf im eigenen Stadion stabil, in der Fremde hingegen fehlte einige Male das nötige Glück. In Gladbach und auf Schalke hielten die Stuttgarter gut dagegen, gerieten aber jeweils mit der ersten Torchance des Gegners in Rückstand. Am vergangenen Spieltag verlor der VfB in Überzahl erst mit der letzten Aktion der Partie durch ein Traumtor von Frankfurts Sebastien Haller mit 1:2. Eine bittere Erfahrung, aus der die junge Elf lernen will.

Mix aus Jugend und Erfahrung

Im Sommer verpflichtete der VfB einige talentierte Spieler, für die die Bundesliga Neuland ist. Zu den interessantesten Akteuren zählen die beiden 20-jährigen Santiago Ascacibar (vorher Estudiantes) und Anastasios Donis (Juventus Turin) sowie der 22-jährige Chadrac Akolo (FC Sion), der mit zwei Treffern Stuttgarts Topscorer ist. Hinzu kommen mit Dzenis Burnic und Orel Mangala zwei amtierende Deutsche A-Jugendmeister, mit denen Wolf schon während seiner Zeit beim BVB-Nachwuchs erfolgreich zusammengearbeitet hat. Für die nötige Erfahrung im Kader sorgen mit Weltmeister Ron-Robert Zieler, Holger Badstuber, Dennis Aogo und Rückehrer Andreas Beck vier bekannte Bundesliga-Gesichter.

Der zuletzt angeschlagene Innenverteidiger Badstuber und Emiliano Insua, der wegen einer Risswunde im Oberschenkel mehrere Wochen fehlte, sind für Freitag fit. Akolos Einsatz ist auf Grund einer Erkältung fraglich.

VfB mit schwacher Heimbilanz gegen FC

FC-Cheftrainer Peter Stöger schätzt die Stuttgarter Mannschaft stark ein. „Sie machen ordentliche Spiele und hätten schon mehr Punkte haben können“, sagt Stöger. Dennoch will der 1. FC Köln die Heimserie der Stuttgarter am Freitag stoppen und gleichzeitig seine eigene Serie weiter ausbauen. „Wir haben schon die Möglichkeit, gegen die Stuttgarter zu gewinnen, und das hat nichts mit irgendeiner Statistik zu tun“, sagt Stöger mit Verweis darauf, dass der FC in der Liga seit 21 Jahren nicht mehr beim VfB verloren hat. Sechs der letzten sieben Ligapartien entschied der FC bei den Schwaben für sich. Insgesamt gewann der 1. FC Köln in der Liga 35 Mal, gegen keinen anderen Gegner gelang das häufiger. Besonders gern trifft FC-Neuzugang Claudio Pizarro gegen den VfB. Zehn Tore hat der Mittelstürmer bislang in der Bundesliga gegen die Stuttgarter erzielt.

Anstoß in der Mercedes-Benz-Arena ist am Freitag um 20.30 Uhr. Der FC wird von mindestens 4.000 Fans begleitet.

Fakten zum Spiel:

  • Direkter Vergleich: 95 Spiele | 39 FC-Siege | 24 Remis | 32 Stuttgart-Siege
  • Schiedsrichter der Partie ist Benjamin Cortus (Röthenbach).
  • Das Spiel könnt ihr in der FC-App mit dem Radio Köln FC-Radio und dem Liveticker verfolgen.
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Tabelle

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Gesamttabelle
PL. Verein Pkt.
16 SV Werder Bremen 15
17 Hamburger SV 15
18 1. FC Köln 6
Gesamttabelle
PL. Verein Pkt.
1 Arsenal London 13
2 FK Roter Stern Belgrad 9
3 1. FC Köln 6
4 BATE Borisov 5

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