Club | 02.12.2021

Besuch von Kinderkliniken

In schweren Zeiten Freude schenken

Am Mittwochnachmittag wurde eine Tradition wiederaufgenommen, die aufgrund der Pandemie im Vorjahr erstmals seit vielen Jahren ausgefallen war. Acht FC-Profis und vier Spielerinnen der FC-Frauen besuchten insgesamt drei Kinderkrankenhäuser der Stadt, beschenkten die Kinder und sorgten für große Aufregung und strahlende Augen.

Die traditionellen Besuche bei Kölner Kinderkliniken wurden in diesem Jahr unter etwas anderen Bedingungen wiederaufgenommen. Die FC-Profis Anthony Modeste, Timo Hübers, Luca Kilian, Timo Horn, Noah Katterbach, Tim Lemperle, Marvin Obuz und Jonas Urbig sowie die FC-Frauen Manjou Wilde, Anja Pfluger, Yuka Hirano und Eunice Beckmann besuchten gemeinsam mit FC-Präsident Werner Wolf am 1. Dezember die Uniklinik Köln, das Kinderkrankenhaus an der Amsterdamer Straße und die Kinderklinik Porz. Zwar war es nicht möglich, die teils schwerkranken Kinder auf ihren Stationen zu besuchen, dafür trafen einige Kinder, Eltern und Klinikpersonal unter freiem Himmel auf den Besuch vom 1. FC Köln. Die Freude der Kinder und des Personals über diesen besonderen Moment war spürbar. 

„Dass dieser Besuch in diesem Jahr wieder stattfinden durfte, dass die Spielerinnen und Spieler bei ihrer Zusage keine Sekunde gezögert haben, bedeutet den Kindern und uns unheimlich viel“, sagte Frank Eifinger, der Oberarzt der Pädriatischen Notfallmedizin der Uniklinik. Beim ersten Halt an der Kölner Uniklinik kamen zahlreiche Kinder zum Eingang der Kinderklinik, um ihre Idole zu treffen, sich mit ihnen zu unterhalten und Geschenke entgegenzunehmen. Auch die Kinder auf der onkologischen Station, die nicht herauskommen konnten, standen an großen Fenstern und winkten dem Besuch zu. „Man sieht dort oben am Fenster, wie sehr sich die krebskranken Kinder freuen, weil sie mal eine Abwechslung zu ihren Schmerzen und furchtbaren Zuständen haben. Vielen, vielen Dank, dass Sie hier sind.“

FC-Präsident Werner Wolf sagte über den Weihnachtsbesuch: „Heute hier zu sein bedeutet uns sehr viel. Das Motto der Stiftung „MER STONN ZO DIR!“ ist dafür sinnbildlich. Wir vergessen niemanden und die Kinder, die hier sind, sind dabei ganz besonders zu bedenken.“ 

Nachdem die Spielerinnen und Spieler sowie der FC-Präsident in der Uniklinik Autogrammkarten und Geschenke verteilt und für Fotos mit den kleinen Fans bereitgestanden hatten, war auch ihnen deutlich anzumerken, wie nahe ihnen der Besuch bei den teils schwerkranken Kindern ging. Der zweifache Vater Anthony Modeste, der fast jedes Jahr Teil dieser Aktion der Stiftung ist, sagte: „Zu wissen, dass die meisten der Kinder hier kein normales Weihnachtsfest feiern werden, macht mich traurig. Wenn wir mit unserem Besuch ein kleines Lächeln schenken und die Kinder für einen kleinen Moment glücklich machen können, hat es sich schon gelohnt. Das lässt mich immer wieder erkennen, dass Gesundheit das allerwichtigste ist. Wenn ich nach so einem Tag nach Hause komme, bin ich umso dankbarer, dass meine Kinder gesund sind.“

Auch bei der zweiten Station, dem Kinderkrankenhaus an der Amsterdamer Straße wurden große Kisten mit Geschenken wie signierten Fußbällen, Mützen und Schals verteilt. Dritte Station war die Kinderklinik Porz, wo erneut einige der kleinen Patientinnen und Patienten für ein Treffen vor den Eingang der Klinik kamen. „Zu sehen, wie die Kinder hier in den Fenstern stehen, obwohl wir nur vor der Klinik sind und das Funkeln in ihren Augen zu sehen, ist einfach wunderschön für uns“, sagte FC-Spielerin Manjou Wilde, „so ein Besuch zeigt, dass Gesundheit das höchste Gut ist. Die einen haben sie – oft viel zu selbstverständlich. Die anderen kämpfen jeden Tag um sie, schmerzlich daran erinnert, dass sie das wichtigste im Leben ist.“

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PL.VereinPkt.
31. FC Union Berlin3
31. FC Köln3
61. FSV Mainz 053

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