Profis | 26.11.2019

Tag am Geißbockheim

Höger: „Müssen alles entgegensetzen“

Beim 1. FC Köln standen am Dienstag zwei intensive Trainingseinheiten auf dem Programm. Zwischen den Einheiten sprach Marco Höger über das bevorstehende Heimspiel.

111 Minuten – so lange dauerte am Dienstag die erste Trainingseinheit des Tages beim 1. FC Köln. Es wurde intensiv gearbeitet, unter anderem am Angriffsverhalten und am Torschuss – sowie an der defensiven Ordnung.

Gute Nachrichten gab es in personeller Hinsicht: Nach mehr als dreiwöchiger Verletzungspause kehrte Noah Katterbach auf den Platz zurück. Außerdem auf Platz eins am Geißbockheim mit dabei: Robert Voloder und Sebastian Müller aus der U19 des FC, die derzeit die A-Junioren-Bundesliga anführt. „Unsere Nachwuchsmannschaften spielen starke Saisons und wir wollen unseren jungen Spielern die Möglichkeit geben, sich im Training der ersten Mannschaft zu zeigen. Die Tür nach oben ist immer auf“, erklärt Geschäftsführer Horst Heldt. 

Am Nachmittag ging es nicht raus auf den Rasen, sondern in die Halle des Geißbockheims: für eine Athletikeinheit mit Kraft- und Stabilisierungsübungen.

Marco Höger sprach zwischen den beiden Trainings am Dienstag über…

… die Konkurrenz im Abstiegskampf: Wenn unsere Konkurrenten da unten punkten und wir das nicht tun, wird es immer schwerer. Wir müssen schauen, dass wir selbst unsere Punkte holen und mehr Tuchfühlung auf die anderen bekommen. Wir wissen, dass es um den Klassenerhalt geht. Das ist in den Köpfen fest verankert. Wir sollten aber auch nicht zu viel darüber nachdenken, das kann auch zu Verkrampfungen führen. Wir müssen schauen, dass wir das, was wir uns als Team vornehmen, auch auf den Platz bringen.

… das nächste Heimspiel: In unserer Situation ist jedes Spiel wichtig. Zielsetzung war auch schon vor der Saison, dass wir besonders zu Hause so viele Punkte wie möglich holen. Das haben wir bisher nicht geschafft. Das müssen wir jetzt umsetzen. Wir haben Verständnis für die Fans, die zum Beispiel nach Leipzig reisen und sich ärgern, wenn wir dann so ein Gesicht abgeben. Das stellen wir uns auch anders vor. Wir müssen auf dem Platz wieder eine Einheit und ein Zusammenspiel schaffen – gerade zu Hause. Da haben unsere Fans auch schon Fingerspitzengefühl bewiesen, dass sie Situationen einschätzen können und dass sie voll da sind, wenn wir sie brauchen.

… die Arbeit mit Markus Gisdol: Der Trainer versucht, uns kompakt einzustellen. Wir wollen eine Kampfzone in der eigenen Hälfte einrichten. Wir müssen unangenehm sein und dem Gegner wehtun. Der Gegner muss in der eigenen Hälfte merken, dass wenig zu holen ist. Das müssen wir in die Köpfe bekommen und auch dem Platz umsetzen.

… den kommenden Gegner, den FC Augsburg: Augsburg ist unangenehm. Sie kämpfen um jeden Zentimeter. In der letzten Bundesliga-Saison war das Heimspiel gegen Augsburg kein Leckerbissen. Man sollte sich nicht auf schönen Fußball einstellen. Wir müssen alles entgegensetzen und kämpferisch Paroli bieten. Wir müssen effizient sein und eigene Fehler abstellen.

… die Unterschiede zur Bundesliga-Saison 2017/18: Wir haben mehr Punkte als vorletzte Saison – damals hatten wir drei Punkte zu diesem Zeitpunkt. Damals ist länger gewartet worden, bis frischer Wind reingebracht wurde. Jetzt wird alles dafür getan, dass wir wieder etwas Euphorie und frischen Wind bekommen. Wir müssen das annehmen – zusammen mit dem Trainerteam und mit Horst Heldt. Wir müssen daran arbeiten. In Gesprächen und auf dem Platz. Bisher machen alle einen guten Eindruck. Es macht Spaß, zusammenzuarbeiten. Jetzt müssen wir es in Ergebnisse ummünzen.

  • empfehlen

Tabelle

Menu
Gesamttabelle
PL. Verein Pkt.
16 Fortuna Düsseldorf 12
17 SC Paderborn 07 8
18 1. FC Köln 8

FC-FANSHOP