Profis | 21.02.2021

FC-Geschäftsführer

Heldt: „Es geht immer weiter“

Am Sonntagmorgen sprach FC-Geschäftsführer Horst Heldt in einer Mixed Zone mit den Medienvertretern über die Niederlage gegen Stuttgart.

Horst Heldt sprach am Sonntag über…

… die Gründe für die Niederlage: Beide Mannschaften haben sich in der ersten Hälfte neutralisiert. Sie hatten eine Kopfballmöglichkeit nach einer Standardsituation. Wir hatten mit einem Schuss aus zwölf Metern von Ondrej Duda auch eine gute Möglichkeit, in Führung zu gehen. Das war es dann aber auch an Chancen. Stuttgart hat schon oft bewiesen, dass sie, wenn man ihnen Platz gibt, in der Lage sind, das auch auszunutzen. Als sie dann mit einer Standardsituation in Führung gegangen sind, haben sie natürlich eine andere Strategie verfolgt. Wir hätten nach dem 0:1 die Möglichkeit gehabt, den Ausgleich zu erzielen. Das haben wir leider nicht geschafft. Das ärgert es uns natürlich, aber es ist so. Wir wären sicher in der Lage gewesen, nach dem Rückstand noch einen Punkt zu holen. Es gab auf beiden Seiten nicht viele Tormöglichkeiten – und sie haben ihre genutzt. Kalajdzic ist natürlich auch kein schlechter Stürmer. Er hat seine Qualität, hat schon viele Tore erzielt und hat es gut gemacht. Aber wir müssen es akzeptieren. Jetzt geht es weiter. Es ist Kampf, und der Kampf beinhaltet Ausdauer. Diesen Weg müssen wir gehen. Jeder muss sich entscheiden, ob er dazu bereit ist, ihn mitzugehen. Das nächste Spiel ist gegen Bayern München. Da müssen wir uns auch überlegen, wie wir agieren. Es geht immer weiter. Wir können jetzt nicht in tiefe Trauer und Depression verfallen. 

… den Stand bei Ondrej Duda und Marius Wolf nach dem Spiel: Ondrej hat das Spiel relativ gut überstanden. Bei Marius schleppt und zieht es sich. Am Tag nach dem Spiel ist der Ausschlag der Schmerzen natürlich größer. Das müssen wir steuern. Da wird es in den nächsten Tagen auch Trainingsreduzierungen geben. 

… sein Eindruck von Max Meyer nach dessen Einwechslung: Max ist ein Spieler, der für solche Momente extrem geeignet ist. Wir haben Druck aufgebaut, die Stuttgarter haben sich zurückgezogen. Es war sehr, sehr eng. Da braucht man eine gute Technik und auf engem Raum gute Ideen. Das kann er sehr gut liefern, weil er ballsicher ist. Das war auf ihn zugeschnitten. Er ist dafür bekannt, dass er sowas sehr gut macht. Deswegen hat es mit Salih Özcan und ihm gut funktioniert. Es ist immer die Hoffnung bei Einwechselspielern, dass sie einem neuen Schwung geben. Hin und wieder klappt das sehr gut, hin und wieder funktioniert es auch nicht.

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PL.VereinPkt.
16DSC Arminia Bielefeld30
171. FC Köln29
18FC Schalke 0413

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