Profis | 12.08.2019

Stimmen nach dem Sieg in Wiesbaden

Horn: „Man darf keine Sekunde an sich zweifeln“

NetCologne FC-TV sprach nach dem dramatischen Sieg im Elfmeterschießen gegen den SV Wehen Wiesbaden mit Florian Kainz, Timo Horn und Achim Beierlorzer.

Florian Kainz: „Es war ein ganz verrücktes Spiel, solche Pokalspiele sind immer eigenartig. Gott sei Dank ist es mit einem Happy End ausgegangen. Wir als Bundesligist hätten das Selbstbewusstsein haben müssen, in der ersten Halbzeit anders aufzutreten. Wir werden das Spiel gut analysieren und unsere Lehren daraus ziehen. Timo wird sicher noch einige Schulterklopfer bekommen, drei Elfmeter zu halten ist schon richtig gut.“

Timo Horn: „Wenn es in die Verlängerung und das Elfmeterschießen geht, dann darf man keine Sekunde an sich zweifeln. Wir haben uns natürlich schon den ein oder anderen Schützen vor dem Spiel angeschaut. Allerdings standen am Ende auch nicht mehr so viele von denen auch auf dem Platz. Das waren ein, zwei Schützen bei denen ich so eine Ahnung hatte und beim Rest war es Intuition. Man versucht die richtige Ecke zu kriegen und dann muss man eben das Glück haben, dass man mit den Fingerspitzen noch an den Ball kommt – das hatte ich zum Glück dreimal. Nur wenn man im Spiel vorher drei Tore bekommt, dann ist das nie zufriedenstellend. Aber wenn man dann so weiterkommt, dann tut das schon der Seele gut und gibt mir sicher Rückenwind für die nächsten Wochen.“ 

Achim Beierlorzer: „Die Mannschaft ist heute mehrfach wieder aufgestanden und hat immer weitergearbeitet. Aber wir müssen besser verteidigen, kompakter stehen und die Momente besser ausnutzen. Wir haben so ziemlich das schwierigste Los gekriegt, einen Zweitligisten als Bundesligist und wir haben in der Pokalrunde gesehen, dass Bundesligisten gegen weit unterklassigere Mannschaften ausgeschieden sind. Und wenn ein Torwart in 120 Minuten drei Tore kriegt, dann ist er natürlich nicht zufrieden damit. Auch da gilt es, immer wieder aufzustehen. Sich nicht von Nackenschlägen frustrieren zu lassen. Das hat Timo an den Tag gelegt und ist damit unser Matchwinner zum Schluss. Klar hätte er die drei Tore nicht kriegen wollen. Wenn er keins gekriegt hätte, hätten wir auch 2:0 gewonnen. Wir sind nun im Wettkampf drin, jetzt kommt das erste Bundesligaspiel.“

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